7. Winter One Page Contest

1. Dezember 2017

Zum siebten Mal könnt ihr Euch diesen Winter dem Winter One Page Contest, kurz WOPC, stellen. Erneut gilt es bis zu drei Einseiter mit Rollenspielmaterial zu erstellen. Bedingung: Du musst Deinen Einseiter in einer von fünf Kategorien einreichen. Damit genug den Vorworten, wir lassen die Regeln folgen.

Gesucht werden die besten einseitigen Beiträge zu 5 Kategorien. Bei den Beiträgen geht es immer um bespielbares Material, ob universell, ob Genrebezogen oder für ein konkretes System, ob Abenteuer, NSC, Kartenmaterial, Zufallstabellen etc. pp. Da die Kategorien einzel gewertet werden, muss diese auf dem eingereichten Einseiter ausgewiesen werden.

Themen und Kategorien

– 01. On the Road
– 02. Im Feenwald
– 03. In der Luft
– 04. Roboter
– 05. Im Zentrum der Macht

Weiteres
Erneut steht Euch je eine A4 Seite zur Verfügung, um darauf Eure Ideen zu entwerfen. Diese sind für sich ja schon recht weitläufig auslegbar. Wir geben auch kein System vor – nehmt das, welches Euch am besten passt/gefällt (oder haltet es universell).

Spielmaterial kann z.B. sein: Abenteuer, Dungeons, Szenarien, Encounter, Kampagnenbögen, Rollenspiele, Schauplätzen, Zufallstabellen, NSCs / Monstern, magische Gegenständen, etc. pp. Man kann es auch mischen, einige Plothooks werten z.B. magische Gegenstände, NSCs oder Monster ziemlich auf.

Die Laufzeit
Der 7.WOPC startet: Freitag, 01.12.2017 – 10:00 Uhr
Der 7.WOPC endet: Sonntag, 07.01.2018 – 23:59 Uhr

Somit stehen Euch gute 38 Tage für die Umsetzung Eurer Ideen zur Verfügung. Da sollte sich doch was machen lassen.

Die Einsendungen
Bitte achte darauf das Deine Einsendung/en folgende Daten enthält:
– Vor- u. Nachname
– Postadresse (für den Gewinnfall)
– Deine Einsendung/en im Anhang als .pdf (s.u.)
inkl. Kategorie

Da wir viele Gewinne haben und in den bisherigen WOPC nahezu jeder auch etwas gewonnen hat, denk bitte an die Postadresse, da es sonst zum Ausschluss kommt.

Sollten Lizenzen betroffen sein, müssen diese auf dem eingesendeten Onepager oder einer seperaten Seite aufgeführt sein (z.B. OGL, DS-Fanwerk oder Savage Worlds Fanlizenz)! Universelles Material könnt ihr auch unter eine CC-Lizenz stellen.

Das Einsendungsformat
Wir bitten um Zusendung der Einsendung im „.pdf“ Format, wobei jede Einsendung eine maximale Größe von 10 MB nicht überschreiten darf.

Bitte verzichtet auf die Nutzung eines Kopierschutzes, das erleichtert uns unsere weitere Arbeit, wie etwas das erstellen eines Downloaddokumentes oder das Kommentieren der Juroren innerhalb des Dokuments.

Wohin sende ich meine Einsendung/en?
Deine Einsendung sende bitte mit dem Betreff „WOPC [und dem Einsendungstitel] an:
greifenklaue@web.de

Dank der Hilfe eines gewissen weißbärtigen etwas dicklichen Mannes in einem roten Mantel, konnten wir viele schöne Gaben zusammenstellen. Damit wir hier aber nichts ins Schwafeln verfallen, direkt zu den Fakten:

Die Gewinne
Die Preise werden heute Nachmittag veröffentlicht: Insgesamt gibt es über 77 Preise.
Die ersten Plätze jeder Kategorie können sich nach ausgeloster Reihenfolge ihre Gewinne aussuchen (einmal komplett frei und dann noch einen weiteren „kleinen“ Preis), dann wird fünfmal für Platz 2 und dann fünfmal für Platz 3 gelost – danach wird zwischen allen weiteren Beiträgen ausgelost – und es gibt gute Chancen, dass jeder Einreicher etwas gewinnen kann. Oder auch bis zu drei Gewinne, wer drei einreicht. Oder gar 6, wenn man es dreimal auf Platz 1 schafft … Die Verlosung wird traditionell im GKpodcast mitgeschnitten.

