Mein phantastischer April 2019

Der April ist Internetgeschichte und somit möchte ich an dieser Stelle meinen phantastischen Konsum nachhalten. Der April war bunt gemischt und brachte sehr viel Spaß.

LESEHERAUSFORDERUNG
Weiter geht es mit der Greifenklaue-Forum-Reading-Challenge. Meine 12te Herausforderung ist „Ein Buch, das auf Mythologie, Legenden oder Folklore basiert.“ Hier fiel meine Wahl auf „Dunkle Echos“ von Peter Hohmann. Dabei handelt es sich um ein Urban Fantasy Romane, welcher sich der Mythologie des „Mottenmannes“ annimmt. Aber nicht schnöde und langweilig, sondern mit einer Prise Nerdkultur. Immer wieder stößt man auf Verweise wie etwa Star Wars, Metallica, bekannte Dokus, etc., pp. . Tolles Buch.

Die anderen Bücher kann ich hier noch nicht wirklich nennen, da ich noch mittendrin im Abenteuer steck. Die sind dann wohl eher was für den Mai.

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Rückblick auf die SPIEL DOCH

Am letzten Wochenende, 29.März – 31.März 2019 fand die zweite SPIEL DOCH statt. Als Location wählte der Veranstalter, Nostheide Verlag, die Kraftzentrale im Landschaftspark Nord in Duisburg.

Die Anreise war für mich sehr einfach, da ich nur schnell mal über Gevatter Rhein düsen muss und nach ein paar mal links und rechts abbiegen bin ich dann auch schon da. Die Lokation bietet doch einiges an Parkplätzen und so hatten wir Freitags Vormittags auch keinerlei Probleme einen freien Parkplatz zu bekommen, wobei ein Lob, es gibt genügend Rolli-Plätze. Und dank des ruhrpott-typischen Parkplatzwächters, wusste jeder wo er parken darf und was nicht geht. So muss das sein, einfach mal eine Ansage machen, schon sind Nerds handzahm 🙂

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[Rezension] Lost Galaxy (Brettspiel, Science Fiction)

© rudy games

Spiele mit App-Unterstützung mag ich ja mal grundsätzlich. Und wenn einem noch im Spiel die Regeln erklärt werden, gefällt mir das noch umso besser. Mal schauen, ob das eigentlich Spiel auch etwas taugt.

INHALT
120 Karten – und ein Freischaltcode für die gratis herunterladbare App.

HINTERGRUND
Äh, ja. Sonne macht alles kaputt. Wir müssen Planeten evakuieren, die in vier Farben daherkommen. An „Hintergrundwelt“ ist das Hauptfeature, dass es vier verschiedene Fraktionen gibt: Mechs, Broods, Sirians und Cyborgs, die alle eine andere Spezialfertigkeit haben. Ansonsten kommt das Ganze doch recht abstrakt daher.

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[Interview] Im Gespräch mit Daniel Jeschke (Spieldesigner, Nerdtankgames, Reset`86)

Kurz vor den Internationalen Spieltagen `18 bin ich auf das Spiel „Reset`86“ aufmerksam geworden. Auf der SPIEL habe ich dann einen Blick auf das Spiel werfen können. Außerdem konnte ich meinen Wissensdurst ein wenig stillen. Damit aber nicht genug. So vereinbarte ich mit dem Mann hinter dem Spiel ein Interview. Also lasst Euch von den Robotern begeistern und lest artig bis zum Ende 🙂

Viel Sßaß
Würfelheld

+     +     +     +     +

Hallo Daniel,
vielen Dank das Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Stell Dich doch bitte einmal vor.
Erstmal vielen lieben Dank für das Interview.  Ich bin Indie-Spiele-Autor und im richtigen Leben Pauker. Ich komme aus dem schönen Ruhrpott. Seit meiner Jugend spiele ich die ganze Palette an nerdigen Zeug. Von Battletech über den Siedler-Hype der 90er bis zu Pen&Paper habe ich immer wieder Freunde und Bekannte genötigt „so komische“ Spiele zu zocken – und einige sind sogar dabei geblieben.  Ganz besonders haben es mir Spiele angetan die eine Art Story transportieren.

