[Rezension] Blade Runner: Träumen Androiden von elektrischen Schafen? (Hörbuch, SF, Neuauflage)

© Argon Verlag

Autor: Philip K. Dick
Übersetzer: Manfred Allie
Sprecher: Torben Kessler
Verlag: Argon Verlag
Format: 2 MP3-CDs
Laufzeit: ca. 465 Minuten
Erschienen: September 2017
ISBN: 978-3839815816
Preis: 15,95 Euro

von: Würfelheld

Nachdem ich letztlich, Dank FISCHER Tor, die Buchversion konsumieren durfte, kann ich nun meine Lauscher, dank des Argon Verlages, mit dem passenden Hörbuch fluten. Die neue Print-Übersetzung konnte mich schon einmal begeistern und so ist, kurz vor dem Kinofilm, die Hoffnung groß, das dieses Hörbuch es erneut schafft.

Weiterlesen „[Rezension] Blade Runner: Träumen Androiden von elektrischen Schafen? (Hörbuch, SF, Neuauflage)“

Rezension; Homo Deus (Hörbuch, Sachbuch)

© der hörverlag

Autor: Yuval Noah Harari
Sprecher: Jürgen Holdorf
Verlag: der Hörverlag
Format: 2 MP3 CD / 128 kbits
Laufzeit: 15 h 8 min (gekürzte Lesung)
Erschienen: Februar 2017
ISBN: 978-3844524550
Preis: 23.99 Euro

von: Würfelheld

Da sitzt man Freitag Abends gemütlich auf dem Sofa und zappt sich durch die diversen TV-Programme und bleibt im ZDF bei Aspekte, beim Bericht über „Homo Deus“ hängen. Der erste Gedanke der da aufkam war „die Weiterführung des Cyberpunks. Na da sollte ich doch mal zugreifen.“. Gesagt, getan. Nun habe ich das Hörbuch durchgelauscht…

Weiterlesen „Rezension; Homo Deus (Hörbuch, Sachbuch)“

[Lesen] Reading Challenge 2017 – 1.Quartal

Ich hatte mich ja dazu entschlossen, auch in diesem Jahr, an der Reading Challenge im Greifenklaue-Forum teilzunehmen und einfach zu hoffen, das ich dieses Jahr mehr Bücher schaffe als im letzten Jahr, wo es knapp ein Dutzend waren.

Nun ist das 1.Quartal vorüber und ich möchte kurz Bilanz ziehen. Wobei ich direkt am Anfang einschiebe, das sind nur die Titel die ich für diese Challenge gelesen habe. Mein Count 2017 liegt um einiges höher, aber nicht alles passt zur Chellenge,
daher…

Weiterlesen „[Lesen] Reading Challenge 2017 – 1.Quartal“

[Rezension] Die Heldformel: Der Stoff, aus dem gute Geschichten sind

© Periplaneta Verlag
© Periplaneta Verlag

Herausgeber: Mike Krzywik-Groß, Ralf Kurtsiefer
Autoren: Mike Krzywik-Groß, Melanie Kurtsiefer, Christian Lange, Anja Helmers, Stefan Schweikert, Thorsten Exter, Ann-Kathrin Karschnik, Gudrun Schürer
Musik: Ralf Kurtsiefer
Verlag: Periplaneta Verlag
Format: Taschenbuch mit CD
Seitenzahl: 124
Erschienen: November 2016
ISBN: 978-3959960281
Preis: 14,90 Euro

von: Kris

Was ist „Die Heldformel“ – Sachbuch mit einer beispielgebenden Geschichte, eine Sammlung von zusammenhängenden Geschichten mit einem Essay-Anteil oder ein Multimedia-Projekt? Letztes dürfte das Buch wohl am ehesten charakterisieren, bietet es neben dem Text doch auch eine CD mit instrumentalen Stücken.

