[Rezension] Die dreizehn Gezeichneten – Die Verkehrte Stadt (Roman, Fantasy)

© Bastei Lübbe

„Das Geheimnis der Zeichen“ ist eine ambitionierte Fantasy-Serie von Judith und Christian Vogt, die schon eine ganz eigene Steampunk-Welt erschaffen haben, nun aber bei Bastei Lübbe beweisen, dass sie auch noch ein wenig archaischer und magischer schreiben können. Nach dem ersten Band um „Die 13. Gezeichneten“ erscheint nun „Die verkehrte Stadt“.

INHALT
Kaiser Yulian hat die Sygma erobern lassen, eine Stadt, die weithin für ihre besondere Handwerkskunst und die Magie, die viele Bewohner ausüben können, bekannt ist, aber die Besetzung hat nicht lange angehalten, denn zu schnell haben sich Rebellen erhoben und die Soldaten wieder aus der Stadt vertreiben können. Dadurch ist aber seine Gier, das Geheimnis der Stadt an sich zu bringen, noch gewachsen.

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[Rezension] Das Science Fiction Jahr 2018 (Sachbuch, Science Fiction)

© Golkonda Verlag

Das „Science Fiction Jahrbuch“, wurde einst vom Heyne herausgegeben, aber dann von Golkonda übernommen, als es für den großen Publikumsverlag nicht mehr rentabel war. Und auch in dem kleinen aber engagierten Verlag musste man irgendwann feststellen, dass nur wenige Liebhaber bereit waren für eine Sammlung aus Essays und Rezensionen fast vierzig Euro auszugeben.

Deshalb entschied man sich bei „Das Science Fiction Jahr 2018“ für eine klare Straffung. Auf nur noch sechshundert Seiten will man von nun an den Schwerpunkt auf das geschriebene Wort legen, Comics, Games und Filme deutlich zurückstellen.

INHALT
Die Ausgabe bietet auf fast 140 Seiten auf den ersten Blick die gewohnte Mischung aus Artikeln zu Autoren, Romanen und wichtigen weltweiten Strömungen, die in den nächsten Jahren die Science Fiction prägen könnten oder in einigen Ländern und Regionen wie Afrika bereits geprägt haben. Immerhin ist der Afrofuturismus auch im Westen mittlerweile in aller Munde.

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Das Nerdige Quartett rät: Lesestoff für unterm Baum (und auch danach)

Ein Jahr ist seit der letzten Weihnachts-Tipps-Aktion des nerdigen Quartetts vergangen – Zeit genug also, das Ganze zu wiederholen, um Euch mit brandneuen Anregungen für Geschenke zu versorgen. Wieder haben sich Gloria von Nerd-Gedanken, Ingo von Greifenklaue, Philipp von Nerds-gegen-Stephan und meine Wenigkeit zusammengetan, um Euch unsere Favoriten aus vier nerdigen Themengebieten zu präsentieren.

Hier die Aufteilung der vier Adventssonntage im Überblick:

Wenn bis jetzt noch nicht das passende Geschenk dabei gewesen sein sollte, oder man noch ein paar Euronen investieren möchte/kann, findet hier nun passende Lesestoff-Tipps. Ja ich weiß, es ist noch nicht der 4.Advent, aber damit die Last-Minute-Shopper noch eine Chance haben, etwas unters geschmückte Nadelgehölz zu legen, ist dieser Artikel etwas vor seiner Zeit online. Ach Zeitreisen sind doch toll 🙂

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[Rezension] Shadowrun: Der vitruvianische Moment (Roman, Rollenspiel)

© Pegasus Press

„Shadowrun“ hat auch in Deutschland eine lange Geschichte und den Wechsel von einem Verlag zum anderen hinter sich. Aber das Setting ist reizvoll genug, um eine neue Generation an den Spieltisch zu fesseln. Ein Zeitsprung ermöglichte dabei neue Entwicklungen und Anpassungen, die auch Martina Nöth in ihrem Roman „Der vitruvianische Moment“ berücksichtigt.

INHALT
Datenextraktionen sind sein Ding, ansonsten liebt Riggs doch eher die einfachen Dinge des Lebens, angefangen mit Actionfilmen aus dem letzten Jahrhundert bis hin zu Aldi-Burgern bei denen das extra Röstzwiebelaroma nicht fehlen darf.

Deshalb glaubt er auch nicht an Stress, als er einen Auftrag im Süden Deutschlands annimmt und sich mit ein paar Leuten zusammentut, um den Run durchzuführen. Doch er wird schnell eines besseren belehrt, als die Sicherheitsmaßnahmen des Museums, in das sie einbrechen doch besser sind, als erwartet.

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[Buch] Judith Vogt liest LIVE aus Roma Nova

© Bastei Lübbe

Für ihren Roman „Roma Nova“ hat Judith Vogt das römische Reich in den interstellaren Raum expandieren lassen. Ein faszinierendes Setting, das wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen wollten, denn wo würden sich eine Roman Space Opera besser in Szene setzen lassen, als im Cyberspace?

Barlok Barbosa baut gerade an einer gigantischen Bühne. Dabei hält er sich eng an die von Ulrich Zeidler entworfene Concept Art für „Roma Nova“. 

So ein Großereignis muss natürlich durch eine szenische Lesung gewürdigt werden. Christian Vogt und ich werden Judith als Sprecher unterstützen. Die passende römische Gewandung ist nicht verpflichtend doch durchaus erwünscht. 

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[Rezension] Die Herren von Nebelheim (Roman, Fantasy)

© Amrun Verlag

Mit ihren „Abrantes“-Romanen hat Susanne Pavlovic Fantasygeschichten geschaffen, die ihren eigenen Weg gehen und nicht unbedingt die erfolgreichen Vorbilder oder Trends aus den Medien nachahmen. Ihre Figuren sind unverwechselbar, ebenso wie die Abenteuer, die nicht immer das bieten, was die Masse erwartet. Auch „Die Herren von Nebelheim“, ihr neuster Roman geht diesen Weg.

INHALT
Auch wenn wieder Frieden herrscht, so kommen Krona und ihre Freunde doch nicht wirklich zur Ruhe, denn es kommen immer wieder neue Überraschungen zum Vorschein. Nicht nur, dass die junge Königin hohen Besuch aus den Nachbarländern erwartet – eine Delegation der Zwerge ist bereits angekommen und auch die Elfen wollen der Herrscherin Ehrerbietung erweisen, auch im Untergrund rumort es gewaltig. Denn durch den Hinweis eines der Gäste, schaut man sich genauer im alten Bergwerksstollen-Labyrinth unter der Burg um und entdeckt dabei sehr unangenehme Bewohner.

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[Rezension] Ka – Das Reich der Krähen (Roman, Fantasy)

© Golkonda Verlag

John Crowley ist Autor, Produzent und Verfasser von Drehbüchern. Schon zweimal hat er den „World Fantasy Award“ gewonnen, nun fügt er mit „Ka – Das Reich der Krähen“ den „Mythopoeic Award“ als beste „Fantasy Novel“ hinzu. Der Golkonda Verlag veröffentlicht dieses ungewöhnliche Werk nun auf Deutsch.

INHALT
Schon als junge Krähe denkt Dar Eichling über den Horizont hinaus, den seine Rassegenossen haben. Er ist der erste, der einen Namen erhält und erfindet sogar eine eigene Sprache für die Krähen. In der Zeit, in der Menschen in ihren Lebensraum eindringen, lernt er sogar deren Sprache und freundet sich mit dem „Sänger“ und „Fuchskopf“ an, die seinen Horizont noch mehr erweitern.

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