Falls ich nicht arbeite oder mich um meine Spielprojekte kümmere, bin ich möglichst oft mit meiner Familie am Meer und surfe. In diesem Herbst musste das leider ausfallen, da ich mich mit meinen Werken auf die Spiel`18 nach Essen getraut habe. Was übrigens ein grandioses Erlebnis war!

Letztlich bin ich über ein Mech-Foto auf Dich aufmerksam geworden. Dabei handelt es sich um das Spiel Reset`86. Worum geht es in diesem Spiel?
Freut mich sehr, dass dich das Artwork anspricht, da ich alle Bilder und Designs selbst gezeichnet habe.

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[vor Ort] Ich war auf der SPIEL`18

© FMV

Fangen wir mit der offiziellen Schlussbericht der 36. Internationalen Spieltage SPIEL ’18 mit COMIC ACTION, welche mich erreicht an.

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Vier Tage lang war die SPIEL ’18 wieder einmal der Nabel der Brettspielwelt. Bereits im Vorfeld konnte die Messe
mit 1.150 Ausstellern (Vorjahr 1.100) aus 50 Ländern und einer nochmals um 11% auf 80.000 qm angewachsenen
Ausstellungsfläche Rekorde vermelden. Gesellschaftsspiele haben sich in den letzten Jahren zum popkulturellen
Mainstream entwickelt und begeistern gleichermaßen Kinder und Erwachsene, Gelegenheits- und Vielspieler.
„Dass wir so viele begeisterte Besucher aus aller Welt anziehen und so viele wunderbare Spiele präsentieren können,
zeigt, dass wir in einem goldenen Zeitalter der Gesellschaftsspiele leben“, sagt Dominique Metzler, Geschäftsführerin
des veranstaltenden Friedhelm Merz Verlags.
Brettspiele bringen Menschen zusammen, erzählen Geschichten, sie schaffen Erlebnisse und faszinierende Welten.
Spiele leisten einen wichtigen Beitrag zu gesellschaftlichem Miteinander und Toleranz. Das zeigt auch ein starker
Trend dieser Messe: Unter den gezeigten 1.400 Spieleneuheiten und Weltpremieren fanden sich auffällig viele kooperative
Spiele, in denen die Spieler gemeinsam gegen das Spiel antreten und das Wir-Gefühl im Vordergrund
steht.

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[Rezension] Herr der Fritten – Superdeluxe Edition (Kartenspiel, Fun)

© Truant Spiele

Fritten! Da macht man nie etwas verkehrt!

DIE AUFMACHUNG
Top! Bei Truant Spielen wird einem was geboten. Da gibt es nicht nur „Herr der Fritten“, da gibt es nicht „Herr der Fritten – Deluxe Edition“ – NEIN! Man bekommt nichts weniger als die „Herr der Fritten – Superdeluxe Edition“.

Das bedeutet, dass man nicht nur einen Kartensatz bekommt, sondern gleich derer zwei – und die lassen sich noch zu einem dritten Deck kombinieren, sodass man nicht nur zu maximal sechst spielen kann, sondern sogar mit 8 Leuten. Das finde ich immer sehr lobenswert.

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[Rezension] Smash Up 12: Big in Japan (Kartenspiel, Funspiel)

© Pegasus Spiele

Ohne viel Umschweife geht`s ab nach Japan… und bei diesem Titel summt gerad

DIE AUFMACHUNG
Ja, Smash up halt. Kleine Schachtel – Vier bunt zu mischende Fraktionen und 8 Basen, ein Anleitungsheft (und ein paar große Trenner-Karten) – fertig!

Vom Design her gehen wir hier wenig überraschend in den fernöstlichen Bereich – genauer gesagt nach Japan. Ich bin in der Materie nur halber Experte, aber selbst ich konnte so manche Anspielungen und Seitenhiebe auf Manga-Reihen erkennen.

