[Rezension] FAAR #01 Die Aschestadt (Roman, Fantasy)

13. April 2017

Autor: Christian Günther
Verlag: Amrun Verlag
Reihe: Faar – Das versinkende Königreich
Format: Klappbroschur
Seiten: 384
Erschienen: März 2017
ISBN: 978-958692565
Preis: 14,90 Euro

von: Würfelheld

Mit „Die Aschestadt“ bestreitet Christian Günther den Auftakt seines Fantasy Epos. Durch eine Kurzgeschichte, welche in „Blutroter Stahl“ erschien, bereits angefixt, bin ich gespannt ob der Hintergrund und die Charaktere über ein Buch hinweg tragen. Also die Axt beiseitegestellt, den Weinkrug in die Hand genommen und gemütlich geschmökert.

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[Rezension] Mage Wars Arena: Battlegrounds – Die Vorherrschaft (Brettspiel)

4. Oktober 2016

Autor: Bryan Pope
Verlag: Pegasus Spiele
Spielerzahl: 2-4
Altersempfehlung: 14+
Spieldauer: 90 Minuten
Genre: Fantasy – Magierduell
EAN: 4250231706448
Preis: 39,95 Euro

von: Greifenklaue

Eine Erweiterung zu Mage Wars. Da musste ich einfach mal meine Nase reinstecken ud ausprobieren, schließlich hat das Grundspiel schon viele spaßige Spielstunden bereitet. Also Folie ab, Deckel auf und los geht es.

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[Rezension] Krosmaster Quest (Brettspiel)

27. Mai 2016

Verlag: Pegasus Spiele
Autor: Jérôme Peschard
Spieler: 2-6
Alter: 12+
Spieldauer: 120-180 Minuten
EAN: 4250231706066
Preis:  59,95 Euro

von: Greifenklaue

Lust auf Basteln und Püppchenschieben, also Krosmaster in die Hand genommen und los gehts.

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[Brettspiel-Rezension] KROSMASTER ARENA

13. Februar 2015

Verlag: Pegasus Spiele
Spieler: 1-4
Alter: 14+
Spieldauer: 5-10 Minuten
Erschienen: Oktober 2014
Sprache: deutsch
EAN: 4250231705649
Preis: 49,95 €

von: Würfelheld

Ich bin ein Nerd der sich durch Verpackungswerbetexte einfangen lässt, wobei das durch die unterschiedlichsten Reizworte passieren kann. Bei Krosmaster Arena ist es eindeutig, denn hier bekommt man eine Arena, ein paar Figuren und Regeln an die Hand und schon wird zum Arschtritt ausgeholt. Aber ob das wirklich so einfach ist? Lest selbst.

Verlagstext:
BEHERRSCHT DEN KROSMOZ!
Krosmaster Arena ist ein flottes Taktikspiel für 2 oder 4 Spieler, bei dem die Kämpfer des Krosmoz versuchen, in der Arena zu bestehen! Befehligt die Helden der Dofus-Ära und des Wakfu-Zeitalters! Versucht Runde für Runde die Fähigkeiten eures Kämpfers geschickt einzusetzen und den Gegner zu überraschen. Erlangt dämonische Belohnungen und findet mit ihnen eure perfekte Strategie!

TRAINIERT MIT FREUNDEN AUCH ONLINE!
Die Online-Version von Krosmaster Arena steht euch ab sofort gratis zu Verfügung! In Krosmaster Arena und jeder Box findet ihr einen Code – mit ihm könnt ihr online die virtuelle Version der Figuren freischalten, die ihr bereits als reelle Figuren in den Händen haltet. Sobald ihr euer Team zusammengestellt habt, bereitet euch darauf vor, Spielern aus der ganzen Welt gegenüberzutreten!
IHR WOLLT DER MEISTER DES KROSMOZ WERDEN?
Dann trainiert hart, holt euch die beste Ausrüstung und triumphiert in der Krosmaster-Arena!

Die Aufmachung:
Was wird für die ausgegebene Kohle geboten? Zuerst einmal eine gut verständliche Anleitung, die den Einstieg in den Krosmoz erleichtern sollte. Daneben etliches an Marker, Spezialwürfel, Figuren und ein -doppelseitig nutzbares Spielbrett. Also auf geht`s!