Weiterlesen „[Rezension] Die Heldformel: Der Stoff, aus dem gute Geschichten sind“

[Rezension] Spione & Detektive – Die geheimen Tricks der Ermittler (GEOlino extra)

© cbj audio
© cbj audio

Autor: Martin Nusch
Sprecher:
Wigald Boning u.a.
Verlag: cbj Audio
Format: 1 Audio CD
Laufzeit: ca. 60 Minuten
Erschienen: März 2015
geeignet ab: ca. 10 Jahren
EAN: 9783837131185
Preis: ca. 9 Euro

von: Würfelheld

Beim Stöbern bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Über die Thematik „Spione und Detektive“ kann ich nicht genug bekommen, schließlich sind diese immer wieder der Dreh- und Angelpunkt in vielen Konsumgütern die ich mir so reinziehe, sein es Romane, Filme, Comics oder Hörspiele. Und seit der aktuellen BBC Sherlock Serie bin ich da auch wieder richtig angefixt.

Weiterlesen „[Rezension] Spione & Detektive – Die geheimen Tricks der Ermittler (GEOlino extra)“

[Rezension] Skulduggery Pleasant #9 – Das Sterben des Lichts (Hörbuch)

Autor: Derek Landy
Sprecher: Rainer Strecker
Verlag: Hörcompany
Format: 10 CDs
Spieldauer: 749 Minuten
Erschienen: Oktober 2015
ISBN: 978-3945709139
Preis: 24,95 Euro

von: Quack-O-Nau

Es ist kaum zu glauben dass die neunte und Finale Folge von Skulduggery Pleasant erschienen ist, was ich vor dem Konsum schion einmal bedauern möchte, den dieses Serie hat mir bis jetzt viele tolle Hörstunden bereitet. Also auf geht`s in den letzten Sklettdetektivfall.

Weiterlesen „[Rezension] Skulduggery Pleasant #9 – Das Sterben des Lichts (Hörbuch)“

[Rezension] ASP – Verfallen #1 Astoria (Limited Novel Edition)

Label: Soulfood
Musiker: ASP
Autor: Kai Meyer
Design: Joachim Luetke
Format: Hardcover, Querformat
Anzahl CD: 2
Seitenzahl: 84
Erschienen: Okt. 2015
EAN: 4260063945243
Preis: ca. 29,95 Euro

von: Würfelheld

Da landet dann mal ein Konzeptalbum in meine Hände. Phantastik-Autor Kai Meyer und die Barden von ASP haben sich dann auch mal außerhalb diverser gemeinsamer Konzertauftritte zusammengehockt und die grauen Zellen aktiviert. Das Ergebnis ist eine Kurzgeschichte namens „Das Fleisch der Vielen“, welche ASP inspirierte eine entsprechende Soundkulisse zu bauen. Das Ganze wird durch Joachim Luetke, den man u.a. von Marilyn Manson Designs kennt, in Szene gesetzt. Das sind dann schonmal drei Bretter die hoffen lassen.

Klappentext:
Der erste Teil einer neuen Erzählung aus dem Hause ASP. Es handelt sich um ein eigenständiges Werk mit einem völlig neuen Konzept: Eine exklusiv geschriebene Kurzgeschichte des Erfolgsautors Kai Meyer mit dem Titel „Das Fleisch der Vielen“ inspirierte Songwriter und Sänger Asp Spreng zu dieser musikalischen Gruselstory. Der „Fremder“-Zyklus mit dem aktuellen Album „Maskenhaft“ wird nach dem geplanten Verfallen-Zweiteiler weitergeführt. Folge 1: Astoria – Das im Jahre 1915 erbaute Hotel Astoria in Leipzig stellt einen glamourösen und auch schauerlichen Spielort für die akustische Gothic Novel dar. Einst luxuriöses Zentrum des Nachtlebens steht das Gebäude seit fast zwei Jahrzehnten leer. Dieser für den ASPschen Kosmos ungewohnt konkrete, da real existierende Handlungsmittelpunkt erwacht buchstäblich wieder zum Leben und übernimmt eine zentrale Rolle im Geschehen, das in den einzelnen Liedern chronologisch und natürlich äußerst spannend dargelegt wird. Damit ähnelt der Erzählfluss von Verfallen dem des Erfolgsalbums „Zaubererbruder“ aus dem Jahre 2008, das die Fangemeinde der Band über die Schwarze Szene hinaus ausdehnte. Optisch umgesetzt werden die Horribilitäten im Hotel von Artworker Joachim Luetke, der bereits mit Marilyn Manson, Sopor Aeternus, Dimmu Borgir, Kreator und Arch Enemy arbeitete. Bei allen Schrecknissen, die dem Musikliebhaber präsentiert werden, klangen ASP selten so melodisch, schmissig und dennoch subtil morbide. Der Horror entfaltet sich im Detail, langsam und kriechend wie bei einer Geschichte von H. P. Lovecraft. Musikalisch vereinen sich Rock und Metal, aber auch Drone-Doom, Chansoneskes und sogar Tango-Elemente finden ihren Platz auf dem Album. ASP zeigen sich vielfältig wie nie, bieten hohes Ohrwurm-Potential und bleiben dabei ihren Goth-Rock-Wurzeln treu. Textlich schafft Asp scheinbar spielend den Spagat zwischen Storytelling und Identifikationsmöglichkeit für den Hörer, wie immer auf einem lyrischen Niveau, welches in der deutschsprachigen Musiklandschaft seinesgleichen vergebens sucht.

