[Interview] Im Gespräch mit André Wiesler (Protektor, Crowdfunding)

13. September 2017

Ich habe mich mal ins Revier vom Oberprotektor getraut und einige Sockenschüsse, ähem Fragen zur aktuellen Crowdfunding-Kampagne gestellt.

Ich wünsche viel Spaß.

——————————

Hallo André,
danke dass du dir die Zeit für dieses Interview gefunden hast. Auch wenn dich die meisten kennen dürften, würdest du dich kurz vorstellen.
Ich wurde 1974 in Wuppertal geboren. Entgegen anderslautender Gerüchte hat sich in dieser Nacht weder der Mond verdunkelt, noch tobte ein schrecklicher Sturm. Man möchte es heute kaum noch glauben, aber ich war bei der Geburt sehr leicht – ein Makel, den ich im Laufe meines Lebens nachhaltig ausgeräumt hat. Bitte? Ganz so weit vorne brauche ich nicht anfangen? Okay … Ich bin Autor und Spieleentwickler für mittlerweile eine ganze Reihe an Rollenspielen und schreibe Romane, in letzter Zeit vorzugsweise lustige. Außerdem bin ich als Lesekomiker unterwegs und arbeite für Ulisses Spiele als Projektmanager für Crowdfundings. Der Protektor ist allerdings mein eigenes Privatdingsbums.

Seit ein paar Tage läuft das Crowdfunding zum Protektor-Rollenspiel. Worum dreht es sich dabei?
Das ist ein Rollenspiel mit Protektoren. Kein Etikettenschwindel also hier. Und Protektoren sind mystisch gebuffte Monsterjäger – nur dass man bei diesem Rollenspiel eher die Mister Beans oder Fuzzy Bears unter den Pfählern und Silberkuglern spielt. Dafür wird man von einem treuen Tiergefährten begleitet. Zum Beispiel einem Guppy.

Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

[Hörspiel-Rezension] Dr. Ernst Garner (01): Hexensabbat auf dem Brocken – Remake

26. September 2015

Verlag: hoerspielprojekt.de / CCLizenz
Skript: Marco Ansing
Sprecher: Marco Ansing, Achim Zien, u.a.
Format: MP3-Download
Spieldauer: ca. 74 Minuten
Erschienen: Jul. 2015
FSK: empfohlen ab 16

von: Quack-O-Naut

hoerspielprojekt.de bietet seit Jahren kostenlose Hörspiele an, wobei jeder Geschmack bedient wird. Für die Freunde der Horror-Hörspiele gibt es jetzt eine neue Serie: „Dr. Ernst Garner“. Es sind bereits drei Folgen im Download verfügbar, was Grund genug ist das ich mich dem ersten Teil der Reihe widme.

Klappentext:
Dr. Ernst Garner und Kommissar Gottschalk untersuchen eine Serie von Ritualmorden auf dem Brocken. Ein finsterer Kult bereitet die Ankunft der Großen Alten vor. Garner muss sich beeilen, denn bald schon ist Walpurgisnacht! Wehe dem Tag, an dem sie erwachen, … – “Hexensabbat auf dem Brocken” wurde vollständig in Kunstkopfstereophonie produziert und lässt Euch so in Handlung und Raumklang eintauchen.

Zum Inhalt:
Der Ethnologe Dr. Ernst Garner bekommt einen Anruf von Kommissar Gottschalk, welcher ihn zu seinem aktuellen Fall, einer Serie von Ritualmorden hinzuzieht. Zwei junge Frauen wurden ermordet. Weiterhin wurde ein junger Mann wurde völlig verstört im Wald gefunden und befindet sich seitdem in einer psychiatrischen Einrichtung.

Die beiden Ermittler fahren in die psychiatrische Klinik um mit dem verwirrten Mann zu sprechen. Der Gute ist extrem verängstigt und brabbelt die ganze Zeit etwas von okkulten Rieten und der Ankunft der Alten.

