[Rezension] Flippermania (Roll and Write, Brettspiel, Würfelspiel)

Flipper oh da kommen viele tolle Spieleerinnerungen hoch. Immer wieder gav es mak Tische die mir etliches an Taschengeld abgeluchst haben. Oder aber die coolen Nächte vor der ein oder anderen elektrischen Computermaschine. Bevor ich nun zu tief in Retrogequatsche verfalle, schnell weiter.

DAS SPIELMATERIAL
Ihr wollt wissen, was in dieser fetzig bunten Schachtel alles enthalten ist, auf der mir zuerst ein John Travolta mit abgefeilter Seriennummer, ein Morgenstern schwingender Kleriker, eine cyberpunkige Runnerin auf einem lila Akira-Motorrad und ein Zirkusdirektor straight outta Monopoly anlächeln?

Das ist schnell gesagt. Neben der Anleitung sind 4 „Flippertische“ für je 4 Spieler*innen mit Anzeigetafel enthalten, dazu 2 Würfel, 8 Flipper(halb)kugeln und 4 Blackboardmarker.

Die Flippertische sind in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt: Carniball (Einfach), Drachentöter und Cyberhack (Fortgeschritten) und Disco Fever (Profi).

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[Rezension] Fiasko – Das Kartenspiel

© Pro Indie

Fiasko war für mich damals um das Jahr 2010 rum eines der ersten reinen Erzählspiele, mit denen ich in Kontakt kam. Ganz nebenbei sollte ich hier noch auf die tolle Fiasko-Runde von Wil Wheaton und seinen Tabletop-Gäst*innen hinweisen – schaut sie euch an. Und jetzt gibt es das Ganze als kleine Box mit Spielbrett und Karten, wodurch es noch einen kleinen Schritt auf den Brettspielmarkt zu macht. Mal schauen, ob es das Potential hätte, auf der ganz großen Bühne, bei Müllers oder im Kaufhof, mitzuspielen.

INHALT
Die kleine Box enthält ein 24 seitiges Regelheftchen und ein kleines Spielbrett, auf dem sich die Spielenden durch den Spielverlauf hangeln können. Dazu gibt es noch 5 kleine Übersichtskarten, ein Regeldeck mit 54 Karten und 3 Kulissendecks, die ebenfalls jeweils 54 Karten haben.

Das kurze Regelwerk ist gut übersetzt, erklärt den Spielablauf mit etlichen Beispielen und – was mir gut gefallen hat – bemüht sich sehr um inklusive Sprache. Gut gefallen mit auch die „Bitte nicht!“-Karten. Schön, dass sich im Jahr 2021 Sicherheitsmechanismen langsam weiter verbreiten. Sowohl im Regelwerk als auch auf dem Spielbrett und den Karten werden alle Mechanismen gut durch Symbole und Zeichen unterstützt. Sehr wichtig, wenn die Brettspiel-Szene ins Visier genommen werden soll. Sagte ich Brettspiel-Szene? Sowohl auf der Box als auch im Regelheft finden sich die klassischen Angaben: ab 14 Jahren – Dauer 2 Stunden – 3-5 Mitspielende. Dann wollen wir doch mal mit meiner Mittwochs-Brettspielrunde loslegen…

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