Mein Besuch auf dem Festival der Phantasie & KrähenFee 2022

Am vergangenen Wochenende, 06.08.-07.08.2022, fand in Krefeld, NRW, das Festival der Phantasie in Verbindung mit der KrähenFee 2022 statt. Dies, aus meiner Sicht, an/in einer der besten Lokationen die Krefeld zu bieten hat, nämlich Burg Linn.

Die Anreise verlief für mich, sehr gut, eine RPG-Veranstaltung die nur einen Katzensprung entfernt ist, also für mich gerade einmal 15 Minuten, und das obwohl sowohl Krefeld , als aus Duisburg in punkto Baustellen (welche sowohl den Auto- als auch den ÖPNV-Netz betreffen) mittlerweile unerträglich geworden sind. Ob und inwieweit die Parkplatzsituation ist, kann ich nicht wirklich sagen, aber das Burg-Umland ist nicht wirklich reichlich mit Stellflächen gesäht.

Beim Zugang zur Veranstaltung wunderten sich die meisten Besuchenden dann doch schon, denn es gab zwei Kassen. Die eine zur Zahlung für die Krähenfee und somit den Zugang zur Burg, die zweite für den Zugang zum Festival der Phantasie (wenn die Erklärung stimmte). Somit auch zwei Bändchen. Das sorgte dann auch zu Unverständnis, ebenso wie Missverständnisse. So war es dann auch, dass die Rollenspielenden auf der Burg waren, aber viele Besuchende da nicht durchgelöst hatten. So fehlte dann auf der Burg auch neugierige Besuchende nicht Rollenspielende. Sorry diese Lösung ist Quatsch, gehört abgeschafft. Nehmt einen Preis, ein Bändchen und klärt sowas intern. So kam es dann auch öfters vor, das Leuten der Zugang zur Burg verweigert wurde. Dies auch nicht immer auf die netteste Art und Weise. Besonders wird mir die Szene mit einem Brautpaar in Erinnerung bleiben – welches hoch zur Burg wollten, das Bändchen nicht hatten und dann unfreundlich, abgewiesen wurden. Und das, ich kann es nicht anders sagen von einem Kerl aus der Kategorie „Schmierlapp“ (ja, ich habe nach einer anderen Bezeichnung gesucht, aber das umschreibt ihn am besten). Ehrlich Leute, ich habe auf Conventions schon viel erlebt, aber die Szene geht in meine Top3-NoGos alles Zeiten ein.

Der Ausstellerplatz war gut gefüllt, und man traf auf viele bekannte Gesichter wie etwas Erdenstern, Torsten Low, usw. Hier gab es vieles zu bequatschen und zu bestaunen. Auf dem Platz fand man dann auch alles fürs Leibliche Wohl. Preislich war das Ganze absolut top. Geschmacklich ebenso. Allerdings hoffe ich, das in den nächsten Jahren die Anzahl der Aussteller*innen steigt und somit noch mehr Auswahl, in der ein oder anderem Sortiment, herrscht. Hier geht noch was.

Auf Burg Linn, traf man dann auf einige Aussteller aus der Rollenspielszene, u.a. war die Redaktion Phantastik (Finsterland, Private Eye, …), der Heinrich Tüffers Verlag (Ultima Ratio, …) und der Amrun Verlag (Ausblick auf das Zombie Zone Germany Rollenspiel, …) da. Auch einige Autoren waren, teils mit Ständen, teils für Ihre Lesungen vor Ort. So z.B. Christian Günther, Tom Daut, uvw. Wer Lust und Laune hatte konnte auch Burg Linn genauer erkunden und z.B. auch den Turm erklimmen. Ein Erlebnis für sich – und nur ohne Platz – und Höhenangst machbar. Ansonsten waren in den Räumlichkeiten auch Spieltische aufgebaut.

Das Angebot an Spielrunden war etwas übersichtlich, aber vielfältig. Wobei das Schwarze Brett zukünftig mehr Beachtung (z.B. Spielzeiten und aktuelle Uhrzeiten, Spielorte, …) durch die Con-

Achso, Leute die Rollenspielen wollten, sollten eigentlich etwas gefunden haben, es war einiges an Runden geboten, von Warhammer 40K, über Star Wars bis hin zu Shadowrun oder DSA. Aus meiner Sicht passte das – aber das Schwarze Brett braucht eine bessere Betreuung (Aushangszeiten, Spielrundenortsangaben, usw. …).

Wenn ich ein Fazit ziehen soll. Ich hoffe das die Veranstaltung auch im nächsten Jahr stattfinden wird. Dann aber bitte mit ein bißchen mehr Elan bei der Organisation, denn da ist noch einiges an Luft nach oben. Wenn man an den oben genannten Stellschrauben etwas dreht, sollte das klappen. Ich bin auf`s nächste Jahr gespannt und freue mich drauf.

L I N K S

Media Monday #447

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