[Rezension] Das Relikt der Fladrea (Roman, Fantasy)

11. November 2017

von: Kris

© Mantikore Verlag

Larima weiß, dass sie nicht das leibliche Kind des Burgherren von Groveflyk und seiner Frau ist, sondern ein Findelkind, das noch als Säugling im Wald aufgelesen wurde. Trotzdem haben die beiden sie das nie spüren lassen und sie an der Seite ihres Sohnes aufgezogen, der in etwa dem gleichen Alter ist. Allein ein Amulett mit seltsamen Symbolen scheint ein Hinweis auf ihre Herkunft zu sein.

INHALT
Dennoch liegt die Aura des Besonderen über ihr. Das Mädchen zieht ohne es zu wollen die Blicke anderer auf sich. Und das scheint, als sie im richtigen Alter ist, auch die Begierden des weitaus älteren Ritters Bancrus von Eschenstab an.

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[Rezension] Runebound, Ein Fantasy-Abenteuerstpiel, 3.Edition (Brettspiel)

24. Oktober 2016

Autor: Lukas Litzinger
Verlag: Heidelberger Spieleverlag
Spielerzahl: 2-4
Alter: 14+ Jahre
Spieldauer: 120 – 180 Minuten
Genre: Fantasy
EAN: 4015566023383
Preis: 49,95 Euro

von: Greifenklaue

Runebound hat schon zwei mehr oder minder recht erfolgreiche Versionen mit einigen Erweiterungen hinter sich. Gerade im Bereich der Spiele, die den Spielern eine Story mitgeben sollen, liegt Runebound weit vorne. Ein Problem war hingegen, dass die Mitspieler sich gegenseitig unter Druck setzen müssen, tun sie das nicht, plätschert das Spiel vor sich hin. Das ist eine der Verbesserungen im neuen Runebound, hier löst man automatisch nach zweimal zwölf Runden die Endphase aus, die dann selbst nur wenige Runden umfasst, je nach Szenario.

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[Rezension] Star Wars Armada Grundspiel (Brettspiel)

22. April 2016

Autor: James Kniffen, Christian T. Petersen
Übersetzer: Susanne Kraft
Grafik: Ben Zweifel, Piotr Arendzikowski, Tiziano Barracci, Matt Bradbury, Emile Denis, Sacha Diener, Allan Douglas, Toni Foti, Zack Graves uvm.
Modell-Design: Jason Beuadouin, Bexley Andrajack
Verlag: Heidelberger Spieleverlag (FFG)
Spielerzahl: 2
Altersempfehlung: 14+
Spieldauer: 90-180 Minuten
EAN: 4015566021693
Preis: ab 79,95 Euro

von: Kris

Krieg überzieht die Galaxis. Auch in den Randgebieten fallen immer mehr Systeme in die Hand des Galaktischen Imperiums, das mit harter Hand geführt wird und die Bewohner seiner Welten gnadenlos knechtet. Besonders gefürchtet sind die Sternenzerstörer, die mit ihrer Durchschlagskraft so manche kleine Flotte eines Planeten ohne Aufwand vernichten kann.

Doch Hoffnung besteht, da seit einer ganzen Weile die erstarkende Rebellion von einer verborgenen Basis aus nun auch militärischen Widerstand leistet und sich gegen die Macht des Imperiums stellt.

So kommt es immer wieder zu Konfrontationen im offenen Weltraum oder in der Nähe von Planetensystemen … und die Schlacht wird darüber entscheiden, ob ein weiterer Teil der Galaxis in die Hände des Imperiums fällt oder aber seine Freiheit behält.

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[Rezension] The Witcher – Abenteuerspiel (Brettspiel)

12. März 2016

Hersteller: Heidelberger (FFG / CD Project Red)
Autor: Ignacy Trzewiczek
Alter: 14+
Spieldauer: 60-120 Minuten
Spieleranzahl: 2 – 4
EAN: 4-015566-021136
Preis: 44,95 Euro

von: Moritz

Hui! Meine erste Begegnung mit dem Witcher. Ich kenne keine Computerspiele, Romane, Rollenspiele oder Ähnliches –
daher gibt es eine Besprechung
ganz ohne romantische Verklärung.

