[Rezi] Munchkin Quest Mortale Portale

Spieleentwicklung: Andrew Hackard, Verlag: Pegasus Spiele GmbH, Erschienen: 2010, Preis: 9,95 Euro, von: Würfelheld

Eins vorweg Munchkin Quest Mortale Portale ist eine Erweiterung für das Munchkin Quest Brettspiel und kann nicht alleine oder mit den diversen Kartenspielen von Munchkin gespielt werden.

In der Box von Mortale Portale finden sich 12 Spielkarten, 24 Portal-Verbindungsteile, 1 doppelseitiges Raumteil und 1 Zusatzregelheftchen wieder. Mit diesem neuen Spielmaterial, welches Pegasus typisch hervorragend gewählt und verarbeitet worden ist, kann man mit oder gegen seine Mitspieler wieder einmal herrlich Dungeons unsicher machen und Monstern in den Hintern treten.

Pegasus geht auch bei Munchkin Quest den bekannten Weg der Kartenspielreihe, Erweiterungen auf den Markt zu bringen um so die Spieler immer wieder vor neue Herausforderungen und Szenarien zu stellen.

Die in dieser Box mitgelieferten Portale bieten wie bei Munchkin nicht anders zu erwarten war, Vor- und Nachteile, den durch das Portieren an andere Orte des Spielfeldes (andere Raumteile) entstehen somit immer wieder neue Spielsituationen die natürlich auch durch die Interaktion der Mit-/Gegenspieler ihren Charme erlangen.

Die mitgelieferten Regeln, wobei man bei knapp 4 Seitchen nicht von Regeln sprechen sollte, sind leicht verständlich und sollten die Spieler vor keinerlei Probleme stellen, da man diese schnell verinnerlicht hat.

Fazit: Mit Munchkin Quest Mortale Portale erhält man einiges an Spielmaterial, welches sich optisch hervorragend ins Basisspiel einbindet und nach ein paar Runden so verinnerlicht ist, das man nicht mehr wahrnimmt das es Bonusmaterial ist. Viel Spielspaß fürs Geld!

 

 

 

 

 

 

[Rezi] Quest – Angriff der Orks

Autor: Andrè Wiesler Verlag: Pegasus Spiele Erschienen: September 2010 Preis: ca. 20 Euro EAN: 4250231765001

von: Würfelheld

Bei Quest – Angriff der Orks übernehmen die Spieler jeweils die Rolle eines Fantasy-Helden, der sich in waghalsige Abenteuer stürzt. Dabei gilt es allerlei zu erkunden und erleben.

Die Aufmachung der Spielschachtel versetzt einen direkt in die Spielwelt und zeigt auf was die Spieler erwartet. Das Cover selbst bildete verschieden Helden und Monster des Spieles ab. Auf der Rückseite findet man dann zahlreiche Darstellungen des innenbefindlichen Spielmaterials und einen einleitenden Text, der Fantasystimmung verbreitet.

Öffnet man dann die Spielschachtel, bekommt man das Spielmaterial in einer guten Aufteilung und Sortierung präsentiert. So findet man eine doppelgefaltene Karte, das Spielbrett welches diverse Inseln, Meere und Ungeheuer abbildet. Weiterhin findet man zahlreiche vollfarbige Pappmarker die einen belastbaren Eindruck hinterlassen. Auffallend sind die mitgelieferten Helden- und Quest-Meisterbögen, welche nicht nur vollfarbig sondern  auch wiederbeschreibbar daher kommen. Hinzu kommen dann noch einige Plastikständer, Würfel und Spielkarten. Diese machen ebenfalls einen sehr guten Eindruck und so sollte man lange was von Quest – Angriff der Orks haben.

Die mitgelieferten Spielregeln umfassen 35 Seiten und sind ebenfalls vollfarbig. Die gebotenen Regeltexte sind leicht verständlich. Die abgebildeten Grafiken sorgen weiterhin für ein schnelles Verständnis der Regeln und Situationsbewältigung. Das selbe gilt auch für das mitgelieferte Abenteuerheft im welchen fünf vorgefertigte Abenteuer vorhanden sind.

Genug des Vorgeplenkels – Ziehen wir in die Schlacht

Am Anfang müssen sich die Spieler darüber einig werden, welchen Helden sie spielen möchten. Nach der Wahl des Helden werden die Gabenkarten verteilt welche dem Helden während seiner kompletten Quest zur Verfügung steht. Weiterhin erhält jeder Held nun sein Startkapital, welches in Quest durch Goldmünzen dargestellt wird. Anschließend werden die Heldenausgangswerte auf den Spielbögen ermittelt und markiert.

Wenn die Karten verteilt sind und die Spieler einen Überblick bekommen haben, geht es an die Ermittlung des Anführers. Dieser wird durch den Charismawert seines Helden ermittelt. Der Anführer erhält zur Kenntnismachung seiner Position einen entsprechenden Spielmarker, welcher seinen Besitzer dazu berechtigt in strittigen Situationen das letzte Wort und somit die Entscheidungsgewalt zu haben. Die Anführer-Rolle und der Spielmarker wandert nach Einsatz des selbigen im Uhrzeigersinn zum nächsten Helden.

Die Quest beginnt indem der Questmeister aus dem mitgelieferten Questheft die vorgefertigten Abenteuertext vorliest. Nach Vorlesen des Textes legt der Questmeister Ortkarten auf die Weltkarte, so dass man jederzeit nachvollziehen kann, wo sich die Helden befinden. Sollte es die Quest erforderlich machen das die Helden eine Entscheidung treffen müssen, sollte dies von den Helden besprochen und entsprechend entschieden werden. Jede Entscheidung bringt die Helden dem Ziel etwas näher. Die getroffenen Entscheidungen können sich unmittelbar oder im späteren Spielverlauf auswirken.

