Ich habe einen Höllenhund für Dich! (Buchgewinnspiel)

© Patrick Pissang

Nutzt du die Freiheit, die Pflicht zur Verantwortung, die dir dein Leben aufzwingt? Was wäre, wenn das Schicksal dich auserwählt hat, um einem Pfad zu folgen, der dich zum mächtigen Kriegerpriester formt? Würdest du dein komplettes Leben ändern und dein Schicksal annehmen, selbst wenn du dafür die Liebe deines Lebens opfern müsstest?

Der letzte Kriegerpriester der Göttin Zulora wurde vor 20 Wintern im Kampf getötet. Der neue, ungewöhnliche Auserwählte ist ein Bettler, ein Geprügelter und Geächteter in der mittelalterlichen Stadt Ingelspfort.
Wenn er nur wüsste, dass gleichzeitig ein Junge in einem kleinen Dorf im Sommer 2019 seine Geschichte als Comic zeichnet …

Der Comic-Held und Bettlerjunge Hansgar stank wie eine Leiche im Sommer – Reste der Kanalisation klebten wie Kletten an ihm. Sein Ziel, die Prinzessin Penelop vor dem Todesurteil zu bewahren, lag in greifbarer Nähe. Der Befehl seiner Kriegsgöttin und die Queste des Königs von Lichterwald katapultierten sein Leben aus dem Straßendreck hinein in Ränkespiele der Götter; und direkt in den Kampf gegen das mächtige Ungetüm, den dreiköpfigen Wolf Samael.

Der Auserwählte hatte die Prinzessin fast erreicht; das Versteck hinter dem Kaninchenkäfig im Burghof war gut gewählt … bis das Ungetüm aus dem Wohnturm stakte; es heulte laut; es nahm Witterung auf. Hansgar drückte sich tiefer hinter den Käfig.

Der Höllenhund witterte ihn und stürmte mit wetzenden Krallen zu seinem Versteck. Umfangen vom Gestank des Urviechs, erzitterte der auserwählte Kämpfer Zuloras und wich soweit wie möglich an die Burgmauer zurück. Die drei Köpfe des Höllenhunds umrundeten von jeder Seite sein Versteck. Mit zitternden, todbringenden Lefzen knurrten sie den Eindringling an.
Hansgar, der angehende Kriegerpriester, saß in der Falle …

DAS GEWINNSPIEL

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[Rezension] Tarean: Sohn des Fluchbringers (Jubiläumsausgabe, Fantasy)

© Mantikore Verlag

Jeder Autor hat einmal klein angefangen – oder die Chance seines Lebens bekommen. Bei Bernd Perplies war es die Veröffentlichung der „Tarean“-Trilogie bei Egmont Lyx, die ihm den Weg in das Berufsleben als Autor öffnete. Nun, nach über zehn Jahren, denkt er noch immer gerne an sein Debüt zurück und hat sich auch darum gekümmert, dass die Geschichte noch einmal eine Neuausgabe erleben durfte – textlich wie inhaltlich überarbeitet und mit Illustrationen versehen erscheint „Sohn des Fluchbringers“ nun beim Mantikore Verlag.

INHALT
Weil der Kristalldrachenritter Anrean einige schwere Fehler begeht, geht die Schlacht der guten Mächte gegen den Hexenmeister Calvas und seine Wolflinge schlecht aus, so dass sich diese über das Land ausbreiten, es verwüsten und die Menschen versklaven können. Von nun an gilt der einstige Held, der während des Kampfes starb, als „Fluchbringer“ und damit auch als Sündenbock für die verzweifelten Menschen.

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[Rezension] Mörderische Renovierung (Roman, Fantasy)

© Golkonda Verlag

Der Golkonda-Verlag hat sich auf die Fahnen geschrieben, Romane zu veröffentlichen, die sich abseits des Mainstream bewegen, sei es nun inhaltlich oder durch die Form. „Mörderische Renovierung“ von Edgar Cantero gehört dazu – ein Buch, dass nicht in linearer Form geschrieben sondern ganz anders präsentiert wird. Zugleich ist es das erste Werk, dass der katalanische Autor in Englisch geschrieben hat.

INHALT
Völlig überraschend erbt ein junger Europäer ein Haus in den Vereingten Staaten und beschließt es in seinem jugendlichen Übermut in Besitz zu nehmen, auch wenn sich – wie er erst von den Nachbarn und Einwohnern des nahegelegenen Ortes erfährt, dass das „Axton House“ eine sehr düstere Geschichte hat. Von einem wahnsinnigen Sklavenhändler ist die Rede, der sich selbst durch seine Experimente sein Grab schaufelte, von den Geistern der Verlorenen die dort umgehen und einem Fluch, der jeden Erben aus der Wells Familie um sein fünfzigstes Lebensjahr herum zu Tode bringt. So ist auch der vorherige Besitzer Ambrose Wells eines Nachts aus seinem Fenster gesprungen ohne das Fenster vorher zu öffnen.