Zur Kurzgeschichte:
Zum Beginn der Geschichte treffen Autonome und Rechte aufeinander. Die Staatsmacht setzt Wasserwerfer und Tränengas ein um die beiden verfeindeten Parteien zu trennen bzw. auseinander zu halten. Unter den Autonomen befinden sich auch Tim, welcher vom Haaransatz bis zur Fußsohle in der Szene steckt, und Jana, eine Studentin die mehr oder minder wegen Tim in der Szene eine Art Heimat gefunden hat. Beiden wird die Situation rund um die Demo zu heikel und als die beiden dann um eine Straßenecke biegen und in etwas weiterer Entfernung der Rechte Mob sie entdeckt, flüchten sie in das alte, verbarrikadierte Astoria Hotel. Dieses gab seit seinem Bestehen „den“ Treffpunkt für hochrangige Reisende bzw. Politikprominenz, aber seit der Wende ist es immer weiter verkommen, und das liegt nicht nur daran das es mittlerweile einem amerikanischen Investor gehört.

Tim und Jana entkommen den Mob zwar, da sie das Astoria verschlungen hat und die beiden nun in seinem Labyrinth aus leeren Gängen, Räumen und Treppenhäusern festhält. Von der Angst den Mob doch noch in die Hände zu fallen, begeben sich die beiden auf die Suche nach einem anderen Ausgang, stellen dann aber fest, dass sie wohl nicht alleine in diesen Betonklotz stecken.

Nach und nach werden Tim und Jana in eine Geräusch- und Schatten-/Bildkulisse gezogen, dessen Ursprung sie einfach nicht ausmachen können. Ihnen stellen sich ungewöhnliche Schatten, greifender Dreck und eine merkwürdige Telefonsammlung in den Weg. Allerdings sind das nur die Anfänge, diese reichen aber aus um Tim bald zu veranlassen, den Helden zu geben und Jana so alleine, aus seiner Sicht aber in Sicherheit, nur mit einem Feuerzeug bewaffnet, stehen zu lassen. Die so geschaffene Situation gefällt Jana ganz und gar nicht. Als dann auch noch Tim sich ihr gegenüber merkwürdig „darstellt“ gerät sie in Panik und verliert fürs erste die Übersicht – aber nicht nur diese.

Zum Soundtrack:
Die erste CD enthält insgesamt 13 Tracks welche sich thematisch wirklich um die Kurzgeschichte schmiegen ohne diese in ein Korsett zu drücken bzw. sich selbst einen zu dichten Rahmen zu geben. So gelingt einigen Tracks genau an beschriebene Situationen anzudocken und somit das entstandene Kopfkino zu unterstützen und die richtige Geschwindigkeit zu verleihen. Andere Tracks wiederum greifen sich eher Thematiken die mehr geschichtlich bzw. weitläufig mit der Kurzgeschichte zu tun haben. Dies sorgt dann dafür, das aus dem Kurzfilm ein Blockbuster mit einer Menge Schnitte wird.