Auf der Rückfahrt sehen die beiden Ermittler sich die Fallakten an und stoßen auf eine Gemeinsamkeit, alle drei Opfer haben Zimmer im gleichen Hotel gebucht. Ernst Garner bucht sich als Tourist ebenfalls ins Hotel ein und trifft auf die junge Tanja Schmidt. Wie sich herausstellt ist sie das auserkorene nächste Opfer. Die beiden werden Angegriffen während des Kampfes gelingt es Dr. Garner die Hotelbesitzerin mit einem Buch KO zu schlagen, bevor er selbst ausgeknockt wird.

Als Kommissar Gottschalk Garner findet, ist Tanja entführt worden. Garner weiß das die Zeit drängt, er hat einen der Pfleger und die Leiterin der Anstalt als Mitglieder des Ordens erkannt und weiß dass sich Tanja in höchster Gefahr befindet. Bücherwurm hin oder her, er und Gottschalk müssen nun sehr schnell handeln, oder Tanja wird nicht mehr lange leben und wer weiß was dann noch folgt ….

Mein Fazit:
Die Geschichte ist nett erzählt und recht kurzweilig, so dass die insgesamt 74 Minuten sehr schnell vergehen. Die Sprecher liefern durchweg eine anständige Arbeit ab und die Soundkulisse ist in sich stimmig. Die Idee mit der Kunstkopfstereofonie ist ganz nett und sorgt für eine räumliche Soundkulisse. Allerdings gibt es aus meiner Sicht einen kleinen Fehler. An einigen Stellen irritiert die Aufnahmetechnik ein wenig, was wohl daran liegt das der Kunstkopf mit den Mikrofonen im Ohr starr montiert ist und sich nicht, wie jeder echte Mensch, bei einer Unterhaltung in die Richtung des Sprechenden dreht. Dadurch gewinnt man manchmal den Eindruck unbeweglich genau zwischen den Sprechern zu stehen, was etwas störend ist.

Auch wenn ich eigentlich nicht der Horror-Hörspielfan bin, so fühlte ich mich alles in allem ganz gut unterhalten.

Meine Wertung:
3 von 5 Riten


[Rezension] Der Weg der Maga

23. Mai 2015

as-DerWegderMagaAutor: Arndt Waßmann
Verlag: Verlag Torsten Low
Format: broschiert
Seitenzahl: 401 Seiten
Erschienen: März 2015
ISBN: 978-3940036308
Preis: 14,90 Euro

von: kris

Arndt Waßmann wurde in einem kleinen Dorf im Westen Sachsens geworden und interessierte sich schon früh für phantastische Welten. Er begann bereits in jungen Jahren zu schreiben, da ihn vor allem die Möglichkeiten der Science Fiction und Fantasy begeisterten. Mittlerweile hat er schon mehrfach den „Weltentor“-Kurzgeschichten-Wettbewerb gewonnen und über zwei Dutzend Kurzgeschichten veröffentlicht. Mit „Der Weg der Maga“ legt er sein erstes langes Werk in Romanform vor.

Klappentext:
Eine Magierin. Eine Suche. Eine Stadt, die ihr Leben verändert. Kaum hat Serana Meridan ihre Ausbildung an der Akademie beendet, stellt das Leben sie bereits vor neue Prüfungen, härter und gnadenloser als jedes Examen. Freunde und Feinde treten in ihr Leben, um es für immer zu verändern. Und über allem schwebt stets der Schatten eines drohenden Krieges, der bald näher kommt, als sie es je befürchtet hätte. So beschreitet Serana einen Weg, von dem es kein Zurück mehr gibt – den Weg der Maga.

