[Rezension] Opus Magnum: Geister in der Mauer (FATE, Abenteuerwelt)

© Uhrwerk Verlag

Langsam aber sicher werden auch die Spielwelten komplexer und herausfordernder. Denn „Opus Magnum: Geister in der Mauer“ hat es in sich und wird vom Autoren direkt schon für kleine und erfahrene Spielgruppen empfohlen, die sich auch an heißere Eisen wagen möchten.

INHALT
Achtundzwanzig Jahre hatte die Mauer Bestand, die Berlin in zwei Hälften trennte und so zum deutlich sichtbaren Symbol für die deutsche Teilung und das rigorose Vorgehen des DDR-Regimes wurde, ihre Bewohner im Land zu halten.

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[Rezension] Shadowrun: Alter Ego (Roman)

© Pegasus Press

Shadowrunner bewegen sich immer am Rande der Legalität. Sie greifen dort ein, wo den staatlichen Organisationen die Hände gebunden sind oder wenn sich gewisse Leute aus höheren Kreisen oder den Konzernen die Hände nicht die Hände schmutzig machen wollen. Und einige verbringen ihr Leben in den Schatten, merken langsam, wie das Leben sie dort allmählich auffrisst. So geht es dem Helden von „Alter Ego“ dem ersten Shadowrun-Roman aus der Tastatur von Mike Krzywik-Groß.

INHALT
Paul Dante ist schon viele Jahre Privatschnüffler und Magier. Allerdings merkt er auch, dass er langsam aber sicher am Ende ist und es vermutlich nicht mehr lange im Berliner Großstadtdschungel aushalten wird, vor allem, wenn er im Chaos des Sprawl immer mehr zerrieben wird. Denn die Stadt ist ein Schmelztiegel vieler Völker und Gruppen, die Aufträge werden dementsprechend hart.

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[Interview] Im Gespräch mit Daniel Malheur (Mephistopolis)

Vor knapp zwei Wochen habe ich mein Crowdfunding-Pledge von „The Heaven and Hell Orchestra“ aus dem Briefkasten gefischt und mir direkt in die Gehörgänge gejagd. Da der Silberling zu gefallen wusste war klar das ich Daniel mal ein paar Fragen rund um dieses Projekt stellen wollte. Hier nun das Ergebnis. Viel Lesespaß!

 

Hallo Daniel,
Danke das Du Dir die Zeit für dieses Interview nehmen konntest. Würdest Du Dich zuerst einmal vorstellen?
Hallo André,
zunächst einmal vielen Dank für Dein Interesse und Deine Interview-Anfrage.

Gestatten: Malheur, Daniel Malheur – MonokelPopper aus Berlin. Ich bin 20er Jahre Chansonnier, Entertainer und Conférencier. Seit 1995 bin ich in Sachen 20er Jahre unterwegs und habe mich vom  „klassischen“ Salontenor mit der Zeit mehr und mehr zum MonokelPopper – fernab des „20er Jahre Mainstreams“ entwickelt. Meine Spezialität sind in Vergessenheit geratene Schlager aus den 20ern, soll heißen, der berühmte „Kaktus“ gehört nicht zu meinem Repertoire. Dafür eher Titel wie DIE SUSI BLÄSST DAS SAXOPHON oder ICH BIN VERRÜCKT NACH HILDE. Ich gastiere in Theatern, auf Partys und Kleinkunstbühnen, wie auch Genre übergreifend auf Alternativ-Rock-, Techno- oder Gothic-Festivals.

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[Lesereise] Autorenduo Fink/Cranor

Das Autorenduo Fink/Cranor geht mit „Willkommen in Night Vale“ in Deutschland auf Lesereise. Das gane wird moderiert von Denis Scheck (z.B. Druckfrisch, ARD) / Deutsche Lesung: Andreas Fröhlich

Info zum Buch:
Night Vale, ein Städtchen in der Wüste. Irgendwo in der Weite des amerikanischen Südwestens. Geister, Engel, Aliens oder ein Haus, das nachdenkt, gehören hier zum Alltag. Night Vale ist völlig anders als alle anderen Städte, die Sie kennen – und doch seltsam vertraut.