Das Spiel:
Am Anfang werden die Teams zusammengestellt, sprich die Figuren den Spielern zugewiesen, um da am Anfang nicht ganz wie der Ochs vorm Berg zu stehen, findet man im Regelheft dazu entsprechende Vorschläge. Anschließend ermittelt man den Startspieler, dafür werden die Initiativwerte der Spieler addiert, der Spieler mit dem höheren Gesamtwert beginnt.
Ist dies erfolgt einigen sich die Kontrahenten noch auf die Kampfarena (doppelseitiges Spielbrett) um danach die Spielkarten entsprechend des Initiativewertes zu sortieren (von links nach rechts). Wenn dieses geschehen ist, wird der „Dekokram“ auf das Spielbrett gestellt und die entsprechenden Marke in Position gebracht. So damit es dann endlich losgehen kann, nehmen die Teams dann ihre Startaufstellung ein. Spielvorbereitungen abgeschlossen!
Nun geht es vom Startspieler (höchste Initiativ im beginnenden Team) abfallend, abwechselnd zur Sache. Als erstes erfolgt ein Spannungswurf, welcher den Spieler, je nach Ergebnis, die Zuweisung von Rüstung und Ähnlichen zulässt. Ist dies abgeschlossen, kann der Spieler nun seine Effekte wirken lassen, anschließend in den Kampf ziehen und am Ende wieder die Endeffekte geschehen lassen – das ist alles in einer Handlung, wirkt viel, geht aber schnell von der Hand und nach ein paar Runden weiß man wie es läuft. Danach ist der nächste Charakter des Spielers an der Reihe. Wenn der Spieler mit seinen Charakteren durch ist, folgt sein Gegner nach demselben Prinzip.
Das ganze wiederholt sich ein paar Spielrunden. Der Teammanager der am Ende noch die meisten Spieler stehen hat und eine geringere K.O. Quote aufweist hat das Spiel gewonnen.

Mein Fazit:
Schnell, knallhart und mit viel Liebe im Detail, so kann man Krosmaster Arena am besten beschreiben. Pegasus bietet hier der deutschen Spielergemeinde ein klasse Spiel mit einem hohen Fun- und Suchtfaktor an. Die leichtverständliche Anleitung, die dank des Tutorials keine Fragen offen lässt, die detaillierten Spielfiguren und die gute Qualität des Spielmaterials sorgen eben für diese beiden Faktoren.
Ich für meinen Teil habe noch nie so viel Spaß daran gehabt meinen Gegenüber in seinen verschrumpelten Arsch zu treten.
Auch das Nutzen als Simulationsbrett bei einem Shadowrun hat für viele Lacher und zusätzliche Spannung gesorgt.
Also Leute, zuschlagen und darauf hoffen das ihr mir nie im Krosmoz begegnet!

Im übrigen, die Online-Möglichkeiten habe ich nicht angetestet, da wir schon so mit dem Spiel zufrieden sind und uns da nicht vor den Bildschirm hocken wollten. Es wird aber nachgeholt und dann seperat berichtet.

Meine Bewertung:
5 von 5 Arenakämpfer


[Rezension] KRIEGER

29. Oktober 2014

Herausgeber: Ann-Kathrin Karschnik, Torsten Exter
Verlag: Verlag Torsten Low
Cover: Timo Kümmel
Format: Taschenbuch, 398 Seiten
Erschienen: Juni 2013
ISBN 13: 978-3-940036-21-6

von: Würfelheld

Diese Anthologie ist mir schon öfters unter die Augen gekommen, zum einem durch die vielen verschiedenen Autorenlesungen oder durch den ein oder anderen Artikel. Nachdem diesjährigen Deutschen-Phantastik-Preis (DPP) und einen genaueren Blick auf die Autorenliste, war klar, ich werde mir diese mal geben. Hiermit ist es nun soweit.

Klappentext:
Actionreich, humorvoll und tiefsinnig – eine spannende Sammlung, die zeigt, wie facettenreich das Thema ist! (Gesa Schwartz) Ihr Versprechen heißt Blut. Ihr Schicksal ist der Tod. Sie sind Retter und Verdammnis, Schützer derer, die sie lieben, Alptraumbringer in den Reihen ihrer Feinde. Sie wandeln in Nebeln, auf Blutpfaden, mitten in unseren Städten. Ihre Orden sind alt, ihre Narben frisch. Ihre Heimat ist das Schlachtfeld. Sie sind Söldner und Legionäre, Gladiatoren, mutige Kämpfer, Schädelspalter und Riesentöter. Sie sind Krieger – und dies sind ihre Geschichten. Mit Beiträgen von Tina Alba, Stefanie Bender, Tom Daut, Susanne Gerdom, Markus Heitkamp, Detlef Klewer, Heike Knauber, Mike Krzywik-Groß, Stefanie Mühlsteph und Moritz Gießel, Sean O’Connell, Thomas Plischke, Bernd Rümmelein, Torsten Scheib, Heike Schrapper, Helen B. Kraft, Nina Sträter, Carsten Thomas, Christian Vogt, Judith C. Vogt, Jonas Wolf, Andreas Zwengel.