Zum Inhalt:
Serana Meridian stammt aus einfachen Verhältnissen, hat aber aufgrund ihrer Begabung den elterlichen Bauernhof und das abgelegene Dorf verlassen können, um an der Akademie von Kantstein zu studieren.
Doch was soll sie nach der bestandenen Abschlussprüfung mit sich anstellen? Anders als viele andere hat sie alle Möglichkeiten offen, da sie nicht an die Wünsche ihrer Familien oder sonstige Verpflichtungen gebunden ist.
So beschließt sie, sich in nach Kendar, in die Hauptstadt des Reiches, zu begeben, weil dort die Möglichkeiten für eine interessante Karriere größer sind. Doch schon auf dem Weg dorthin, lernt sie Gefahren kennen, auf die sie in der geschützten Umgebung der Akademie nicht vorbereitet wurde – den Angriff von Banditen und die daraus resultierenden Folgen. Weil sie einem Kaufmann das Leben rettet, gewinnt sie dessen Freundschaft und so die Möglichkeit, sich weitaus gelassener in der Stadt umzusehen, als sie dachte.
Noch beachtet sie die immer konkreter werdenden Nachrichten bezüglich eines drohenden Krieges mit dem Nachbarland wenig, dann aber bringt sie ein für sie einschneidender Zwischenfall in den dunklen Gassen Kendars zu einem Sinneswandel und auf einen neuen Lebensweg …

„Der Weg der Maga“ ist einer der Romane, die in sich geschlossen sind und nicht gleich wie der Auftakt zu einer ganzen Saga wirken, Das liegt daran, dass sich Arndt Waßmann auf ein Einzelschicksal konzentriert, auf wenige Monate im Leben einer Frau, die aus einer behüteten Umgebung entlassen wird, nur um dann nach und nach mit den dunklen Seiten des Daseins konfrontiert zu werden.
Es fällt angenehm auf, dass Serana keine bisher unerkannten Gaben in sich trägt oder die Erwählte des Schicksals ist. Tatsächlich ist sie ein ganz normales junges Mädchen, das trotz der guten Ausbildung nicht alles weiß und mehr als einmal in die Falle tappt.
Sie mag zwar immer wieder Freunde finden, die ihr selbstlos helfen – aber diesen Trick des Autoren nimmt man ihm nicht lange Übel, hilft es doch dabei, die schlimmsten Folgen der Probleme auszubügeln, in die sie sich teilweise selbst hinein manövriert hat. In einem Punkt mag er es sich wirklich zu einfach machen – aber eine tiefer gehende Analyse ihres seelischen Zustands hätte nicht so ganz in das Buch gepasst.
Alles in allem liest sich das Buch sehr flüssig, bietet immer wieder kleinere Überraschungen trotz einiger unangenehmer Klischees und findet einen angemessenen Abschluss, der sich immerhin auch noch ein Hintertürchen für weitere Geschichten offen lässt. Und die könnten durchaus interessant werden, wenn dem Autoren das Richtige einfällt.

Mein Fazit:
„Der Weg der Maga“ ist ein interessanter Fantasy-Roman, der ohne epische Schlachten und düstere Schicksale auskommt. Auch wenn es sich der Autor gelegentlich einfach macht, so überzeugt doch das Gesamtkonzept und beitet ein unterhaltsames Abenteuer, dass genau die richtige Mischung an Magie, Action und Charakterentwicklung besitzt, die den Leser am Ende zufrieden zurück lässt.

Meine Wertung:
4 von 5 Maga


[Rezension] Chaos & Hexenzauber

23. September 2014

as-ChaosUndHexenzauberAutor: Nicholas Hall
Verlag: Bohmeier Verlag
Format: Softcover, A5, 160 Seiten
Erschienen: Juli 1993, inhaltlich unveränderte 3. Auflage 2014
ISBN-10: 3890942660
ISBN-13: 978-3890942667

von: Christel Scheja (kris)

Magie ist ein weites Feld und spricht vor allem die Männer und Frauen an, die ohnehin an das Übersinnliche glauben oder durch spannende mystische Romane neugierig darauf geworden sind, so dass sie es selbst ausprobieren wollen. Daher findet man in der esoterischen Bücherecke sehr viele Werke zum Thema, oft nur geschrieben, um normalen Hausfrauen Nervenkitzel zu verursachen, aber ansonsten nicht viel zu bewirken. Aber es gibt auch Bücher, die aus Überzeugung und mit Ernst geschrieben wurden, wie „Chaos und Hexenzauber“ von Nicholas Hall.