Jackie Fierro betreibt schon lange das örtliche Pfandhaus in Night Vale. Eines Tages verpfändet ein Fremder einen Zettel, auf dem in Bleistift die zwei Worte ‚King City‘ geschrieben stehen. Jackie hat sofort ein merkwürdiges Gefühl. Kaum ist er in Richtung Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn – aber Jackie kann das Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers geht Jackie daran, das Rätsel von ‚King City‘ zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, die allerdings noch kaum jemand wieder lebend verlassen hat.

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[Comic-Rezension] Jörg Buttgereits CAPTAIN BERLIN #2

Autor: Jörg Buttgereit
Illustrator: Rainer F. Engel, Martin Trafford, Fufu Frauenwahl
Herausgeber: Levin Kurio
Verlag: Weissblech Comics
Format: broschiert
Seitenzahl: 36
Erschienen: Oktober 2014
ISBN 13: 978-3869590325

von: Würfelheld

Nachdem der mir der erste Teil wirklich sehr viel Freude gemacht hat, musste der Zweite schnell nach geschoben werden. Somit geht es direkt wieder ins Berliner-Superheldenuniversum.

Verlagstext:
In CAPTAIN BERLIN #2 geht es weiter mit der Geschichte des Superhelden … Der grause Germanikus marschiert, wenn Hitler befiehlt: CAPTAIN BERLIN muss sterben!
Außerdem im Heft: Ein Jahrhundert lang war sein Leichnam eine museale Kuriosität … doch nun versuchen geheimnisvolle Mächte sich seiner zu bemächtigen! Was geht vor in London? Erfahrt es in CAPTAIN BERLIN und der Elefantenmensch!

Zum Inhalt:
Der zweite Teil enthält erneut zwei Abenteuer in unterschiedlichen Epochen. Den Anfang macht „Captain Berlin muss sterben“. Nachdem gescheiterten Attentat (Band #1, bzw. geschichtlich ja bekannt) trifft Hitler auf Ilse von Blitzen, eine durchgeknallte, aber geniale Wissenschaftlerin/Ärztin. Diese unterbreitet ihrem Führer ein Hilfsangebot zur Vernichtung von Captain Berlin. So hat sie eine Kampfmaschine zusammengewerkelt, allerdings nicht aus Metall und Elektronik, sondern aus Menschenteilen, aus den besten Teilen die sie bei den Landsern finden konnte. Das Unwesen wird auf den Namen Germanikus getauft und erhält nach erwachen seinen einzigen Auftrag „töte Captain Berlin“.

Das zweite Abenteuer in diesem Band ist: „Captain Berlin und der unglaubliche Elefantenmensch“. Es verschlägt uns nach London, genauer gesagt nach London des Jahres 2009. Einbrecher stehlen das Gebiss von Josef Merrik dem Elefantenmenschen aus dem 19. Jahrhundert. Allerdings hinterlassen sie eine sehr wichtige Spur, nämlich die Visitenkarte von Ilse von Blitzen, der Leibärztin des Führers. Diese hat mit der vorliegenden DNA und einer weitere Substanz erneut eine Entwicklung vor, die es ermöglichen soll den Captain zur Strecke zu bringen.

Aufmachung:
Das vom ersten Teil bekannte A4 Format nimmt auch diesmal die knalligen Panels in sich auf. Man erhält erneut passend poppiges Superheldendesign.

Mein Fazit:
Wer den ersten Teil dieser Serie schon gut fand, wird mit dem zweiten Teil nicht enttäuscht. Unser deutscher Weltretter tritt auch diesmal wieder in zwei unterschiedlichen Epochen in Aktion und rettet uns Unwissenden den Hintern!
Captain Berlin spielt wieder hervorragend mit den typischen Superheldenklischees und haut so richtig in die Spaßkerbe.
Diese Serie beweist eindeutig dass die Welt deutsche Superhelden verkraften kann und braucht – besonders wenn man bestimmten Leuten in den Arsch treten will.