Zum Inhalt:
Wie aus dem Vorwort zu erfahren ist, ist Krieger das Endresultat aus 170 eingereichten Storys. So haben die Herausgeber einen großen Kessel Buntes zur Auswahl gehabt. Die oben aufgeführten Autoren haben es dann schließlich mit ihren Interpretationen von Kriegern in diese Kurzgeschichtensammlung geschafft. Bei der Auswahl der Geschichten wurde das Augenmerk nicht auf die Bekanntheit des Autors gerichtet, sondern die Storys selbst standen im Mittelpunkt.

Die Storys verschlagen einen in die unterschiedlichen Fantasy-Hintergründe von Dörfern bis Städte, von Wällen bis Gebirge. Weiterhin wird man von Mythen wie Nebelkrieger oder sagenumwobenen Wesen wie Drachen begeistert.

Krieger kann aber eins besonders gut, die unterschiedlichen Sichten, die Brutalität und die Heldentaten des Krieges beleuchten bzw. der aufzeigen.

So fließt Blut in Strömen oder man sitzt am Lagerfeuer und erfährt mehr übe alte Helden. Weiterhin wird nicht mit Wein, Weib und Gesang gegeizt und das zu jeder erdenklichen Jahreszeit.

Auch der Adel und seine Hinterhältigkeit spielen eine Rolle. Aber auch alte Versprechen werden abverlangt und bringen die Krieger immer wieder in Situationen für welche sie gelehrnt haben und geschaffen wurden.

Mein Fazit:
„Der Tod kommt in Sekunden. Ein neues Leben auszutragen dauert neun Monate. Einen Soldaten heranzuziehen fünfzehn lange Jahre.“ ist nur eines der vielen Zitate die dieses Sammlung mir ins Hirn genagelt hat. Wer Buchstabenaction in Form von muskelbepackten Helden wie Conan oder Kane mag oder wer Spaß an Stahlwaffenhelden hat, ist bei Krieger genau an der richtigen Adresse. Das Buch hat mir von der ersten bis zur letzten Seite einfach Lesevergnügen bereitet. Man muss den Herausgebern ein großes Lob für ihre Story-Zusammenstellung aussprechen. Die Mischung ist ihnen echt gelungen. Auch die kleinen Details machen dieses Buch einfach so lesenswert!

Wer glaubt Fantasy sein mittlerweile abgegriffen und man kennt alles, der sollte hier einen kleinen Blick riskieren – denn man hat selten soviel Krieger auf einen Haufen gesehen!

Ich will mehr davon!

Meine Wertung:
5 von 5 Stahlklingen


[Rezension] Star Wars – Darth Maul: In Eisen

3. Oktober 2014

Autor: Joe Schreiber
Verlag: Blanvalet
Reihe: Star Wars
Format: Taschenbuch, 461 Seiten
Erschienen: September 2014
ISBN: 978-3-442-26983-9

von: Moritz

Schick, schon der zweite Star Wars-Roman, den ich besprechen darf. Langsam groove ich mich ein…

Klappentext:
Vielleicht nicht der mächtigste Diener der dunklen Seite – aber der coolste!

Der finstere Sith Lord Darth Sidious entsendet Darth Maul auf eine todbringende Mission. Sein Schüler soll ein geheimes Gefängnis infiltrieren. Und während er dort in einer illegalen Arena gegen die brutalsten Kriminellen der Galaxis antritt, muss er zugleich den heimtückischen Plan seines Meisters vorantreiben. Sollte Darth Maul Erfolg haben, sind die Sith ihrer Rache an den Jedi-Rittern einen Schritt nähergekommen. Sollte er scheitern … Nun … Versagen ist keine Option!

