[Rezension] Talisman – Legendäre Abenteuer (Brettspiel, Fantasy)

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Uuuuh. Talisman. Das hab ich früher geliebt. Das ist das Spiel, in dem älter gewordene junge Fantasy-Fans im Kreis auf nem Feld rumwandern, Karten ziehen und sich epische Geschichten ausmalen!

INHALT
12 Ortsplättchen, 5 große Abenteuerbögen, 7 Stoffbeutel, 12 Heldenfigur-Aufsteller (in männlicher und weiblicher Version), 195 Marker, 1 Spezialwürfel, 1 Anleitung

Ja, für mich war Talisman immer eine klassische Materialschlacht, aber hier ist alles wohltuend aufgeräumt. Sehr schön, aber ich vermute schon beim Auspacken der Komponenten, dass mich doch ein anderes Spielgefühl erwartet, als ich ursprünglich erwartet hatte, als Andre mich gebeten hat, das neue Talisman zu testen. Nichtsdestotrotz ist alles sehr gut produziert und die Anleitung ist didaktisch und optisch gut aufgemacht – die kapiere sogar ich beim ersten Anlauf.

Zwei witzige Details sind mir schon zu diesem Zaitpunkt aufgefallen. Ich mag es total gerne, dass es alle Charaktere auch als Charakterinnen gibt. Das ist absolut ehrenwert, trotzdem musste ich innerlich kichern, als mir der Gedanke durch den Kopf schoss, dass das zwar ein Anfang ist, aber es bei schlechten Witterungsbedingungen auf Twitter zu Grabenkämpfen führen könnte, da ja damit noch lange nicht jede Möglichkeit abgedeckt ist. Ja, gutes altes Twitter…

Das andere Detail hängt wieder mit der shiny new Zielgruppe zusammen. Denn hier wird ganz klar der Familie Tribut gezollt und damit Omma unter’m Weihnachtsbaum nichts zu meckern hat, werden hier „Unholde vertrieben“. Ja, am Arsch die Räuber! Ich will Monster töten! Monster töten! Nicht Unholde vertreiben! Dazu rufe ich doch eher das Kasperle!

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