[RSP-Karneval] Geschenktipps des nerdigen Quartetts IV – Lesestoff

22. Dezember 2017

Kurz vor dem vierten Advent ist es nun an der Zeit Euer Gastgeber für die laufenden Adventsaktion zu werden. Mein Artikel erscheint dabei etwas eher, so dass ganz kurzentschlossene noch Zeit haben in die Buchhandlungen zu stürmen und zuzugreifen. Obwohl ich ja hoffe das Ihr alle schon Eure Geschenke zusammen habt, aber dann kann man unsere Tipps, z.B. am Weihnachtsabend online bestellen, oder geht nach den Feiertagen zu seinem Buchhändler um die Ecke und ordert einfach mal, schließlich muss das Sockengeld, welches man von Oma & Opa erhalten hat, ja angelegt werden 🙂

Bevor ich aber nun zum Lesestoff komme, hier nochmals ein kleine Rückblick auf die ersten Adventsartikel.

1.Advent: Rollenspiel (bei Greifenklaue)
2.Advent: Comics (bei Nerds-gegen-Stephan)
3.Advent: TV-Serien (bei Nerd-Gedanken)

Somit sei der Vorworte genug. Also auf geht es zu den Vorschlägen.

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[Artikelverweis] Eine Saison der Kurzatmigen – Anmerkungen zur deutschen SF-Story-Szene 2016

10. Oktober 2017

Michael K. Iwoleit war einmal mehr umtriebig und hat in guter Tradition einen genauen Blick auf die deutsche Science Fiction geworfen.

Ich zitiere mal:
Es gibt wohl kaum ein populäres Genre, in dem Anthologien eine so gewichtige Rolle gespielt haben wie in der Science Fiction. Ohne die unüberschaubare Anzahl von Original- und Reprint-Anthologien, Anthologiereihen wie Orbit, New Dimensions oder New Writings in Science Fiction und den vielen, teils parallel editierten Year’s-Best-Auswahlbän­den wäre das SF-Story-Schaffen in seiner Vielfalt kaum denkbar. Der Durchbruch der Anthologien zu einem Leit­medium der Science Fiction lässt sich sogar an einem kon­kreten Datum festmachen: 1946 erschien Adventures in Time and Space, herausgegeben von Raymond J. Healy und J. Fran­cis McComas, ein von berühmten Namen und vielgepriesenen Stories nur so strotzendes Kompendium der Golden-Age-SF und sicher eines der einflussreichsten SF-Bücher über­haupt. Seitdem haben umtriebige Antho­logisten unter immer neuen Aspekten Stories zusammengetra­gen oder Autoren mit zahllosen Themenvorgaben zu Antholo­gieprojekten versam­melt. Diese Tradition spielt auch in der deutschen Science Fiction bis heute eine maßgebliche Rolle. In einer Szene, die durch ihre geringe Reichweite und ihren Mangel an starken Autoren gehandicapt ist – nicht gerade gute Vo­raussetzungen für eine befriedigende Auswahltätigkeit – stellen sich Anthologisten dennoch immer wieder der He­rausforderung, lesenswerte Storysamm­lungen zusammenzu­stellen. Bei der Betrachtung der mehr bis weniger gelun­genen Anthologien, die 2016 erschienen sind und einen wesentlichen Teil der Lektüre für den vorliegen­den Artikel ausgemacht haben, tritt dabei einiges Sympto­matisches in der deutschen SF zutage..

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