Die Story:
Auf den ersten Blick erscheint alles total eindimensional. Darth Sidious schickt seinen Schergen in ein Gefängnis, wo dieser den legendären Waffenhändler Iram Radique ausschalten soll, der von dort aus seine Geschäfte abwickelt. Das wäre nun aber nicht sonderlich aufregend und auch völlig vorhersehbar, deswegen gibt es im Dutzend billiger Intrigen und überraschende Wendungen auf den unterschiedlichsten Ebenen. Neben den sehr liebevoll und auch recht brutal geschilderten Kämpfen stellen diese Finten und Gegenfinten, Intrigen und Gegenintrigen,… das Herz des Romans dar. Sowohl im Inneren des Gefängnisses als auch auf Verwaltungsebene und auch noch weiter „oben“ bei Darth Sidious, dem Auftraggeber, ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Um ganz ehrlich zu sein, am Ende war ich nicht mit allen Auflösungen komplett zufrieden und habe als Leser das „große Ganze“ immer noch nicht so ganz überblicken können, aber vielleicht wird ja so auch nur geschickt ein Folge-Band vorbereitet.

Das Setting:
Wirklich toll. Ich bin ja sowieso Gladiatoren-Fan, aber hier wird alles auf die Spitze getrieben. 95% des Romans spielen auf einem künstlich erschaffenen Gefängnisplaneten, der von einer intriganten Direktorin immer wieder neu konfiguriert werden kann und sich dann auf mechanische Art und Weise komplett verändern kann. Das Gefängnis ist riesig und düster und es gibt nur eine Regel – die Gefangenen müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Zelle sein. Sind sie das nicht, so wird eine kleine Sprengladung gezündet, die in ihr Herz eingepflanzt wurde. Ansonsten steht ihnen frei zu tun und zu lassen was sie wollen. Auch wurde das Gefängnis nie komplett fertig gestellt, sodass es auch jetzt immer noch Dinge zu entdecken gibt, da viele Teile nicht – oder zumindest nicht offiziell – genutzt werden. Prima Setting, toll geschildert, dazu Kämpfe und Intrigen bis zum Abwinken. Wie begann ich den Abschnitt doch gleich? Wirklich toll!

Die Charaktere:
Wenn man bei diesem Roman von einem Schwachpunkt sprechen möchte, dann ist dieser hier zu finden. Darth Maul, der ja fast die komplette Handlung trägt, ist ein Teflon-Abziehbild, von dem man in jedem Moment weiß, dass ihm nix passieren kann und dass er alle Probleme locker lösen kann. Da hilft es ihm auch nicht, dass er ab und zu mal verletzt wird, wenn das schon im wenige Minuten später erfolgenden nächsten Kampf komplett vergessen ist. Auch die komplette Ebene außerhalb des Gefängnisses ist personentechnisch komplett uninteressant – einzig ein paar Gefängnisinsassen wie der mysteriöse Zero und die fiese, aber doch irgendwie sympathische, Direktorin Sadiki Blirr sind Lichtblicke von interessanten oder irgendwie geheimnisvollen Personenzeichnungen. Als alter Jabba-Fan hat es mich natürlich gefreut, dass der Schlawiner zumindest zwischendurch mal auftaucht und gegen Ende einen Kurzauftritt in Hologrammform hat. Aber als interessante Romanfigur fällt auch er durch’s Raster, anders als seine Gegnerin Komari Vosa, Darth Mauls „Endgegnerin“ des Romans, um mal in Videospielsprache zu verfallen, die dafür sorgt, dass es nicht nur auf Handlungsebene, sondern auch auf Personenebene mal eine faustdicke Überraschung gibt.

Mein Fazit:
Herrschaftszeiten! Der Roman rockt wirklich schon ganz ordentlich! Darth Maul ist ein toller Protagonist (auch wenn er irgendwie unterschwellig etwas zu „gelackt“ für meinen Geschmack ist), die Kämpfe sind knackig und die Handlung bietet so die eine oder andere Überraschung. Das Ganze noch garniert mit einem interessanten Hintergrund, dem sich immer wieder neu konfigurierenden Gefängnis, und fertig ist ein wirklich gelungener Star Wars Roman „von der dunklen Seite“. Stört man sich nicht an den wirklich expliziten Kampfszenen (oder steht sogar drauf) und daran, dass, abgesehen vom Hintergrund, auch ein Jedi dieses Abenteuer erleben könnte und die dunkle Seite irgendwie nur am Rande wichtig ist, so sollte man hier unbedingt zugreifen und sich ein paar nette Herbst-Abende mit einem „guten Buch“ gönnen.

Meine Wertung:
4 von 5 Arena-Kämpfen