Der Schnellstarterpreis
Unter allen Schnellstartern, die uns einen (oder mehr) Beitrag bis Nikolaus, 6.12., 24 Uhr zusenden, werden drei LARPzeit-Kalender mit tollen LARP-Fotos verlost.

Der Weihnachtspreis
Wer bis Weihnachten, genauer den 26.12., 24 Uhr, zwei bzw. drei Einreichungen hat, nimmt an der Verlosung des Weihnachtspreises teil, im Fall von drei Einreichungen mit zwei Losen. Die Weihnachtspreise stammen in diesem Jahr aus dem Hause System matters: Dungeonworld in der limitierten Version, Beyond the Wall-pdf sowie Dungeonworld als .pdf.

Sonstiges
Mit der Teilnahme sichert Ihr zu, das Ihr der Urheber der Einsendung seit.

Eure Daten werden ausschließlich für den Versand der Preise, sowohl elektronisch wie auch physisch genutzt. Eine Versandadresse, Deinen Beitrag und die Kategorie, für die Du einreichst, muss in Deiner Einreichungsmail sein.

Weiterhin erlaubt Ihr den Blogs Greifenklaue & Würfelheld euch per eMail über weitere Gewinnspiele und Aktionen zu informieren. Sollte dieses nicht gewünscht sein, bitte in der Einsendungsmail darauf hinweisen. Widerruf ist jederzeit per eMail möglich.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das Greifenklaue & Würfelheld in puncto Preise nur eine präsentierende Rollen einnehmen, Für den reibungslosen Versand sind ausschließlich die Sponsoren verantwortlich. Sicherlich helfen wir bei Problemen gerne weiter und sind an einer, für beide Seiten akzeptablen Lösung interessiert.
Hierzu sei noch gesagt, das die Sponsoren zeitnah zu den entsprechenden Gewinnverkündungen von uns informiert werden und aufgrund von Urlaub/Ferien es manchmal etwas dauern kann.
Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich!

Für Fragen stehen wir unter der o.g. eMail-Adresse zur Verfügung.

– Verlinkungen auf den “WinterOPC” sind ausdrücklich erwünscht.
– Die Einsendung sollte Euren Namen oder Euer Pseudonym tragen (in der Form, in der ihr es einsendet, wird es veröffentlicht).
– Bilder (Karten, Skizzen …) sind erlaubt, auch Fremdbilder, wenn ihr sie veröffentlichen dürft, dann aber neben Euren Namen erwähnen, wer es illustriert hat oder den entsprechenden Rechtshinweis geben.
– Die Rechte an der Einsendung verbleiben bei Dir, wenn Du es also bloggen willst, nur zu (bitte aber nach der Gewinnerbekanntgabe des Winter-OPC)! Uns räumst Du das Recht zur pdf-Veröffentlichung ein. Außerdem halten wir uns vor, Euer Werk abzudrucken.
– Ausdrücklich darf neben Euren Namen auch Eure Website oder Euer Blog genannt werden.
– Bis zu drei Beiträge pro Teilnehmer sind erlaubt (und werden im Weihnachtspreis sowie bei der Preisvergabe/Verlosung entsprechend berücksichtigt). Sie können aufeinander Bezug nehmen, werden aber seperat bewertet, sollten also in jedem Fall Solo funktionieren.
– Wirklich nur eine Seite. Eine Vorderseite. A4. Bei der Schriftgröße probiert selber – wenn ihr es nicht mehr lesen könnt, ist es ein guter Indikator dafür, dass es zu klein ist. (Ich empfehle min. 7 zu nutzen)
– Teilnehmen darf jeder außer den beiden Veranstaltern (Greifenklaue, Würfelheld).
– Mehr-Personen-Einreichungen: Sind erlaubt und möglich. Macht bitte deutlich, wer der Einsender ist, damit wir einen Ansprechpartner haben.
– Auch beim Lektorat oder den Illus kannst Du Dich unterstützen lassen. Lektoren freuen sich über Erwähnung und der Illustrator sollte Dir die Bildrechte im Tahmen dieses Wettbewerbs und seiner Bedingungen einräumen.
– Mehrebenen-Konzepte sind nicht erlaubt. Diese lassen sich leider nicht in einem Sammel-pdf ohne weiteres umsetzen (und umgehen sozusagen auch das Einseiten-Konzept).
– Deine Einreichung sollte bisher unveröffentlicht sein und kann nur in einer Kategorie eingereicht werden. Solltest Du ein Crossover oder gar ein Triple oder Quartett mehrerer Stichworte gemacht haben, musst Du es trotzdem einer Hauptkategorie zuordnen.
– Bei Fragen schreibt uns an!