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[Rezension] Star Wars – Imperial Assault

4. März 2016

Verlag: Heidelberger Spieleverlag (FFG)
Autor: Justin Kemppainen, Corey Konieczka, Jonathan Ying
Spieleranzahl: 2-5
Altersempfehlung: 14+
Spieldauer: 60-120 Minuten
EAN: 4015566021716
Preis: 89,95 Eur

von: Greifenklaue

Spätestens nach Star Wars Episode VII ist meine Lust auf Star Wars nochmal deutlich eskaliert und neben Runden in den drei Rollenspielsystemen, einer kooperativen X-Wing-Kampagne und einigen Testspielen zum Star Wars LCG stand damit auch an, mal eine Kampagne zu Star Wars – Imperial Assault – „Das Imperium greift an“ (deutscher Untertitel) zu zocken, die aktuell zur Hälfte durch ist. Also schauen wir mal aufs Spiel:

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[RPG-Rezension] Star Wars: Am Rande des Imperiums Einsteigerset

28. Mai 2015

AS-SW-AmRandedesImperiums-EinsteigersetVerlag: Heidelberger Spieleverlag
Autoren: Daniel Lovat Clark, Chris Gerber
Sprache: deutsch
Spieleranzahl: 2 – 5
Altersempfehlung: ab 12
Erschienen: Juli 2013
Inhalt: 1 Abenteuerheft, 1 Regelheft, 1 Einführungsboge,
1 Plan, 4 Charaktermappen. 14 Spielwürfel, 8 Schicksalsmarker,
35 Charaktermarker, 5 Raumschiffmarker
EAN: 4015566 018105
Preis: 19,99 Euro

von: Kris

Es war nur eine Frage der Zeit, dass auch zu „Star Wars“ ein neues Rollenspielsystem erscheinen würde, nachdem bereits andere große Franchises wie „Der Herr der Ringe“ es vorgemacht haben. Immerhin ist eine neue Zielgruppe herangewachsen, die bereits durch Comics und Zeichentrickserien in das Universum hinein gewachsen sind, und nun vielleicht nicht mehr nur vor dem Computer sitzen oder in Verkleidung durch die Siedlung rennen wollen.

Für diese Teenager und jungen Erwachsenen, natürlich aber auch für die altgedienten Fans erscheint nun „Star Wars: Am Rande des Imperiums“. Damit auch Laien, die bisher mit keinem „Pen & Paper“-Rollenspiel in Berührung gekommen sind, gibt es nun das „Einsteigerset“, das die grundlegenden Spielmechanismen anhand eines kleinen Abenteuers ansprechend erklärt.

Über zwanzig Jahre hat das Imperium unangefochten über die Galaxis regiert, haben der Imperator und Darth Vader mit eiserner Hand gezeigt, wie wenig sie mit sich spaßen lassen. Doch nun hat die Zerstörung ihrer mächtigsten Waffe durch die Rebellenallianz für erstes Chaos gesorgt.

In den Grenzgebieten des Reiches ist davon allerdings noch nicht ganz so viel zu merken. Hier, am Rande des Imperiums denken, Gauner und Schmuggler, Gangsterbosse und Kopfgeldjäger, aber auch Heimatlose und Flüchtlinge ohnehin in erster Linie an ihr Überleben und versuchen so angenehm wie möglich durch ihr Leben zu kommen.
Tatooine ist ein bekannter Schmelztiegel für diese Art von Leuten, egal ob sie humanoid oder nicht sind, denn die heimlichen Herrscher der Welt, die Hutts, machen keine Unterschiede.
Unangefochtener Boss der Raumhafen-Stadt Mos Shuuta ist deshalb auch Teemo der Hutt. Wer immer seinen Unmut weckt, bekommt Ärger, so wie die vier Schicksalsgefährten, die vor seinen Handlangern und Schergen auf der Flucht ist. Werden sie es schaffen, den Frachter des galaktischen Sklavenhändlers Trex an sich zu bringen und Tatooine mit der „Krayt Fang“ ungehindert verlassen zu können? Oder glauben auch andere noch mitmischen zu können?

Man merkt sehr genau, wie sehr das Einsteigerset die Spielmöglichkeiten heruntergeschraubt hat, und das liegt nicht nur an der zeitlichen und örtlichen Einordnung. Wer gehofft hatte, bereits einen Jedi oder wenigstens Machtsensitiven spielen zu dürfen, wird bitter enttäuscht. Diese Bereiche sind ganz ausgeklammert und man ist auf ganz normale Charaktere beschränkt, die eher aus der Welt von Han Solo und Chewbacca stammen.