Hall gehört in der übersinnlichen Szene zu den bekanntesten und eifrigsten Verfechtern der sogenannten Chaos-Magie, die sich keinen strengen Regeln oder Dogmen unterwirft, sondern stattdessen bewusst in der Grauzone bewegt, um Kräfte heraufzubeschwören, die sowohl Gutes als auch Böses bewirken könnten und damit die Balance in der Welt aufrecht erhalten.
Nach einem Vorwort und einer entsprechenden Einleitung hält er sich nicht lange mit weiteren Erklärungen auf, sondern kommt gleich zur Sache.
In unterschiedlichen Kapiteln beschäftigt er sich zunächst mit den „Werkzeugen der Magie“, zu denen neben dem Stab auch der Chaosstern, Amulette und Fetische gehören.
„Die Techniken der Hexerei“ beginnen mit Meditation und Visualisierung, können über „Geste und Tanz“ bis hin zur „Besessenheit“ führen.
„Böswillige Puppenmagie“ und „Wohltätige Puppenmagie“ zeigen, dass die gleiche Technik unterschiedlich verwendet werden kann und gerade von Voodoo-Priestern abwechselnd eingesetzt werden, um ihre Ausgeglichenheit zu bewahren.
Und schließlich dreht sich alles um das „Worte weben“, die Zaubersprüche, ehe er noch einmal auf „Chaos & Hexenmagie“ im Allgemeinen eingeht.

„Chaos und & Hexenmagie“ ist kein Buch mit Anleitungen, die man zum Spaß „mal ausprobieren“ kann. Sowohl Autor als auch Übersetzer machen deutlich, dass sie es sehr ernst nehmen und haben über das Impressum eine Warnung gesetzt, die kein Leser außer Acht lassen sollte. Denn tatsächlich werden in diesem Buch Kräfte heraufbeschworen, die einen starken und unerschütterlichen Geist brauchen, um sie zu beherrschen.
Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, inwieweit er an die Macht der Magie glauben soll – aber es ist nie gut, leichtfertig mit Ritualen umzugehen, die gerade in anderen Kulturen oder in der Vergangenheit eine Bedeutung hatte.
Nicholas Hall mischt Voodoo mit schamanistischen Vorstellungen, verbindet die Vorstellungen und Rituale der verschiedensten Schulen miteinander, so dass man sehr schnell merkt, dass er sich nicht in ein Schema pressen lassen will. Seine Texte sind aus Überzeugung geschrieben und strahlen schon deshalb eine ziemliche Kraft aus. Zudem bewegt er sich in einer Grauzone, die viele schon als Ausflug in die Schwarze Magie bezeichnen könnten. Immerhin entschärft er durch seine Ernsthaftigkeit jeden Eindruck, dass dies alles nur aus Geldmacherei aus den Fingern gesogen ist, denn man hat eher das Gefühl, er fasst hier eigene Erfahrungen und Erlebnisse zusammen, die teilweise unter die Haut gehen.
Alles in allem richtet sich das Werk bewusst an Leser und Leserinnen, die sich wirklich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen und um die Gefahren wissen, die sie durch unbedachte Nutzung damit wecken könnten.

Daher ist „Chaos & Hexenzauber“ nichts für Laien, die zwischendurch „mal eben ein bisschen Zaubern“ lernen wollen, um ihren LARP oder Cosplay-Charakter auszugestalten oder einfach nur Spaß zu haben. Das Handbuch ist sehr ernst gemeint und wagt sich in Bereiche, die gerade auch bei unsicheren Lesern Alpträume auslösen könnten.

