[Rezension] Jake Djones und die Hüter der Zeit

Autor: Damian Dibben
Verlag: Blanvalet Verlag
Format: Taschenbuch
Erschienen: August 2014
ISBN 13: 978-3-442-26986-0

von: Jaguarrr

Mit „Jake Djones und die Hüter der Zeit“ schafft Damian Dibben den Auftakt seiner Reihe über einen 14-Jährigen und die Geheimorganisation die in sein Leben tritt, sowie sein Romandebüt. Die renommierte Produktionsfirma „Working Title“ hat sich bereits die Filmrechte gesichert.

Zum Inhalt:
Jake Djones (sprich Jones, das „D“ ist faktisch stumm) führt ein normales Leben mit seinen Eltern im London des frühen 21sten Jahrhunderts. Seine etwas tollpatschig wirkenden Eltern sind mal wieder auf einer Messe für Badezimmerinstallationen, so erzählten sie ihm zumindest.
Nachdem Jake von zwei Männern mehr oder minder entführt und zum Londoner Büro der Geschichtshüter gebracht wird eröffnet ihm Jupitus Cole, ein altgedienter Agent der Geschichtshüter, dass seine Eltern in Wirklichkeit mit die besten Agenten der Organisation sind und gerade im Jahr 1506 vermisst werden. Sie konnten noch eine besorgniserregende Nachricht absetzten. Ein tot geglaubter Gegenspieler der Geschichtshüter ist wieder aufgetaucht, der grausame Prinz Zeldt.
Mit einem dafür eigens entwickelten Gerät prüft Cole Jake auf seine Fähigkeiten durch die Zeit zu reisen. Wenig überraschend ist das Jake ein Diamant wie seine Eltern ist, die höchste Qualifizierung für das Reisen durch die Zeit. Im Londoner Büro lernt Jake auch zwei seiner zukünftigen, ebenfalls jungen, Gefährten kennen: Charlie mit seinem Papageien Mr. Drake und die hübsche Französin Topaz, in die sich Jake sogleich Hals über Kopf verliebt. Eine Nachricht vom Hauptquartier der Geschichtshüter veranlasst Cole dazu den Befehl zu geben die Sachen zu packen. Alle Agenten haben sich im Hauptquartier einzufinden. Dieses befindet sich auf Mont Saint Michel, einer Insel an der Küste der Normandie von 1.1.1820 bis zum 31.12.1829. Am Ende des Jahrzehnts reist das Büro zurück zum 1.1.1820 (Paradox…? Nein? Okay…).
Die Zeitreise findet auf einem Segelschiff, der Escape, statt. Mittels einer Substanz namens Atomium, die Jake und die anderen, inklusive Mannschaft des Schiffes einnehmen reisen sie dann durch Raum und Zeit zum Hauptquartier.

Mein Fazit:
Meine Erwartungen an die Hüter der Zeit waren andere als ich anfing zu lesen. Statt Technik bekommt der Leser einen magischen Trank der ihn durch die Zeit reisen lässt. Einen Großteil der Geschichte verfolgt man nur die Erlebnisse von Jake, so lange das man sich Sorgen macht nur einen Blickwinkel der Geschehnisse zu lesen bekommt. Der Roman ist flüssig zu lesen auch wenn einem der Verdacht kommt das das Buch gerne ein Film wäre, ein Verdacht der Erklärung findet das der Autor Damian Dibben bereits zuvor Drehbücher geschrieben hat.
Während die Geschichte sich gut lesen lässt, fällt doch auf das sich der Autor gewisse Klischees nicht verkneifen konnte, wie den deutschen Bösewichtern, auch wenn Prinz Zeldt selbst Engländer ist. Der Leser wird auch förmlich mit eine Zaunpfahl verprügelt das Zeldt und sein Gefolge böse sind. Es fehlt nicht an einem Handlanger der fürs Versagen entsorgt wird. Zum Ausgleich gibt es andere Klischees die umgedreht wurden.
Gefallen tun die nebenher in die Szenerie eingebauten Hinweise auf historische Orte, Bauten und auch Kultur. Man kann den Weg der Helden recht genau auf der Karte verfolgen auch wenn man nicht die Reise über die Alpen innerhalb von 3 Tagen von Venedig an den Rhein abkauft.