Auf dem zweiten Silberling findet man dann einen der bis dato zusammen erfolgten LIVE Auftritte von Kai Meyer und ASP. So erhält man einen kleinen Einblick in die Werke der jeweiligen Künstler.

Mein Fazit:
Als erstes habe ich mir die Kurzgeschichte von Kai Meyer reingezogen und es hat sich schnell ein Bildgewimmel vor Augen gebildet. Allerdings fand ich die Story bis zu dem Zeitpunkt als sich die beiden Protagonisten, durch Tims Heldentum trennten, etwas langatmig und nicht so packende. Als dann aber diese Situation aufkam und man dann nach einigen mitreißenden Szenen am Ende das Booklet zugeklappt hat, war die Kurzgeschichte doch nicht die Schlechteste.
Anschließend habe ich mir die beiden CDs geschnappt und diese erst einmal so laufen lassen. Ok – kann man hören, war mein Eindruck. Anschließend gab es dann aber einen „Genaueren Hördurchgang“. Ok da baut sich eine gewisse Kopfkinokulisse auf und schmückt diese teils mit der Kurzgeschichte, teils mit „Realitätsbildern“ aus.
Nach einigen Hin und Her gab es dann einen gemeinsamen Konsum und dieser hat dann aus den beiden Einzelteilen ein gewobenes Netz bzw. ein gutes Erlebnis gezaubert.

An dieser Stelle sei auch mal auf die tolle Aufmachung hingewiesen. Diese passt hervorragend zu vorgestellten Projekt.

Einzig bleibt der Wehmutstropfen das die Story nicht von Anfang an zupackt und begeistern kann, schließlich hat sie als Kurzgeschichte nicht die Ausbaumöglichkeit wie ein Roman.

Ich hoffe das der zweite Teil mindestens dieses Niveau halten kann und das es weitere solcher Projekte geben wird.

Meine Wertung:
4 von 5 alte Hotelkomplexe

[Gewinnspiel] So Rot wie Blut

Vor ein paar Tagen ging die Rezension zu „So Rot wie Blut“ HIER online. Dank der Hörcompany kann ich nun ein Exemplar verlosen. Aber NEIN kein Lückentextgewinnspiel, sondern was anderes …

Schreibt mit bis 12. April 2015 – 15 Uhr in den Kommentaren (eMail-Feld nicht vergessen) was ihr mit Blut in Verbindung setzt/bringt. Wer es schafft mehr als einen Satz zu schreiben, kommt in den Lostopf. Ich werde mich dann am Sonntag dran machen und den Gewinner/die Gewinnerin ermitteln.

Viel Spaß!

 

 

 

[Hörbuch-Rezension] So Rot wie Blut

Autor: Salla Simukka
Sprecher: Nina Petri
Verlag: Hörcompany
Format: Audiobook (5 CDs)
Länge: 375 Minuten
ISBN: 978-3-942587-82-2
Preis: 19,95 €

von: Quak-O-Naut

Nachdem ich sehr viele Science-Fiction und Fanatsy Hörspiele/-bücher gehört habe, war es höchste Eisenbahn mal ein anderes Genre auf die Lauschlappen loszulassen nämlich einen Krimi. Was mich da wohl erwartet hat und wie sich das angefühlt hat, erfahrt hier nun. Los geht es.

Klappentext:
Als Einzelgängerin hält sie sich aus allem raus – bis Lumikki die tropfnassen Geldscheine auf der Wäscheleine entdeckt und in eine gefährliche Geschichte hineingezogen wird. Was für ihre Mitschüler als dummer Streich begann, entwickelt sich schnell zu einer Hetzjagd auf Leben und Tod. Die 17-Jährige muss sich im gnadenlosen Drogengeschäft zurechtfinden, in dem nur eine Währung zählt: Blut. Wem kann sie noch trauen?

Zum Inhalt:
Lumikki ist eine vernünftige aber sehr introvertierte Person, die gerne für sich ist. So ist es auch kein Problem für sie, als ihre Eltern sie alleine zu Hause lassen während diese in Urlaub fahren.

