Media Monday #219

Der 219. Media Monday findet heute bereits statt. Na dann mal los.

1. Sollte ich jemals Opfer eines Verbrechens werden, würde ich mir wünschen, dass Columbo oder Gibbs mit dem Fall betraut wird, schließlich haben die Beiden ein Quote die für sich spricht. Ausserdem haben Beide ein unerreichte Art Fälle anzugehen und zu lösen.

2. Nachdem David Duchovny die Serie AKTE X (aus welchem Grund und wie auch immer) verlassen hatte, war sie nicht mehr mein Fall.

3. Shadowrun München Noir war regelrecht verstörend, denn dieser Quellen-Abenteuer-Band hat unsere Runner vor echte Herausforderungen gestellt, von Budenkolla bis hin zu Gruppenprügeleien und Wettessen. Aber als dann der „kleine blaue Elefant“ auftauchte, war auf die Sinne meines Strassensamurai (König – mal sehen wer ihn erkennt) verlass. Seitdem hat meine Spielrunde eine große Abneigung gegen München 2060+ .

4.Die dunklen Fälle des Harry Dresden als eine dieser viel gepriesenen Bücher(-Reihen) gefiel mir bis dato sehr gut. Reinstes Popcorn Lesevergnügen, welches seine Höhen und Tiefen besitzt und dadurch in mir einen Fan gefunden hat.

5. Für mich persönlich ist derzeit insbesondere The Black List Garant für allerbeste Serienunterhaltung, schließlich schait man nicht jeden Tag aufs Wasser 🙂

6. Shameless lässt sich nur schwierig in eine Schublade stecken, immerhin ein wilder Genre-Mix.

7. Zuletzt habe ich I, Frankenstein und das war sowas von öde, weil aus meiner Sicht der Cast nicht passte, die Lacotions keine Stimmung erzeugten, die Syncro wacklig war und vieles mehr. Der Film konnte mich einfach nicht packen und begeistern.

[Rezension] Jet

Autor: Russell Blake
Verlag: Luzifer-Verlag
Format: Klappbroschur
Seitenzahl: 321 Seiten
Erschienen: Oktober 2014
ISBN 13: 978-3943408379

von: Würfelheld

Ein Buch was mich wieder durch seinen Klappentext bekommen hat und das nicht nur weil mal wieder einer der sagenumwobensten Geheimdienste der Welt, der Mossad, eine Rolle spielt, sondern auch weil ich so ein wenig an die TV Serie Navy CIS und an das Buch „Der Mossad“ denken musste. Also mal sehen ob es hier auch Nackenschläge a la Gibbs gibt.

Klappentext:
Codename: Jet. Alter: 28 Jahre. Jet war einst des Mossads tödlichste menschliche Waffe, bis sie ihren eigenen Tod vortäuschte, um diese Identität für immer zu begraben. Aber die Geheimnisse der Vergangenheit lassen sich nicht einfach abschütteln. Als ihr neues Leben auf einer ruhigen Insel von einem brutalen Angriff bedroht wird, muss Jet zu ihrer geheimen Existenz zurückkehren, um die zu retten, die sie liebt. Eine wilde Achterbahnfahrt voller schockierender Wendungen beginnt … Fans von Lizbeth Salander, SALT und der Bourne-Trilogie werden ihre helle Freude an diesem unkonventionellen Thriller haben, der mit Höchstgeschwindigkeit auf ein erschütterndes Finale zusteuert.

Zum Inhalt:
Jet eine ehemalige Geheimagentin lebt mittlerweile wieder ein bürgerliches Leben, zwar mit einigen Einschränkungen, aber sie lebt. Sie hat sich auch eine neue Existenz aufgebaut, so betreibt sie ein Cafè. Eines Abend findet in ihrer Nachbarschaft Festlichkeiten statt, die Jet veranlassen ihren Laden früher schließen zu wollen. Doch kurz vor dem vorgezogenen Ladenschluss betritt ein merkwürdig anmutender Typ Jets Laden.

Ohne lange zu fackeln attackiert dieser Jet, welche sich dank ihres Trainings und noch immer ausgeprägten Instinkten erfolgreich Verteidigt und den Angreifer überwältigt. Kurz darauf folgen zwei weitere Typen, die jedoch ebenfalls von Jet ausgeschaltet werden können.

Diese Geschehnisse zwingen Jet zu handeln. Es scheint ganz so, als wenn jemand aus Jets Vergangenheit sie loswerden will, nur dafür kommen eine ganze Menge Leute in Frage. So macht sich Jet kurzentschlossen ans Werk und fängt an, der Sache auf den Grund zu gehen. Dafür muss sie einiges an Reisen, Geduld und Hinterhältigkeiten auf sich nehmen.

Meine Meinung:
Russell Blake versetzt seine Protagonisten sehr geschickt in unterschiedliche Zeitlinie bzw. Rückblenden und sorgt so dafür, dass das Buch nicht ins stocken gerät. Die Aufhänger sitzen so perfekt, das man jedes mal fluchen könnte, weil das Kopfkino im „Stop-and-Go“ hängt. Da aber in jeder Einblendung die Aktion so perfekt passt und man so mit wichtigen Daten versorgt wird, merkt man schnell das diese Szenenwechsel genau das Instrument sind, die dieses Buch mit tragen und auszeichnen, denn Russell Blake gelingt es diesen Bilderwahn, den man von der Kinoleinwand her kennt, perfekt ins innere Auge zu transportieren.

Wer in den letzten Jahren die neueren James Bond oder Jason Bourne Filme gesehen hat, wird sich in diesem Thriller schnell verlieben und nach Beendigung wieder von vorne anfangen wollen.

Ein Papiererlebnis, was sich in diesem Genre nicht zu verstecken braucht und mehr als einen Blick wert ist.

Meine Wertung:
5 von 5 Geheimagentinnen