[Lesetipp] Proteus

Was sehen meine Augen da? Der Hebben lässt still und heimlich neuen Lesestoff auf`s Nerdversum los.

Also wer mal einen guten Happen für mehr als Zwischendurch sucht, sollte derzeit bei „Worrkrieger“ vorbeischauen und „Proteus“ von Frank Hebben lesen.

Ich hatte gehofft, ein wenig Frieden zu finden, hier, im welken, schleichend rottenden Arboretum dieser entlegenen Enklave aus Erzverhüttung und Schlacke; zwischen all den stinkenden, namenlosen Gestalten, die im Schlagschatten der Lampen vielmehr tierische als menschliche Züge tragen: Teufel, Gespenster; Ausgestoßene wie ich: kranke, gefallene Engel in ihrer Unterwelt abseits aller Handelsrouten – weit genug entfernt, um nicht mit einem einzigen, interstellaren Sprung zurück an den Ort gelangen zu können, der in meinen Träumen nistet wie ein monströses Tier; etwas Vages, etwas unangreifbar Böses, das mich mit eisiger Klaue gepackt hat und seitdem gefangen hält und krankmacht, stärker wird und streut; nicht wie Metastasen, die meinen Körper brechen, ja, ich sterbe; nicht ausgelöst durch Strahlung, giftiges Essen, giftige Luft, sondern durch etwas tiefer Liegendes, etwas, das nicht in mir, unter meiner Haut, sondern jenseits der Oberfläche schwellt, mit Fingern nicht ertastbar und trotzdem immer da ist:

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[Buch] Kurd Laßwitz Preis: Die Nominierungen

© Begedia

Aktuell wurden die Nominierten für den KLP bekanntgegeben. Und was sehen meine Cyberaugen da. Ein Beitrag aus „Elvis hat das Gebäude verlassen“ und zwar der von Thorsten Küper, ist auch darunter. Bin gespannt ob diese geile Story Euch gefallen hat. Weiterlesen „[Buch] Kurd Laßwitz Preis: Die Nominierungen“

[Rezension] Vampirnovelle (Horror)

© Begedia Verlag

In den letzten Jahren wurden Vampire durch das Liebesroman-Genre weichgespült und verloren quasi ihre Fangzähne. Sie sind nicht länger das Monster, sondern der starke und gutaussehende Bad-Boy-Lover, der im Grunde seines Herzens doch gut und sanft ist, der perfekte Mann für jede Frau. Das ist ein Umstand, der vor allem Genre-Fans gruselt und dem Autoren wie Frank Hebben wieder andere Vorstellungen entgegen setzen wollen.

INHALT
Martin lebt in einer Wohngemeinschaft mit Johann und Ruth in den Tag, oder besser die Nacht hinein. Er arbeitet im Unternehmen seines Vaters – ebenfalls ein Vampir, treibt sich aber viel lieber in den Bars der Stadt herum und genießt ein Liebensabenteuer nach dem anderen. Frauen sind schnell vergessen oder eben auch Futter.

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[Eigene Projekte] Elvis hat das Gebäude verlassen

© Begedia

Cyberpunk goes Fifties: ELVIS IS ALIVE!
Das Jahr 1957. Lederbekluftete Greaser präsentieren ihre chromfunkelnden Rocketcars und Jetpacks.
Die Tolle ist immer auf Krawall gebürstet, den Girls vor den Eisdielen oder im Autokino imponierend, von dröhnender Musik aus den Boxen unterstützt.

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[Roman] WIedersehen mit alten Freunden: Steck den Cyber in den Punk – Lesetipps

© Würfelheld

Vor einigen Tagen hatte ich bereits eine Begegnung mit alten Freunden aus dem Shadowrun-Universum. Nun möchte ich mich dem Cyberpunk zuwenden. Ich könnte es mit einfach machen und einige der „Standards“ wie Neuromancerr oder Snow Crash nennen, allerdings sind diese ja weithin bekannt und mehr oder minder Pflichtlektüre, daher fällt mein Blick auf ein paar andere Werke, wo ich hoffe, das diese bei de ein oder anderen auf die Readlist kommen.

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Media Monday #292

Montag, auf gehr es in eine neue Runde Media Monday.

Mehr dazu findet man HIER.

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[Leserunde] Im Nebel kein Wort

Vor hundert Jahren fand unter anderem die ›Schlacht von Verdun‹ statt. In Frank Hebbens neuer Novelle geschieht kurz nach deren Ende etwas Außergewöhnliches. Wer wissen möchte, was, und gleichzeitig eventuell ein Buch gewinnen möchte, sollte bei Lovelybooks vorbeischauen.

Die Novelle kann natürlich auch beim Begedia Verlag erworben werden.

Klappentext:
Hitze, kein Wind geht. Laut und hart klingt die Eisenspitze, wenn Dostya ihren Schirm aufsetzt. Und sie laufen ― im Rücken ein Bauerndorf im Dunst eines Nachmittags im Jahre des Herrn.

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[Zeitung] RNZ über Cantals Tränen und Gamer

Aufmerksame LeserInnen wissen das ich mit Armin Rößler und Frank Hebben die Anthologie „Gamer“ herausgegeben habe. Nun findet diese Erwähnung in der Rhein-Neckar-Zeitung. Damit aber nicht genug, ein Großteil des erwähnten Artikels dreht sich um Armins Buch „Cantals Tänen“, welches kürzlich im Wurdack Verlag erschienen ist.

Den Artikel gibt es HIER.

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