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[Rezension] Lovecraft Letter (Brettspiel)

© Pegasus Spiel

Über die letzten Jahre hinweg ist Pegasus die Anlaufstelle für horroreske Brettspiele. Natürlich darf da auch der Meister himself nicht fehlen.

Die neueste Inkarnation – auch am Namen gut zu erkennen – von „Love Letter“.
Love Letter = gut
Lovecraft = gut

Was soll schief gehen?

DIE AUFMACHUNG
Kleine Schachtel mit einem in einer Bibliothek sitzenden Professor und einem unterschwellig bedrohenden Tentakel-Schleim-Wesen. Sieht schonmal top aus.

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[vor Ort] Drei Tage auf der SPIEL`17

Letztes Wochenende fand in Essen erneut die Internationalen Spieltage SPIEL`17 statt. Wie der Abschlusspresseerklärung zu entnehmen ist, pilgerten rund 182.000 SpielerInnen nach Essen und ließen sich in den vier Tagen von rund 1.100 Ausstellern, aus 51 Ländern, in viele unterschiedliche Spieluniversen mitnehmen und begeistern. So auch meine Wenigkeit.

Zuerst sei ein Wort zur Anreise erlaubt. War es 2016 noch eine Katastrophe zur SPIEL zu gelangen, da das Konzept absolut danebenging, war es dieses Jahr das genaue Gegenteil und so konnten wir von Donnerstags bis Samstags ohne große Wartezeit oder Stau zu unseren Parkplätzen gelangen und unserer Spielfreude frönen.

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[Interview] Im Gespräch mit Felix Mertikat (Tsukuyumi, Crowdfunding)

Felix Mertikat dürfte vielen Phantasten durch sein Rollenspiel „Opus Anima“ oder seiner Comic-Reihe „Steam Noir“ ein Begriff sein. Seit einiger Zeit tüftelt Felix nun an einem Spiel, welches im Rahmen eines Crowdfundings realisiert, welches Ende September startet, werden soll, herum. Somit war es an der Zeit mal ein paar Fragen zu stellen. Und ein Besonderheit hat dieses Interview auch, es ist das erste in dem mir Gegenfragen gestellt wurden. Ich hoffe ich habe es kenntlich genug dargestellt.

Ich wünsche viel Spaß und hoffe das Tsukuyumi was für euch ist

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Hallo Felix,
danke für deine Zeit. Würdest du dich bitte kurz vorstellen.
Hallo André, hallo liebe Leser. Sich selbst vorzustellen ist ja seit der Stuhlkreise in der Schule immer eine Herausforderung. Wie soll man sich beschreiben, dass man möglichst locker, witzig und eloquent rüberkommt, dabei aber nicht affektiert. Ich kann auf jeden Fall einmal bei meinen Schwächen anfangen: ich kann mich nicht gut selbst vorstellen. Das habe ich weder in meinem Biologiestudium noch in der Filmakademie Baden-Württemberg gelernt, weil sie uns da dann doch nur Animation beigebracht haben. Aber in Animation war ich auch nicht gut, noch ein Schwäche von mir. Dafür hab ich aber meine Fähigkeit zum Character Design und Storyboard entdeckt und entsprechend davon dann mehr nachgeholt. Zum Abschluss wollte ich dann noch zeigen, was ich so alles kann und hab dann mit dem Comic „Jakob“ mein Diplom gemacht, danach dann auch weiterhin kräftig Comics gezeichnet und nebenbei meiner Leidenschaft gefolgt, Spiele zu erfinden.

Und ja da bin ich hängen geblieben: zwischen Comic und Spielen. Nicht Fleisch, nicht Fisch – aber hofentlich in jedem Fall mit gutem Geschmack.

Wir würdest du dich denn vorstellen, André? Uii, eine Rückfrage. Da verweise ich doch mal auf ein Interview von „Bibliothek von Imre“ mit mir.

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