Während ihre Mitschüler gerne zu Partys gehen, in Cliquen auf dem Schulhof abhängen und sich dem typischen Klatsch und Tratsch hingeben, zieht sich Lumikki lieber an ihren Lieblingsort, der Dunkelkammer der Schule, zurück. Als sie mal wieder einen Abstecher in die Dunkelkammer macht, findet sie dort, auf der Leine zum trocknen aufgehängt, blutbefleckte Geldscheine. Zuerst kann sie das ganze nicht ganz zuordnen und reagiert nicht weiter darauf. Sie geht zur nächsten Unterrichtsstunde um erst einmal über das gesehene gründlich nachzudenken. Als sie nach dem Unterricht noch einmal die Dunkelkammer aufsucht um sich zu vergewissern das ihr ihre Augen keinen Streich gespielt haben, muss sie feststellen, dass die Geldscheine nicht mehr da sind. Schnell wird ihr klar, dass der Sohn des Direktors, Tuka, den sie unmittelbar vor der Dunkelkammer gesehen hat, die Scheine an sich genommen haben muss, zumal er einen Rucksack bei sich hatte und er doch sonst nie einen Rucksack benutzte.

Schnell entschlossen nimmt sie die Verfolgung auf um herauszufinden was es mit dem Geld auf sich hat, nicht wissen das sie sich mit dieser Entscheidung in Gefahr bringt, denn schnell wird das merkwürdige Abenteuer zu einer Hetzjagd in der nicht nur ihr Leben in Gefahr gerät. Das Geld gehört einem Drogenring und dieser ist fest entschlossen es zurückzubekommen und die Spuren seines Wirkens zu verwischen,

Mein Fazit:
Sella Simukka liefert hier einen grundsoliden Krimi in Jugendbuch-Format ab. Überraschend direkt ist die Sprachwahl, was zugegeben auch daran liegen mag, dass die Jugendlichen von heute offener und weniger abgeschirmt von der Realität sind, als es von 30 Jahren der Fall gewesen ist. Die Geschichte ist logisch aufgebaut und die Charaktere verhalten sich meistens auch nachvollziehbar, wenngleich unsere Protagonistin das eine ums andere Mal etwas widersprüchlich agiert. Nina Petri leistet als Sprecherin eine sehr gute und überzeugende Arbeit. Die Stimme ist angenehm die Intonation passend und die Persönlichkeiten kommen gut rüber. Das Hörbuch ist an keiner Stelle langweilig und so ist man ziemlich überrascht, wenn der nächste Medienwechsel ansteht.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt den ich anbringen muss ist der Umstand, dass der Hauptcharakter, Lumikki, etwas zu perfekt aufgestellt für das Buch zu sein scheint. Sie ist sehr clever, aufgrund ihrer introvertierten Art versteht sie es sich unauffällig zu verhalten, durch das Body-Combat Training ist sie bestens in Form und auch physisch anstrengende Aufgaben mit Bravur zu absolvieren. Was mir persönlich fehlt ist die eine oder andere Schwäche, einen Tick, die eine Eigenart die eine Person verletzlich und damit wirklich Menschlich macht.Trotzdem ist „So Rot wie Blut“ eine unterhaltsame Geschichte die ins Ohr geht.

Meine Wertung:
4 von 5 Geldscheinen

[Hörbuch-Rezension] Skulduggery Pleasant 8 – Die Rückkehr der toten Männer

Autor: Derek Landy
Sprecher: Rainer Strecker
Verlag: Hörcompany
Format: 10 Audio-CDs
Erschienen: September 2014
Spieldauer: 840 Minuten
ISBN-13: 978-3942587730
Preis: 24,95 €

von: QuackOnaut

Sieben Teile inkl. des Spin-Off’s um Teneth Low habe ich mir bereits angehört, da war es nur logisch das ich mir auch den aktuellen Teil zu Gemüte führe. Nicht zuletzt weil ich wissen wollte wie es weitergeht. Was uns im achten Teil erwartet und wie mein Eindruck des ganzen ist, möchte ich euch mit den folgenden Zeilen näher bringen.