Die Helden dürfen nämlich gerade einmal in die klassischen Rollen schlüpfen, die man bereits als Nebenfiguren aus der Filmreihe kennt – es gibt natürlich gleich den zwielichtigen Schmuggler, den Wookie-Kameraden, die Kopfgeldjägerin und einen Droiden, der hier auch die Funktion des Arztes übernehmen kann. Alle sind mit einer kurzen Hintergrundgeschichte versehen, damit man sie sich besser vorstellen können.

Letztendlich macht das auch Sinn, sind Kampfregeln doch meistens viel einfacher erklärt, als alles andere und können gerade Einsteiger so die zusätzlichen Talent- und Fähigkeitenregeln viel besser lernen. Die vorgegebenen Charaktere machen es auch gleich möglich mit dem Spielen zu starten, da das Abenteuerheft die Regeln im Spiel für Spieler und Spielleiter gleichermaßen erklärt. Alleine der Spielleiter muss sich etwas vorbereiten – alle anderen können sofort starten.
Das prädestiniert die Runde, um spontan auf einem Treffen oder an einem verregneten Nachmittag eingesetzt zu werden.

Anders als bei vielen anderen „Pen & Paper“-Rollenspielen benutzt man hier allerdings nicht die üblichen durchnummerierten vier- bis zwanzigseitigen Würfel, sondern ganz eigene, auf denen verschiedene Symbole zu sehen sind: Begabungs-, Verstärkungs- und Trainingswürfel stehen gegen Schwierigkeits-, Komplikations- und Herausforderungswürfel. Der Machtwürfel wird hier nur dazu benutzt um Glück und Unglück zu beeinflussen.

Das Spiel arbeitet mit Talent- und Fertigkeitsproben, um den Verlauf der Geschichte spannender zu gestalten. So sind auf der Flucht vor den Handlangern des Hutts zum Beispiel durchaus manchmal Heimlichkeits- und Verstecken-Proben notwendig, wenn man einerseits Kämpfen ausweichen oder sich einen Vorteil verschaffen will. Die Bögen geben genau an, welche Würfel man dabei einsetzen, und wie man sein Glück noch beeinflussen kann. Auch die Kämpfe laufen nach einen ähnlichen Schema ab.
Tatsächlich werden sich altgediente Rollenspieler im „Einsteigerset“ eher langweilen, da es klassische Anfängerszenarien durcharbeitet, und sollten gleich nach den Grundregelwerken greifen, wenn sie Lust darauf haben, sich im Star Wars Universum zu bewegen, da sie dort gleich mehr Möglichkeiten und Variationen an der Hand haben.
Das Set ist tatsächlich für Neueinsteiger konzipiert, die so erst einmal auf kostengünstige Weise und recht unkompliziert herausfinden können, ob sie überhaupt mit einem „Pen & Paper“-Rollenspiel zurecht kommen oder wie viel Spaß sie dabei haben. Wenn ja, dann hilft das Regelheft dabei, noch einige weitere Szenarien auf und jenseits von Tatooine zu erfinden und durchzuspielen, auch wenn man dabei irgendwann an seine Grenzen stößt. Allerdings ist es auch nicht möglich, sich eigene Figuren auszudenken, da bereits die Blanko-Charakterbögen fehlen und auch die Auswahl an Talenten und Fertigkeiten eher begrenzt ist.

Die Charaktermappen, Pläne und Regelhefte sind schön illustriert, so dass man sich gleich im Spiel zu Hause fühlen kann, so dass keine Wünsche offen bleiben.

Mein Fazit:
Alles in allem rentiert sich das „Star Wars: Am Rande des Imperiums“-Einsteigerset wirklich nur für Fans des Universums, die sich erstmals in der Welt der „Pen & Paper“-Rollenspiele bewegen, oder für Gruppen, die pflegeleichtes Material für eine spontane Runde suchen. Denn hat man bereits Erfahrung stößt man schnell an die Grenzen des doch sehr begrenzten Sets.

