[Rezension] New Hong Kong Story – Ein Cinematic-Action-Rollenspiel

3. Oktober 2018

© NHKAS

Es gab eine Zeit, da waren sie nicht aus den Kinos weg zu denken und fielen den Kinogängern vor allem durch ihre schrille überdrehte Action und die verrückten Figuren ins Auge. Eine Handlung war nur rudimentär vorhanden, die Kampfkunst war allerdings ein Augenschmaus, so dass die „Martial Arts“-Filme eine wachsende Fangemeinde fanden.

Mittlerweile hat sich auch das „Hongkong“-Kino von seinem Schmuddelimage gelöst und produziert sogar international geschätzte Filme, die auch tricktechnisch mit amerikanischen Produktionen mithalten können.

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[Rezension] INTERACTION (interaktives Gesellschaftsspiel)

13. Juni 2018

© Rudy-Games

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit „Leaders“ von Rudygames zu zocken, und auf der SPIEL`17 wurde dann Interaction vorgestellt. Also ab an den Spieltisch, kurz die Regeln, inklusiver der Interaktivität erklären lassen und losgelegt. Angefixt dann ein Exemplar mitgenommen und zuhause weitergezockt.

REINGESCHAUT
Das Motto könnte lautet: „Quadratisch, praktisch, gut!“ Damit aber genug der abgedroschenen Werbesprüche.

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[Rezension] Arctica #4: Enthüllungen (Comic)

11. Mai 2018

© Bunte Dimensionen

Wie gesagt hat mich das Arctica Fieber gepackt, weshalb ich hier direkt mal Nummer vier der Reihe nachlege. Natürlich will ich Euch nicht vorenthalten, was unsere Helden in diesem Teil so alles erleben, zumindest einen kleinen Teil davon.

INHALT
Mimsy und das Mädchen mit den blauen Haaren sind von den Entführer beim Doge abgeliefert worden, dieser gibt sich zunächst als Freund und Beschützer des Mädchens aus. Doch sehr schnell wird klar, das er nicht wirklich vorhat die Kleine vor den Militärs und Wissenschaftlern zu schützen. Seine Ansage Mimsy ermorden zu wollen um das Geheimnis zu wahren trägt nicht unwesentlich dazu bei. Mit Hilfe ihres Laserfingers gelingt dem Mädchen und schließlich auch Mimsy die Flucht. Auch Dakota ist auf der Flucht, sowohl vor den feindlichen Agenten wie auch vor der türkischen Polizei. Doch so einfach kann er nicht verschwinden, denn seine Exfrau ist mittlerweile auf dem Radar von Polizei und den ominösen Geheimagenten gerückt. Dakota setzt alles daran um sie zu retten, auch wenn er dabei selbst in Gefahr gerät.

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[Rezension] Arctica #3: Der prähistorische Patient (Comic)

7. Mai 2018

© Bunte Dimensionen

Leider ist es es schon einige Zeit her, das ich die ersten beiden Bände dieser Comic-Reihe konsumiert habe, aber das kann man ja ändern und dieser nochmals schnell vorher durchblättern. Somit die Nase nicht ganz unvorbereitet in diesen Band gesteckt und abgetaucht ins Abenteuer.

INHALT
Nachdem Dachte zusammen mit den beiden Mädels den Schurken entkommen konnte, sind die drei mit dem Boot unterwegs. Doch eine Verschnaufpause ist ihnen nicht gegönnt denn ein Wasserflugzeug rammt das Boot. Ziel scheint die Entführung das Mädchen mit den blauen Haaren. Dakota gelingt es einen der Entführer zu überwältigen und kapert das Flugzeug um das Mädchen und die Kapsel mit dem zweiten geheimnisvollen rechtzeitig ins Krankenhaus zu bringen, bevor die Kapsel sich abschaltet und, wer immer in Ihrem inneren ist, dem Tode geweiht ist.