Klappentext:
Es herrscht Krieg! Doch diesmal sind es nicht die Gesichtslosen, nicht die Totenbeschwörer und auch keine durchgeknallten Zauberer, die das irische Sanktuarium bedrohen. Praktisch alle anderen Sanktuarien der Welt haben sich gegen die Iren vereint. Denn Irland ist eine Quelle der Magie, und das weckt Begehrlichkeiten. Da können nur die Toten Männer helfen. Jene unerschrockene Truppe von Helden um Skulduggery Pleasant, die schon gegen Mevolent gekämpft haben. Einer von ihnen ist damals gefallen, aber es gibt bereits einen Ersatz – Walküre Unruh, Skulduggerys erwachsen gewordene Gefährtin. Und sie weiß: Mitten im Krieg gegen die einstigen Verbündeten lauert noch eine weit bedrohlichere Gefahr auf sie …

Zum Inhalt:
Walküre hat ihren 18. Geburtstag und kann somit über das Erbe ihres Onkels verfügen. Ihre Eltern schenken ihr einen Neuwagen und dank der guten Leistungen ihres Spiegelbilds in der Schule, hat Walküre nun die Möglichkeit an einer Universität ihrer Wahl zu studieren. Sie würde aber statt studieren zu gehen, lieber weiterhin für das irische Sanktuarium arbeiten und an der Seite ihrer Freunde gegen das Böse kämpfen. Im Grunde scheint für Walküre alles gut zu laufen, auch wenn sie hin und wieder Albträume bezüglich ihres Alter Egos Darquise hat. Eines Tages jedoch kommen Mitglieder des „Ältesten Rates“ des englischen Sanktuariums als Repräsentanten des „Obersten Rates“ , welcher das irische Sanktuarium auffordern sich ihnen anzuschließen und ihnen den Beschleuniger, eine Maschine mit der Macht die Fähigkeiten eines Magiers exponentiell zu verstärken, auszuhändigen. Der Rat des irischen Sanktuariums, allen voran Grässlich Schneider lehnen beide Forderungen kategorisch ab. Als die Repräsentanten des Obersten Rates dann versuchen den Beschleuniger durch eine Bombe zu vernichten wird schnell klar das es auf eine Konfrontation zwischen den Sanktuarien, wenn nicht sogar auf einen Krieg hinausläuft. Da das irische Sanktuarium an sich als eine Quelle der Magie gilt, ist dessen autarke Existenz in Verbindung mit dem Beschleuniger eine Gefahr für die Pläne des englischen Sanktuariums bzw. des obersten Rates.
Walküre und Skulduggery machen sich auf den Ingenieur, einen Roboter mit dessen Hilfe der Beschleuniger gewartet und gesteuert werden kann, ausfindig zu machen um die Pläne des englischen Sanktuariums zu vereiteln. Unterstützt werden sie von den alten Mitstreitern Skulduggery’s, einer Sondereinsatztruppe des irischen Sanktuariums, die unter dem Namen „Die toten Männer“ bekannt sind.

Mein Fazit:
Das Warten auf Teil 8 der Skulduggery-Reihe hat sich gelohnt. Wie immer liefert Derek Landy ein mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitetes Abenteuer um Walküre und den Skelettdetektiv ab. Während die Bücher an sich schon durchaus lesenswert sind, macht die Umsetzung der Hörcompany das ganze zu einem Ohrenschmaus, welches man ungestört genießen möchte. Rainer Strecker schlüpft als Sprecher in die verschiedenen Rollen der Charaktere wobei er, wie von den anderen Teilen gewohnt, jedem einzelnen Charakter durch eine eigene Stimme, Sprechweise und Dialekt Leben einhaucht. – Vor allem Scapegrace und Thrasher sind hier besonders hervorzuheben.

Ich wage mal zu behaupten das jeder, der die anderen sieben Teile mochte, auch den achten Teil sehr mögen wird. Wer die anderen Teile noch nicht kennt sollte sie sich unbedingt zulegen und zu Gemüte führen. Wenngleich es ein eigenständiges Abenteuer ist, würden ohne die vorangegangen Teile eine Menge an Wissen um die Charaktere und die Zusammenhänge verloren gehen.

Meine Wertung:
5 von 5 Warlocks