[Rezension] SPHERECHILD Grundregelwerk 3.Edition (Rollenspiel, SF)

© Alexander Hartung

In den meisten Rollenspielen steht der frisch erschaffene Charakter noch ziemlich weit unten auf der Helden-Karriereleiter. Die Rettung der Welt? Puh, fragt bitte nach ein paar Kampagnen nochmal nach.

SPHERECHILD von Alexander Hartung schlägt da eine andere Richtung ein. Dort wird dem geneigten Spieler unumwunden vermittelt, was auf den frisch erschaffenen Charakter zukommen wird: Die Rettung der Welt. Mindestens. Denn wenn es schlecht läuft, müssen gleich mehrere Welten gerettet werden. Und das parallel. Wie das funktionieren soll? Mit einem ausgefallenen wie interessanten Konzept.

INHALT
In SPHERECHILD dreht sich alles, wie man am Titel unschwer erkennen kann, um Sphären. Hier sind damit abgekapselte, planetenumspannende Regionen irgendwo in den Tiefen des Weltalls gemeint, die vor Äonen einmal eine unfassbar große, symbiotische Einheit gebildet haben. Durch ein kataklysmisches Ereignis, ausgelöst von den außerirdischen Vhoort, wurde diese „Supersphäre“ jedoch zerstört und die unzähligen Welten, die sie beinhaltete, ins unendliche All geschleudert. Doch ein dünnes, mystisches Band blieb zwischen all diesen Welten bestehen, und so konnten sie im Laufe der Zeit eigene Sphären bilden. Zeitgleich erschufen sie die Sphärenkinder – mächtige Individuen, die die Aufgabe haben, ihre jeweilige Sphäre vor den Einflüssen der Vhoort zu beschützen. Denn diesen ist die Neubildung der Sphären nicht unbemerkt geblieben und sie setzen alles daran, ihnen ein (erneutes) Ende zu setzen.

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[Rezension] 13th Age Grundregelwerk

Verlag: Uhrwerk Verlag
Autoren: Rob Hensoo, Jonathan Tweet
Format: vollfarbiges Hardcover
Seitenzahl: 344
Erschienen: Juli 2015
ISBN 978-3958670181
Preis: 39,95 Euro

von: Kris

„13th Age“ gehört zu den Rollenspielsystemen, die auf einer Open-Game-Lizenz basieren, bei denen eine kostenlose Nutzung und Weiterverbreitung mit gewissen Grenzen und unter bestimmten Spielregeln urheberrechtlich erlaubt sind. Wizards of the Coast schuf diese vor Jahren, um den leichteren Vertrieb von Zusatzbüchern zu ihrem „Dungeons und Dragons“System gerade in den Bereichen zu erleichtern, die für die Firma selbst nicht lukrativ genug sind. Da Rob Hensoo und Jonathan Tweet selbst einmal dort gearbeitet haben, ist die Vorlage gerade für den Kenner leicht zu erkennen. Dennoch kopieren sie diese nicht, sondern legen sehr viel Wert, eine Alternative zu dem zu bieten, was bisher auf dem Markt ist. Also dann mal ab ins Abenteuer.

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