Die Jury
… seid dieses Jahr ihr. Nach dem WOPC stellen wir kategorienweise die Beiträge zur Verfügung und lassen Euch abstimmen. Warum? Da der GRT weiterhin unser VÖ-Datum bleiben soll, der macht aber durch sein Vorrücken eine Jury-Phase wie bisher unmöglich. Daher wollen wir es diesmal mit einem Publikumsvoting probieren.

Somit wünschen wir Euch nun viel Erfolg bei der Entwicklung Eurer Einsendung und hoffen das wir erneut tolles Spielmaterial zusammenbekommen. Die letzten Jahre waren da wirklich ein toller Ideenquell und haben uns viele tolle Stunden am Spieltisch eingebracht. Also dann frisch ans Werk und tragt den Winter One Page Contest in die Welt hinaus.

Euer Würfelheld & Eure Greifenklaue

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[Rezension] Ein ganz normaler Auftrag (Roman, Shadowrun)

18. August 2017

® Pegasus Press

Autor: Mel Odom
Übersetzung: Christina Brombach
Verlag: Pegasus Press
Format: Taschenbuch
Seiten: 396
Erschienen: März 2017
ISBN: 978-3957890993
Preis: 12,95 Euro

von: Würfelheld

Seit der letzten deutschen Shadowrun-Romanpublikation sind fast 10 Jahre ins Land gezogen und immer wieder gab es mal Anzeichen dafür,dass es neuen Lesestoff geben wird. Als dann im Jahr 2015 englischsprachige Romane das Licht der Welt erblickten, flammte die Hoffnung wieder auf. Im März diesen Jahres was es dann endlich soweit und Pegasus Spiele brachte die Übersetzungen heraus. „Ein ganz normaler Auftrag“ von Mel Odom, welchen alte Schattenläufer noch von z.B. „Run hard, die fast“ (Runner sterben schnell), sogar einer meiner ersten gelesenen SR-Romane überhaupt, kenn dürften, viel mir dabei zuerst in die Hände.

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[Rezension] Die dunklen Gassen des Himmels: Bobby Dollar #1 (Hörbuch)

16. April 2016

Verlag: der hörverlag
Autor: Tad Williams
Sprecher: Simon Jäger
Format: 2 MP3-CDs, ungekürzte Lesung
Laufzeit: ca. 17:20 Stunden
Erschienen: Aug. 2013
ISBN: 978-3844511772
Preis: 17,99 €

von: Quack-O-Naut

Der Auftakt der Bobby Dollar Reihe. Mit ein wenig Vorwissen, da ich dummerweise mit dem dritten Teil letztlich begonnen hatte, liegt ggf vor… Aber was soll es… einfach die Lauschlappen aufgesperrt und ab geht`s.

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[Rezension] Die Auftragsmörderin (Die Krosann Saga i}

20. Oktober 2014

as-Krosann1-AuftragsmörderinAutor: Sam Feuerbach
Verlag: Selbstverlag(Create Space)
Format: Taschenbuch, 410 Seiten
Erschienen: Mai 2014
Karte: bene
Titelbildgestaltung: jasmin, bene
ISBN-10: 1499355130
ISBN-13: 978-1499355130

von: Christel Scheja (kris)

Der Vorteil des modernen Selfpublishing ist, dass sich der veröffentlichende Autor nicht den Konventionen unterwerfen muss, die ihm Verlage auferlegen und seine Vision so umsetzten kann, wie er es möchte, nur beeinflusst von seinen eigenen Testlesern.

Das sorgt zwar für große Qualitätsunterschiede, ermöglicht aber auch Romanen oder Serien das Licht der Welt zu erblicken, die sich als kleine Perlen entpuppen. Eine davon ist „Die Auftragsmörderin“, der erste Band der „Krosann“-Saga.

Mit seinen fast vierzehn Jahren ist Prinz Karek noch nicht sonderlich daran interessiert, seinen Platz in der großen Politik einzunehmen. Er ist zwar der Thronfolger und wird entsprechend ausgebildet, aber die Unterrichtsstunden, vor allem das Waffentraining, empfindet er als große Last. Und in den Sitzungen seines Vaters mit dem königlichen Rat oder an Gerichtstagen langweilt er sich eher, als aktiv mitzumischen.

Er isst lieber für sein Leben gern und hangelt sich von Mahlzeit zu Mahlzeit, denn auch Freunde fehlen ihm, mit denen er sich die Zeit vertreiben könnte. Dennoch entwickelt er einen wachen Verstand und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, die ihm dabei helfen, immer die richtigen Fragen zu stellen und damit den Geheimnissen seiner Umwelt auf den Grund zu gehen. Zudem ist er von ausgeprägt friedliebender Natur und zieht gewaltlose Lösungen vor.