Meine Bewertung:
5 von 5 Superheldengesichtsmasken

[Comic-Rezension] Jörg Buttgereits CAPTAIN BERLIN #1

Autor: Jörg Buttgereit
Illustrator: Rainer F. Engel, Martin Trafford
Herausgeber: Levin Kurio
Verlag: Weissblech Comics
Format: broschiert
Seitenzahl: 36
Erschienen: März 2014 (2. Auflage)
ISBN 13: 978-3869590271

von: Würfelheld

Ich glaube ich trau meinen Sehprozessoren nicht! Captain Berlin! Und das jetzt als Comic. „Wahnsinn“ war mein erster Gedanke, denn die filmische Umsetzung kenne ich und kann mich wieder und wieder darüber erfreuen. Ja ich bin wohl einer der wenigen, die die Limitierte „DogTag“ Edition im Schrank stehen haben. Also ab ans Welt retten …

Werbetext:
Dem körnigen Celluloid eines Super8-Films entsprungen, kämpfte sich Berlins einzig wahrer Superheld durch ein Hörspiel, kam auf die Bühne, wurde wieder Film … um jetzt endlich am Ursprungsort aller Superhelden anzukommen! CAPTAIN BERLIN wird zum Comicheft! In Zusammenarbeit mit Captain Berlin-Schöpfer und Horrorregisseur Jörg Buttgereit sammeln wir erstmalig die bisher entstandenen Captain Berlin-Comics in einem Band. Mit dabei: Operation Untergang (seinerzeit von Levin Kurio und Rainer F. Engel für ein DVD-Booklet geschaffen) und Captain Berlin gegen Fukuda (von Jörg Buttgereit und Martin Trafford)!

Zum Inhalt:
Zuerst widmen wir uns Operation Untergang. Wir schreiben das Jahr 1933, die dunkelste Geschichte Deutschlands beginnt, Hitler kommt an die Macht. Aber der Widerstand schläft nicht. So entwickeln sie, per Genlabor, einen Gegenspieler – Captain Berlin!

Dieser Superheld erhält den Auftrag Hitler aufzuhalten und zu vernichten. So macht sich Captain Berlin an seine Aufgabe. Als die Zeit reif ist, beschließt er, Hitler zu kaschen und an die Alliierten auszuliefern. So treffen die beiden in der Wolfsschanze aufeinander. Aber bevor Captain Berlin seinen Plan umsetzen kann, passiert das bekannte Attentat und der Captain rettet seinem Erzfeind das Leben. Durch dieses Ereignis geschockt taucht Captain Berlin unter und nimmt eine Geheimidentität an.

Weiterhin befindet sich die Story „Captain Berlin vs Fukuda“ zwischen den Deckeln. Dabei werden wir ins Jahr 2011 versetzt. Captain Berlin trifft nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima auf ein dort entstandenes Monster Namens Fukuda. Dieses bedroht irgendwann dann Berlin, was zum Eingreifen des Captains führt. Aber er muss einen außergewöhnlichen Weg einschlagen um Berlin zu retten.

Aufmachung:
Der Comic kommt mit kolorierten Panels in A5 Format mit Klammerung daher. Die Koloration kommt Superhelden-mäßig in knalligen Farbdesign zur Geltung. Das ganze passt, man weiß was Sache ist und die Texte sind leicht lesbar.

Mein Fazit:
Boom! Kwum! Und vieles mehr.

Wie oben bereits geschrieben, kenne ich ja die limitierte Zelluloid Version, welcher ein kleiner Comic beiliegt, welches man hier teils wiederfindet.

Captain Berlin hat seinen eigenen Charme! Das liegt zum einem am politischen Statement und zum anderen an dem einzigartigen Humor! Ich habe die Konsumzeit einfach nur genossen und mich von den Panels treiben lassen.

Deutschland hat eindeutig mehr solcher Superhelden, nicht unbedingt in gelben Spandexanzügen, verdient.

