[Artikelverweis] Eine Saison der Kurzatmigen – Anmerkungen zur deutschen SF-Story-Szene 2016

10. Oktober 2017

Michael K. Iwoleit war einmal mehr umtriebig und hat in guter Tradition einen genauen Blick auf die deutsche Science Fiction geworfen.

Ich zitiere mal:
Es gibt wohl kaum ein populäres Genre, in dem Anthologien eine so gewichtige Rolle gespielt haben wie in der Science Fiction. Ohne die unüberschaubare Anzahl von Original- und Reprint-Anthologien, Anthologiereihen wie Orbit, New Dimensions oder New Writings in Science Fiction und den vielen, teils parallel editierten Year’s-Best-Auswahlbän­den wäre das SF-Story-Schaffen in seiner Vielfalt kaum denkbar. Der Durchbruch der Anthologien zu einem Leit­medium der Science Fiction lässt sich sogar an einem kon­kreten Datum festmachen: 1946 erschien Adventures in Time and Space, herausgegeben von Raymond J. Healy und J. Fran­cis McComas, ein von berühmten Namen und vielgepriesenen Stories nur so strotzendes Kompendium der Golden-Age-SF und sicher eines der einflussreichsten SF-Bücher über­haupt. Seitdem haben umtriebige Antho­logisten unter immer neuen Aspekten Stories zusammengetra­gen oder Autoren mit zahllosen Themenvorgaben zu Antholo­gieprojekten versam­melt. Diese Tradition spielt auch in der deutschen Science Fiction bis heute eine maßgebliche Rolle. In einer Szene, die durch ihre geringe Reichweite und ihren Mangel an starken Autoren gehandicapt ist – nicht gerade gute Vo­raussetzungen für eine befriedigende Auswahltätigkeit – stellen sich Anthologisten dennoch immer wieder der He­rausforderung, lesenswerte Storysamm­lungen zusammenzu­stellen. Bei der Betrachtung der mehr bis weniger gelun­genen Anthologien, die 2016 erschienen sind und einen wesentlichen Teil der Lektüre für den vorliegen­den Artikel ausgemacht haben, tritt dabei einiges Sympto­matisches in der deutschen SF zutage..

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[Preisvergabe] Deutsche Science-Fiction-Preis 2013

31. August 2013

Der SFCD e.V. hat am heutigen Tage, Samstag, 31. August 2013, die diesjährigen Preisträger des DSFP 2013 bekanntgegeben.

Die Plazierungen in der Kategorie „Beste deutschsprachige Kurggeschichte“

  1. Michael K. Iwoleit : “Zur Feier meines Todes”, erschienen in “Die letzten Tage der Ewigkeit”
  2. Karsten Kruschel : “Teufels Obliegenheiten”, erschienen in “Nova 20″
  3. Matthias Falke : “Der Bruch der nordwestlichen Stelze”, erschienen in “Nova 19″

Die Platzierungen in der Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“:

  1. Andreas Brandhorst : “Das Artefakt”, Heyn
  2. Dietmar Dath : “Pulsarnacht”, Heyne
  3. Frank W. Haubold : “Die Gänse des Kapitols”, Atlantis

 

Weiter Informationen finden sich >>> HIER <<< .

Herzlichen Glückwunsch an Michael – ich bin mal gespannt wie „Der Sturz“ ankommen wird!

Ebenfalls Herzlichen Glückwunsch an Matthias!