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[Rezension] Vampirnovelle (Horror)

© Begedia Verlag

In den letzten Jahren wurden Vampire durch das Liebesroman-Genre weichgespült und verloren quasi ihre Fangzähne. Sie sind nicht länger das Monster, sondern der starke und gutaussehende Bad-Boy-Lover, der im Grunde seines Herzens doch gut und sanft ist, der perfekte Mann für jede Frau. Das ist ein Umstand, der vor allem Genre-Fans gruselt und dem Autoren wie Frank Hebben wieder andere Vorstellungen entgegen setzen wollen.

INHALT
Martin lebt in einer Wohngemeinschaft mit Johann und Ruth in den Tag, oder besser die Nacht hinein. Er arbeitet im Unternehmen seines Vaters – ebenfalls ein Vampir, treibt sich aber viel lieber in den Bars der Stadt herum und genießt ein Liebensabenteuer nach dem anderen. Frauen sind schnell vergessen oder eben auch Futter.

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[Rezension] Die dreizehn Gezeichneten – Die Verkehrte Stadt (Roman, Fantasy)

© Bastei Lübbe

„Das Geheimnis der Zeichen“ ist eine ambitionierte Fantasy-Serie von Judith und Christian Vogt, die schon eine ganz eigene Steampunk-Welt erschaffen haben, nun aber bei Bastei Lübbe beweisen, dass sie auch noch ein wenig archaischer und magischer schreiben können. Nach dem ersten Band um „Die 13. Gezeichneten“ erscheint nun „Die verkehrte Stadt“.

INHALT
Kaiser Yulian hat die Sygma erobern lassen, eine Stadt, die weithin für ihre besondere Handwerkskunst und die Magie, die viele Bewohner ausüben können, bekannt ist, aber die Besetzung hat nicht lange angehalten, denn zu schnell haben sich Rebellen erhoben und die Soldaten wieder aus der Stadt vertreiben können. Dadurch ist aber seine Gier, das Geheimnis der Stadt an sich zu bringen, noch gewachsen.

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[Rezension] Das Science Fiction Jahr 2018 (Sachbuch, Science Fiction)

© Golkonda Verlag

Das „Science Fiction Jahrbuch“, wurde einst vom Heyne herausgegeben, aber dann von Golkonda übernommen, als es für den großen Publikumsverlag nicht mehr rentabel war. Und auch in dem kleinen aber engagierten Verlag musste man irgendwann feststellen, dass nur wenige Liebhaber bereit waren für eine Sammlung aus Essays und Rezensionen fast vierzig Euro auszugeben.

Deshalb entschied man sich bei „Das Science Fiction Jahr 2018“ für eine klare Straffung. Auf nur noch sechshundert Seiten will man von nun an den Schwerpunkt auf das geschriebene Wort legen, Comics, Games und Filme deutlich zurückstellen.

INHALT
Die Ausgabe bietet auf fast 140 Seiten auf den ersten Blick die gewohnte Mischung aus Artikeln zu Autoren, Romanen und wichtigen weltweiten Strömungen, die in den nächsten Jahren die Science Fiction prägen könnten oder in einigen Ländern und Regionen wie Afrika bereits geprägt haben. Immerhin ist der Afrofuturismus auch im Westen mittlerweile in aller Munde.

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Das Nerdige Quartett rät: Lesestoff für unterm Baum (und auch danach)

Ein Jahr ist seit der letzten Weihnachts-Tipps-Aktion des nerdigen Quartetts vergangen – Zeit genug also, das Ganze zu wiederholen, um Euch mit brandneuen Anregungen für Geschenke zu versorgen. Wieder haben sich Gloria von Nerd-Gedanken, Ingo von Greifenklaue, Philipp von Nerds-gegen-Stephan und meine Wenigkeit zusammengetan, um Euch unsere Favoriten aus vier nerdigen Themengebieten zu präsentieren.

Hier die Aufteilung der vier Adventssonntage im Überblick:

Wenn bis jetzt noch nicht das passende Geschenk dabei gewesen sein sollte, oder man noch ein paar Euronen investieren möchte/kann, findet hier nun passende Lesestoff-Tipps. Ja ich weiß, es ist noch nicht der 4.Advent, aber damit die Last-Minute-Shopper noch eine Chance haben, etwas unters geschmückte Nadelgehölz zu legen, ist dieser Artikel etwas vor seiner Zeit online. Ach Zeitreisen sind doch toll 🙂

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