„Jake Djones und die Hüter der Zeit“ ist ein gelungenes Buch für Jugendliche. Der Hinweis auf dem Klappentext das Harry Potter Konkurrenz bekommen hat ist ernst zu nehmen. Die Geschichte richtet sich an Fans von Fantasy und magischer angehauchten Formen der Zeitreise.

Meine Wertung:
3,5 von 5 verfrühten Sonnenfinsternissen

Media Monday #163

Nach einigen Ausgaben Pause, ist es weder an der Zeit beim Media Monday teilzunehmen.

Weiter Infos findet man -> H I E R < – .

1. Serien oder Filme, die Drogenhandel oder –konsum thematisieren … man da muß ich jetzt sogar mehr nennen als einen Titel, da ich da etliche gut finde. Einfach mal in den Raum geworfen: Killing Zoe (vollgeknallt einen Banküberfall planen), Scarface (den aus den 70s, muß man wohl nicht mehr zu sagen) und natürlich Good Fellas (Mafiosifilm).

2. Verfilmungen von sogenannten Bestsellern wie Shades of Grey  empfinde ich als anstrengend, denn sie klauen wirklich guten Filmstoffen die Möglichkeit den Weg auf die Leinwand zu finden.

3. Arztserien tue ich mir nur sehr selten an. Die Macher haben da das Talent mir die Neugierde zu nehmen und die Serien uninteressant zu machen. Derzeit bleib ich bei Zappen aber ab und an mal bei Dr. House oder Scrubs hängen. Schade ist, das die beste Arztserie MASH 4077 nicht mehr läuft, man bekommt dieser aber zum Glück zum fairen Preis auf Silberling gepresst.

4. Ich würde mir ja mal einen Tatort wünschen, der mal so richtig nerdig wäre, sprich sich die Nerdkultur in Deutschland zur Brust nimmt.

5. Walhall schreit schon Kunstfilm, erscheint mir aber nur prätentiös, weil es halt einfach so ist 🙂

6. Mini Adnen ist nicht nur attraktiv, sondern überzeugt auch in ihrer Rolle in als Carina Miller in Chuck.

7. Zuletzt gesehen habe ich Transformers 4 und das war so krottig, weil das nicht mit guter Unerhaltung und einem guten Film zu tun hat. Keine Handlung, keine Story usw.

 

Die Zwerge – Der Film

Ja
Nein
Vielleicht

lauteten bei diesem Thema bisher immer die Antworten.
Heute nun gab Markus Heitz in seinem Newsletter folgendes dazu bekannt.

1. Die Zwerge – Der Film: Schade, könnte man auch sagen.
Aber es trifft es nicht ganz…
Seit um die sechs Jahren und gefühlten einhundert wechselten sich
Zuversicht und Niedergeschlagenheit in Sachen Die Zwerge-Der Film bei mir
und den Fans ab.
Nach einer Optionsverlängerung durch H&V, die im März ausgelaufen ist,
steht für mich fest:
Der Zwerge-Film kommt nicht.
Es gab keine weiteren Kontakte von H&V zu mir oder meinem Agenten, somit
ist die Option erloschen.
Ob und wann sich jemals wieder ein Interessent meldet, wird man sehen.
Aktuell sind die Pläne für die Verfilmung vom Tisch.
Und leider hat Jackson zu viel mit dem Hobbit zu tun, sonst hätte ich ihn
mal gefragt. :o)
An der Stelle ein DANKESEHR an alle, die mit fieberten, Anregungen gaben,
sich im H&V-Blog getummelt hatten und wie ich auf eine gelungene
Verfilmung hofften!
(Quelle: mahet.de Newsletter April 2011)

Netzfundstück: John Scalzi Artikel

Bin gerade beim Surfen über einen schönen Artikel gestolpert und möchte Euch den nicht vorenthalten. Dabei handelt es sich um „John Scalzi – SciFi Movies Made Money before Star Wars,too“

Näheres findet sich unter folgendem Link:

http://blogs.amctv.com/scifi-scanner/2009/05/scifi-blockbusters-before-star-wars.php

Viel Spaß

Würfelheld!