Einige Entscheidungen der Helden werden Kampfsituationen nach sich ziehen. Sofern im Abenteuer (Questheft) nicht anders angegeben, beginnt immer der Anführer der Heldengruppe mit seinem Zug. Anschließend folgend die restlichen Helden reihum und zum Schluss ist Questmeister am Zuge. Kämpfe werden bei Quest – Angriff der Orks ausgewürfelt. Dabei nimmt man einen oder beide der mitgelieferten W10 (wie im Questheft angegeben) und würfelt, addiert sein Heldenwert hinzu und muss ein bestimmtes Ergebnis erreichen. Sollte diese nicht gelingen nimmt der Held Schaden. Die Würfelproben gehen bis Beendigung der gebotenen Situation, sprich im schlechtesten Falle bis zum Heldentod. Bei den Würfen können die Helden ihre bis dato erhaltenen Zusatzkarten zum Einsatz bringen um so ihre Chancen zu steigern.

Barrierefreiheit: Unter diesem Aspekt macht Quest – Angriff der Orks einen mittelmässigen Eindruck. Das gebotene Spielmaterial macht einen hochwertigen Eindruck allerdings wurde auf Grösse, Kontraste und Unterscheidbarkeit nicht sonderlich geachtet. Spieler die auf diesen Aspekt Rücksicht nehmen müssen, werden nicht ganz zufrieden sein.

Fazit: Quest – Angriff der Orks macht von Anfang an Spaß und dieser hält über einige Questen auch an. Das hochwertige Spielmaterial und das leicht verständliche Regelwerk sorgen für einen schnellen Einstieg und so kann man dieses Spiel auch mal schnell zwischendurch spielen. Ein Spiel nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern für die ganze Familie.

Tipp: eignet sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk!!!

leise rieselt der Schnee…

diese Überschrift ruft den meisten von uns doch bestimmt den alten Weihnachtsklassiker ins Gedächnis und man wiess eigentlich direkt wie es weitergeht, oder?

Naja Klassiker sind Greifenklaue und ich noch langhe nicht, aber wir sind auf dem Weg dazu – zumindestens versuchen wir mit unseren Gewinnspielen immer mal wieder die ein oder andere Idee umzusetzen  und bis dato passte das auch immer 🙂

Da es mittlerweils zum Guten Ton gehört Euch regelmäßig an unsere Aktionen zu Erinnern, tun wir das auch diesmal!!!

Also schaut schnell bei unserer Aktion rein, schnappt Euch ein paar Bücher, CDs, DVDs oder auch Würfel, dekoriert diese schön und einfallsreich. Anschließen fotografiert Ihr das Ergebnis und sendet das ganze an uns…. und mit einwenig Glück gewinnst Du einen von den unglaublichen Preisen!!!!

Also lasst Dich nicht lumpen – noch 9 Tage!

Weiter gehts

beim Würfelheld: https://wuerfelheld.wordpress.com/2009/12/01/das-grose-weihnachtsgewinnspiel/

bei Greifenklaue: http://greifenklaue.wordpress.com/2009/12/02/groses-weihnachtsgewinnspiel-zusammen-mit-dem-wurfelheld/

[Rezi] Top Race

topracepegasusMit dieser Auflage geht TopRace nunmehr in seine zehnte Runde. Die Erstausgabe geht auf das Jahr 1974 zurück. Seitdem erschienen die verschiedensten Versionen, teilweise auch unter geänderten Nahmen. Nun erhält TopRace im Pegasus Verlag ein neues Gesicht.
Bei TopRace übernehmen die Spieler die Rolle eines Monoposto Rennfahrers, der sich in heißen Duellen auf vier verschiedenen Strecken duellieren muss. Dabei gilt es allerlei zu bedenken.

Die Gestaltung der Spielschachtel weist einen direkt daraufhin, was einen erwartet. Das Cover selbst bildet ein Rennszenenduell. Auf der Rückseite findet man dann zahlreiche Darstellungen des innenbefindlichen Spielmaterials und einen einleitenden Text, der Rennatmosphäre verspricht.
Macht man dann die Schachtel auf, bekommt man das Spielmaterial in einer guten Aufteilung und Sortierung präsentiert. So findet man zwei doppelseitig bedruckte Spielbretter die aus Karton gefertigt sind und die entsprechenden Rennstrecken abbilden. Weiterhin findet man zahlreiche Pappmarker die einen belastbaren Eindruck hinterlassen. Die vollfarbigen Open-Wheel-Rennwagen befinden sich in einer Zippfolie in einem separaten Bereich der Spielschachtel. Weiterhin bekommt man einseitig bedrucktes Papier-Spielgeld mitgeliefert. Hinzu kommen dann noch einige Plastikständer und zu guter letzt die Spielkarten. Diese machen ebenfalls einen sehr belastbaren Eindruck und so sollte man lange was von TopRace haben.

Die mitgelieferte Spielanleitung umfasst zwölf Seiten und ist vollfarbig. Die gebotenen Regeltexte sind leicht verständlich. Dies gilt auch für die Erklärungstexte die immer nach neuen Regeln an spieltypischen Situationen erklärt werden. Die abgebildeten Grafiken sorgen weiterhin für ein schnelles Verständnis der Regeln und Situationsbewältigung.

Weiter gehts bei der Lorp: http://www.lorp.de/rezensionen/show.asp?id=1741