Meine Wertung:
5 von 5 gelbe Superheldenkostüme

[Rezi] Steampunk Akte Deutschland

Verlag: Art Skript Phantastik

Format: Taschenbuch, 224 Seiten

Erschienen: Juli 2014

ISBN 13: 978-3945045008

von: Würfelheld

Es ist mal wieder an der Zeit sich einer Anthologie zu widmen. Dieses mal aus dem Steampunk Genre. Steampunk Akte Deutschland enthält 15 Kurzgeschichten, die hier vom Archivar als Akten geführt und die durch einen Wechsel an einer Organisationsspitze nun der Öffentlich zugänglich gemacht werden.

Werfen wir aber nun einen kleinen Blick auf die einzelnen Akten.

Zum Inhalt:

Den Anfang macht Der mechanische Mann. Gefreiter Hasenkamp, ein Soldat der königlichen Armee wird auf dem Schlachtfeld von einem seiner französischen Gegner verletzt und verfällt ins Koma. Als er wieder erwacht hat sich vieles in seinem Leben verändert. Er ist teils Mensch, teils Mechanik und er befindet sich an Bord eines Luftschiffes, welches sich auf den Weg nach Berlin befindet. Dort soll Hasenkamp auf Bismarck persönlich treffen. Somit wird das Leben kurios.

Was passieren kann, wenn ein junger Mann einer jungen Bastlerin und Ladenbesitzerin imponieren möchte, erfährt man in Die Geister, die ich rief. Eine Geschichte die in Mainz angesiedelt ist und rund um den Dom ihren Handlungsverlauf hat.

Erasmus Emmerich & der Messing Türknauf versetzen uns zurück nach Berlin. Emmerich seines Zeichens geschworener Detektiv, wird durch besagten Türknauf auf eine „Geist“-reiche Angelegenheit aufmerksam und muss Nachttrolle neu beurteilen.

Wilhelm Proterius (Proterius Konservendose) ist absolut nicht über die neusten Nachrichten aus England, von seinen Konkurrenten, erfreut und ärgert sich über die ihm auferlegten Regelungen der Kleinstaaterei. Um sich aber seines Ärger zu entledigen verbringt er Nacht um Nacht an und mit seiner neuen Errungenschaft.

Harkon Christobal der Protagonist aus Seelenverzerrer, der Augsburger Obrigkeit angehörig, führt uns in die dunklen Seiten seines Stadtviertels ein. Allerdings machen wir mit dieser Story einen Sprung ans Ende des 21. Jahrhunderts, jedoch steamig-passend.

Wolfsjäger in Castrop Rauxel braucht man nicht, sagt ihr. Dann fragt mal Pascal, seines Zeichens genau dieses. Was Pascal eines Nachts auf einer Jagd widerfährt findet man in Akte 6.

Die Tücken der Technik führt uns nach Hamburg und zeigt was verzweifelte Mechaniker alles tun bzw. zu was diese alles fähig sind, um ihre angenommenen Aufträge zu erfüllen. Und nebenbei geht’s ums gute Geld.

Die nächste Akte namens Archibald Leach und der Plan des Kaisers, bringen Leach und Karl May in Dresden zusammen, welche einem geheimnisvollen Zug aufs Korn nehmen wollen. Dieser Zug reist quer durch die Republik und sorgt für Merkwürdigkeiten.

Der Geist in der Maschine zeigt eine Erfindung, nein, die Erfindung welche das Kaiserreich verändern wird, denn sie kann eindeutig zwischen Gut und Böse unterscheiden und so für Gerechtigkeit sorgen.

Was ein liebender Vater alles bereit ist zu tun damit seine Tochter am Leben bleibt, erfährt man in Der Plan des Grafen von B. . Dabei geht es in die Künstlerszene von Berlin ums Jahr 1870.

Bei Der Wunsch wird eine geheime Grabung an einer alten baufälligen Friedhofskirche durchgeführt. Die Grabung ist erfolgreich und das Gesuchte wird geborgen. Allerdings bringt das Gefundene den Tod, Rätsel und Wünsche mit sich.