Meine Bewertung:
3 von 5 Chaossternen


[Interview] Tobias Leveringhaus über „Der Hexenrichter“

15. Dezember 2012

[c] Luisa Preißler

Hallo Tobias,

Danke, dass Du Dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Stellst Du Dich / Euch bitte einmal vor.

Tobias: Hallo, mein Name ist Tobias Leveringhaus. Ich beendete 2009 erfolgreich mein Filmstudium mit dem Schwerpunkt „Kreativ Produzieren“ an der ifs internationale filmschule köln. In dieser Zeit produzierte ich mehrere Kurzspielfilme und Dokumentationen. In meinem Abschlussfilm „Kriegerstock“ mit Michael Degen, welcher neben zahlreichen Festivals, u.A. Hofer Filmtage und Max-Ophüls-Preis, auch im Bayerischen Rundfunk lief, geht es um die Aufarbeitung des Verhältnisses einer Tochter zu ihrem Demenz kranken Vater und ihr Umgang mit dieser Krankheit. Auch dieser Film ist wie der „Hexenrichter“ anhand einer Comicvorlage

entstanden. Zur Zeit arbeite ich als fester Junior-Producer in der Fiction-Abteilung von Eyeworks Germany und unterstütze dort hauptsächlich die ZDF-Reihe „Wilsberg“ produktionell und inhaltlich. Da mir das aber nicht reicht, gründete ich Ende 2012 meine Independent-Produktionsfirma „Sodawasser Productions“

Es wurde ja nun ein Startnext Projekt namens Hexenrichter ins Leben gerufen. Was steckt dahinter?

Tobias: Für den Dreh des Films benötigen wir insbesondere Geld für Kostüme und Kulissen. Außerdem wollen wir, auch wenn wir einen Kurzfilm drehen, die Leute, die für uns arbeiten (wir selbst stellen unsere Gage zurück) für ihre Arbeit auch bezahlen.

Das Geld wird in eine Gesamtfinanzierung einfließen. Wir versuchen, verschiedene Förderer mit ins Boot holen, wie z.B. die Film- und Medienstiftung NRW, bei der wir unser Drehbuch eingereicht haben. Dafür braucht man aber einen bestimmten Eigenanteil, und dieser soll über das startnext-Projekt erreicht werden. Heißt allerdings auch, dass falls die startnext-Kampagne fehlschlägt, die Gesamtfinanzierung zerbricht. Aber mit eurer Unterstützung kann unser Finanzierungsziel schließlich erreicht werden und ein toller Film entstehen!

Hexenrichter gibt es ja als Comic, erschienen bei Weissblech Comics. Wieso nun die filmische Umsetzung?

Tobias: Schaut Euch den Comic an, dann wisst ihr es 

Nein, im Ernst: Meine Freundin hat im Rahmen eines von Luisa mit veranstalteten Gewinnspiels Eintrittskarten für die RPC in Köln gewonnen. Ohne das zu wissen, habe ich durch Zufall ihren Comic entdeckt. Dann kam eins aufs andere. Ich habe einen Comic gekauft und mir gleich noch Luisas Telefonnummer geben lassen. Ca eine Woche später rief ich sie an – und sie war begeistert! Damit war die Idee zum Film geboren.

Startnext ist ja nur ein kleiner Teil eines solchen Projektes. Inwieweit seit Ihr schon zugange?

Tobias: Wir befinden uns mit dem Hexenrichter gerade in der Finanzierungsphase. Neben startnext haben wir Anträge an verschiedene Förderinstitutionen gestellt

Zurzeit arbeiten wir intensiv am Drehbuch. Ab Februar steht dann fest, ob Teile der Finanzierung klappen. Dann geht es direkt in die Vorproduktion. Heißt: Drehtermine festlegen, Drehplan erstellen, Motive suchen, Schauspieler casten, Team zusammenstellen etc.

Könntest Du uns das Team ein wenig näher vorstellen?

Tobias: Klar! Bis jetzt sind schon dabei:

Luisa Preißler, welche für das Script verantwortlich ist und die Ideengeberin der Geschichte.