Meine Wertung:
3 von 5 Spaceballs


[Rezension] Einsamer Wolf 18 – Drachendämmerung (Spielbuch)

23. März 2015

Autor: Joe Dever, Alex Kühnert, Nicolai Bonczyk
Verlag: Mantikore Verlag
Format: Broschiert
Seitenzahl: 532 Seiten
ISBN: 978-3-939212-55-7
Preis: 14,95€

von: Würfelheld

Einsamer Wolf kenne ich noch aus meinen frühen Tagen, als die Bände noch ein wenig anders aussahen, aber früher habe ich die Dinger regelrecht verschlungen. Grund genug für mich, mir eines der aktuellen Bücher zu greifen und zu schauen ob die Story und das Feeling das Zeug haben den Wolf in mir zu wecken. Die Fährte ist aufgenommen, doch ob die Beute es wert ist?

Klappentext:
Du bist der Kai-Großmeister Einsamer Wolf! Setze dein Abenteuer mit dem 18. Band dieser Rollenspielserie DRACHENDÄMMERUNG fort und werde Teil einer einzigartigen Fantasy-Saga. Du hast die Schwarzen Lords von Helgedad besiegt und deine ermordeten Ahnen gerächt. Doch während deiner langen Heimreise von einer erfolgreichen Mission erfährst du, dass der Dunkle Gott Naar plant, eine Horde Feuer speiender Drachen auf die Kai-Abtei loszulassen. Werden dich seine Diener auf dem Heimweg töten? Oder wirst du die Abtei rechtzeitig erreichen, um das Kommando über den Neuen Orden junger Kai-Krieger zu übernehmen und sie in ihrer ersten und womöglich letzten Schlacht gegen Naars Streiter des Bösen anzuführen? Jedes Buch der Saga Einsamer Wolf kannst du einzeln für sich oder kombiniert mit den anderen Abenteuern dieser Reihe als einzigartige Rollenspielsaga spielen und erleben. Im Zusatzabenteuer DIE TOTEN VON CHRUDE schlüpfst du in die Rolle des einfachen Bauern Jergor. Krieg wütet über dein Heimatland Palmyrion, und als deine Familie droht einer schrecklichen Seuche zum Opfer zu fallen, brichst du auf, um ein Heilmittel zu finden. Kannst du deine Frau und deine Tochter retten oder wirst du von den wandelnden Schrecken, die jetzt durch Palmyrion streifen, in dein eigenes Grab gerissen?

Das Buch:
Nachdem wir uns im Band 17 dem Todeslord gestellt haben, reisen wir nun zu unserer Kai.Abtei zurück. Auf der Reise landen wir in Vadere, wo wir erfahren das unsere Abtei angegriffen wurde. Nach dieser erschütternden Information treibt es uns nun noch schneller zurück in die Heimat, zurück in unsere Abtei. So treten wir die Reise an, allerdings dieses Mal alleine, denn wie uns die Erfahrung gelehrt hat, sind wir so am schnellsten Die Reise führt uns durch etliche Dörfer, wo wir den Einheimischen mit der gleichen Skepsis und Zurückhaltung begegnen, die sie uns entgegenbringen.

Die Reiseabschnitte außerhalb der Zivilisation, also unter freien ewig weiten Himmel, stellt uns natürlich auch das ein oder andere Beinchen. So treffen wir dort auf die üblichen „Fantasy“ Verdächtigen. Nachdem man die lange Reise, die über 340 Slots einnimmt hinter sich gebracht hat, ist man der Lösung wirklich ein Stück näher gekommen und man blickt mit Stolz auf die Tage zurück.

Das beinhaltete Bonusabenteuer, welche die deutschen Ausgaben ja zwischen den Buchdeckel mit sich bringt, ist einfach erklärt. Man schlüpft in die Rolle eines Bauern, welcher sich der Herausforderung stellen muss ein Heilmittel zu finden, so dass seine todkranke Frau eine Überlebenschance hat.

Beide Abenteuer werden wie gewohnt, von Kartenmaterial begleitet.

Mein Fazit:
Also ich bin nach langer Zeit mal wieder vom Einsamen Wolf angetan. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass das Bonusabenteuer für mich einfach besser war als das „Übersetze“ Ding. Was die Leute von Mantikore da zusammengestellt haben ist einfach klasse.
Das Buch im Allgemeinen machte wirklich sehr viel Spaß und man konnte sich auch ohne Probleme darauf einlassen. In keiner Situation hatte ich das Gefühl „das passt nicht“ oder „merkwürdig“.
Aber nicht nur das Abenteuer an sich, sondern auch die tolle unterstützende Aufmachung, sorgten für einige tolle Stunden.

Meine Wertung:
4 von 5 Wölfen