Wozu eine junge Frau aus Liebe und Familiensinn in der Lage ist erfahren wir in der nächsten Akte, Das einfallsreiche Fräulein Helena Ruth. Aber auch wenn sie einfallsreich ist, ist sie bei ihrem mächtigen Gegenspieler auf Hilfe angewiesen, auf nicht alltägliche Hilfe.

Ingenieur Rudolph Fentz hat sich die StaSt mehr oder mindern zum Feind gemacht und landet so in Haft. Dort erwartet er alles, aber es kommt ganz anders. Er wird im Verhör überrascht, denn es geht nicht um Landesverrat, sondern um seine Erfindung. Die Erfindung die die derzeitige Krise abwenden könnte, was vielen Parteien nicht gefallen dürfte. Der Mann in schwarz überrascht Fentz mit seinem Wissen über seine Erfindung.

Kriminalkommissar Falk ermittelt im Hannoverischen Industriemilieu, aber das nicht nur einmal, denn ihn schlägt es immer wieder zu einer Adresse zurück. Warum das so ist erfahren wir in Der Parasiteur.

Die letzte Akte dieser Sammlung trägt den Namen Der Gehilfe des Puppenmachers. Wilhelm Ehrhaben hat vor zwei Jahren das Puppengeschäft seines verstorbenen Vaters übernommen und versucht seither, ohne Erfolg, an die Qualität seines Vaters anzuknüpfen. Als eines Tages ein getarntes Wesen seinen Laden betritt, wittert Wilhelm seine Chance. Schnell wird es versklavt.

Akten-Übersicht im Detail:

01 Detlev Klewer: Der mechanische Mann
02 Corinna Schattauer: Die Geister, die ich rief
03 Katharina Fiona Bode: Erasmus Emmerich und der Messing-Türknauf
04 Daniel Huster: Proterius‘ Konservendose
05 Daniela Herbst: Seelenverzehrer
06 Kim Christine Wiefelspütz: Wolfsjäger
07 Dennis Frey: Die Tücken der Technik
08 Markus Cremer: Archibald Leach und der Plan des Kaisers
09 Marion Fischl: Der Geist in der Maschine
10 Adrian Sommerfeldt: Der Plan des Grafen von B.
11 Ashley Kalandur: Der Wunsch
12 Isabelle Wallat: Das einfallsreiche Fräulein Helena Roth
13 Fabian Dombrowski: Der Mann in Schwarz
14 Andrea Bienek: Der Parasiteur
15 Daniel Schlegel: Der Gehilfe des Puppenmachers

Mein Fazit:

Der Art Skript Phantastik Verlag hat gerufen und fünfzehn Autoren haben sich eingefunden den gebotenen Platz zwischen diesen beiden Buchdeckeln mit ihren steampunkigen Geschichten zu füllen. Dieses gelingt ihnen auf sehr unterhaltsame Weise, welche eine schöne Atmosphäre ins Kopfkino zaubert.

Die Protagonisten zeichnen sich alle hervorragend auf der Kopfkinoleinwand ab und schaffen es den Leser mit auf ihre Erlebnisreise zu nehmen. Die realgeschichtlichen Persönlichkeiten bringen die entsprechende Würze in die Storys.

Auch die kleinen feinen Ideen die über den Buchblock verteilt sind, verleihen selbigen einen steamigen Anstrich und wissen zu gefallen.

Leider wird es mit Untoten Kroppzeugs aus meiner Sicht ein wenig zu sehr übertrieben, was mir das Steampunk Gefühl etwas geraubt hat.

Alles in allen kann man diese Steampunk-Anthologie guten Gewissens empfehlen und es freut mich sehr dass der deutscher Steampunk hiermit ein weiteres gelungenes Werk erhält. Es bleibt zu hoffen das es nicht das letzte gelungen Steampunk-Werk aus dem Art Skript Phantastik Verlag bleibt.

Meine Wertung:

4,5 von 5 Gaslichter