Ein Hexenprozess reißt Karek jedoch schon bald aus seinem trägen und langweiligen Leben, weckt ein Interesse, das er vorher noch nicht kannte. Warum will ein Adliger eine angesehene Priesterin töten, nachdem er sie grausam gefoltert hat, Welches Geheimnis versteckt sich in den Zeichen auf einem Pergament, auf das es nicht nur er abgesehen hat, und nicht zuletzt – was haben die Fetzen einer uralten Prophezeiung damit zu tun?

Derweil haben sein Vater und dessen Vertraute andere Sorgen, erkennen sie doch, dass eine Auftragsmörderin ihr Unwesen in und um die Burg treibt und ihr Ziel ganz offensichtlich der Prinz zu sein scheint …

„Die Auftragsmörderin“ ist einer jener Romane, die eigentlich keine spektakulären und epischen Geschichten erzählen, sich aber dennoch irgendwie in das Herz des Lesers schleichen und ihn ganz schnell mitten in das Geschehen ziehen.

Sam Feuerbach verzichtet nämlich zuerst einfach darauf, den Hintergrund zu enthüllen und beschreibt seine beiden Hauptfiguren in ihrer kleinen Lebenswelt. Der Prinz, verwöhnt und verweichlicht, aber dennoch nicht moralisch und geistig verdorben steht dabei im krassen Gegensatz zu der namenlosen Auftragsmörderin, die keine Gefühle mehr, außer Hass und Mordlust zu haben scheint und für die Töten wie das Atmen zum Leben gehört. Und in einer dritten Handlungsebene wird eine weitere Figur eingeführt, die allerdings erst später zum Tragen kommt, aber auch ihren Teil zum Hintergrund beiträgt.

In lebendig erzählten Szenen erfährt der Leser nicht nur vom alltäglichen Dasein seiner Helden, sondern auch den im Hintergrund schwelenden Gefahren, sei es nun einem heraufziehenden Konflikt mit dem südlichen Nachbarreich oder aber Intrigen am eigenen Hofe. Immer wieder gibt es Andeutungen und Hinweise, dass hinter all den Problemen vielleicht noch mehr mitschwingt und auch die Magie nicht so ganz aus der Welt der Menschen verbannt ist.

Es sind scheinbar kleine und unspektakuläre Ereignisse, die sich nach und nach zu einem abwechslungsreichen und bunten Mosaik zusammenfügen. Deshalb bedarf der Autor auch keiner epischen Schlachten oder viele dramatische Kämpfe, um die Geschichte spannend zu gestalten.

Es sind die facettenreichen Figuren, die die Handlung tragen, denn immer wieder zeigt sich, dass auch sie Geheimnisse haben, die die einzelnen Hinweise miteinander verbinden.

Dabei stört es überhaupt nicht, dass die Helden und Schurken durchaus auch so ihre Klischees bedienen, denn der Autor lässt sich nicht auf die reinen Archetypen festlegen und belässt es oft bei reinen Andeutungen, in die man als Leser selbst genug hineininterpretieren darf.

Erzählt wird das alles in einem warmherzigen und flüssigen Stil, der niemals langweilt und viele Ereignisse mit einem Augenzwinkern unterlegt. Sam Feuerbach trifft den Charakter seiner Helden und der anderen Figuren oft mit wenigen Worten und findet auch sonst eine gute Balance zwischen Abenteuer, Beschreibung und Dialogen, um den Leser durchweg bei der Stange zu halten. Am Ende ist man nicht nur rundum zufrieden mit der Geschichte sondern hat auch noch Lust darauf zu erfahren, wie es in Krosann weitergehen wird.

„Die Auftragsmörderin“ ist ein rundum gelungenes Fantasy-Abenteuer für alle Fans lebendiger Geschichte aus fremden Welten, in denen die Spannung nicht allein auf Action, exotische Monster oder gar übermächtige Gegnern setzt, sondern eher auf Geheimnisse, die sich erst nach und nach enthüllen, ähnlich wie das Intrigenspiel hinter den Kulissen, das die Handlung zusammenhält. Dazu kommen ausgefeilte Figuren, die immer wieder zu überraschen wissen, und eine abwechslungsreiche Handlung, die von Anfang bis Ende durch die unkomplizierte und vor allem lebendige Erzählkunst von Sam Feuerbach getragen wird.

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