Anne Maschlanka, unsere Regisseurin und kreativer Kopf für die Umsetzung des Films

Alexander Daus, unser Drehbuchautor, welcher Luisas Script filmischer zaubert, die Dialoge erneuert, die Handlung vertieft und ganz wichtig: den Charakteren eine Persönlichkeit gibt.

Alexandra Hühner, welche zuständig für Presse und Marketing ist und zu guter Letzt ich:

Tobias Leveringhaus, der das Ding auf die Beine stellt.

Werden noch kreative Köpfe für die Umsetzung gesucht?

Tobias: Wir haben schon viele Anfragen bekommen, mussten aber leider alle auf später vertrösten. Die Teamsuche beginnt ab Februar und dann werden sicherlich viele gesucht.

Wenn Startnext erfolgreich sein sollte, was genau ist dann geplant? Kurzfilm, Spielfilm, Episoden?

Tobias: Wir wollen den Hexenrichter als Kurz-Spielfilm herstellen. Aber wenn das gut klappt, könnte es auch der Auftakt einer ganzen Hexenrichter-Reihe sein. Ich will da aber nicht zuviel versprechen…

Bis wann hat man Zeit Euch bei Startnext zu unterstützen und welche Goodies warten auf die Supporter?

Tobias: Ihr könnt noch bis zum 27. Januar spenden. Als Dankeschön für eine Unterstützung erhält man z.B. signierte DVDs, Komparsenrollen, signierte Drucke, Tickets für die Premiere, Nennung im Abspann und vieles mehr. Auch ist es möglich, Komparsenrollen zu Weihnachten zu verschenken. Dazu muss man einfach die Geschenke-Option beim Komparsen-Dankeschön auswählen, und Ihr könnt euren Lieben eine tolle Sache unter den Baum legen und unterstützt dabei noch ein tolles Filmprojekt!

Habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht was passiert, sollte Startnext nicht das benötigte Budget einbringen?

Tobias: Dann wird es extrem schwierig, um nicht zu sagen unmöglich. Aber wir dürfen nicht negativ denken, wir haben ja schon fast die Hälfte zusammen!

Was verbindet Euch mit dem Bereichen Fantasy, SciFi und Pen&Paper Rollenspiel?

Tobias: Ich persönlich spiele Shadowrun, obwohl ich früher nie Pen&Paper Rollenspiele gespielt habe. Auch liebe ich Zelda auf der Wii, habe es früher schon auf dem SNES gespielt. Und natürlich verpasse ich alter Nerd keine Folge Star Trek, wenn sie im Fernsehen läuft.

So dann habe ich noch ein paar kurze Fragen zu Deiner Person, so dass sich die LeserInnen ein besseres Bild von Dir/Euch machen können.

Rollenspiel ist für Dich?

Tobias: Hexenkram!

Filmische Vorbilder?

Tobias: Roger Corman, welcher als Produzent ein ganzes Genre aus einer Not herausgeboren gegründet hat.

Lieblingsfilm?

Tobias: Ich habe so viele: Es ist wirklich schwer, sich da festzulegen. Hmmm, es gibt unendlich viele gute Filme, wie z.B. Equilibrium, Der Pate, Spiel mir das Lied vom Tod, Das Millionenspiel uvm. Nein, ich kann mich da nicht festlegen.

Was gehört zu Filme gucken unbedingt dazu?

Tobias: Zuallererst: Ein guter Film!

Dann: Muße, um komplett in den Film einzutauchen.

Vielen Dank für das Interview. Ich überlasse Dir nun die letzten Worte!

Tobias:Der Tod hat einen Namen, er heißt Hermann Cothmann.“

Liebe Blogleser! Wir brauchen Euch! Bitte unterstützt den „Hexenrichter“ unter www.startnext.de/hexenrichter und werdet Teil eines großartigen Projekts. Infos findet Ihr auch auf meiner Homepage www.sodawasser.tv

Vielen Dank!