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[Film] Kung Fury (de)

25. Juli 2016

Kung Fury der beste Marrial Arts Cop der Welt. Ein 30 minütiger Wikinger-Nazi-KungFu-Dinosaurier-Zeitreise B-Movue. Muss man einfach mal gesehen haben, alleine für die Dialoge 🙂

„Klopf, Klopf“
„Wer ist da?“
„Meine Faust“

… und das ist noch harmlos.

 


[Rezension] Black Ice

21. April 2015

Autor: Frank Lauenroth
Verlag: Begedia Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 254
Erschienen: Okt. 2014
ISBN: 9-783957-770127
Preis: 12,50 Euro

von: Moritz

Black Ice?!? Ein klarer Fall für Cybertech-Kram. Da habe ich Bock drauf!

Klappentext:
Seit Jahren ist Frankie mit seinem Raumfrachter CORONA allein im Overstream unterwegs. Er arbeitet hart und achtet die allzu wandelbaren Gesetze der Planeten in den äußeren Systemen.

Als sich beim Anflug auf Clarion Prime jemand auf sein Raumschiff portiert, ahnt Frankie noch nicht, dass sich durch diesen Fremden sein gesamtes Leben ändern wird.

Vielleicht hätte er die Ladung BLACK ICE – eine perfekte, wunderbar nebenwirkungsfreie Droge – nicht stehlen sollen. Auf der Flucht vor Duistermach, dem weithin gefürchteten psychpatischen Vollstrecker der mächtigen Handelsgesellschaft, gewährt er nach und nach mehreren Verfolgten Auf seiner CORONA Zuflucht.

Als sich Duistermach auch noch Kopfgeldjäger anschließen, versucht Frankie mit seiner stetig wachsenden Crew das Geheimnis des BLACK ICE zu lüften und so – vielleicht – ihr aller Leben zu retten.

Zum Inhalt:
Überraschung! Wir haben es trotz des Titels mit keinerlei Gibson oder xyz-Shadowrun zu tun, sondern das „Black Ice“ ist die tollste Droge des Universums und davon hat der Frachterkapitän Frankie, ein „ehrbare Halunke“, der auch „Hans Olo“ heißen könnte, plötzlich den kompletten Frachtraum voll und einer der fiesesten Kerle des bekannten Universums ist ihm auf den Fersen. Er beschließt, dass die einzige Möglichkeit, sein Überleben zu sichern, der Angriff ist und versucht alles, um dem Ursprung seiner Fracht auf den Grund zu gehen. So weit die Handlung, die im Laufe des Romans immer verworrener wird und sich im Endeffekt als komplette Nebelkerze herausstellt. Und, das Beste – eine waschechte Wendung am Schluss, mit der der erfahrene Leser allerdings irgendwie schon gerechnet hatte…

Seine stärksten Momente hat der Roman aber, wenn er in bester Kurosawa-Manier dem Einzelgänger Frankie eine extrem merkwürdige, aber im Endeffekt dann doch schlagkräftige Crew an die Seite stellt. Anders als beispielsweise bei den „Glorreichen 7“, wo wir es mit einem Superpistolero, einem genialen Planer, einem Sprengstoffexperten… zu tun haben, die sich nach und nach finden und durch die Umstände zu einer Einheit zusammengeschweißt werden, sammelt Frankie nach und nach ein zum Leben erwachtes mit DNA kombiniertes Sexspielzeug, einen kleinen Holzmenschen, eine dreibrüstige unfassbar attraktive Empathin und schlussendlich sogar seinen eigenen Klon ein. Hört sich in Kurzfassung vielleicht verrückter an, als es tatsächlich ist, denn der Roman schafft es, diese Freak-Show halbwegs organisch einzuführen und zu etablieren.

Mein Fazit:
Nette Lektüre mit ein paar ungewöhnlichen Ideen und einem absolut sympathischen Helden. Eher klassische Sci-Fi oder Space Opera mit einem Hauch Han Solo als der vom Titel her zu erwartende Shadowrun-Roman. Aber in dem Bereich habe ich schon deutlich Schlimmeres gelesen, denn alleine schon die merkwürdige Heldentruppe ist für ein paar Schmunzler gut und trägt die etwas verworrene Geschichte im Alleingang.

Meine Wertung:
3 von 5 „glorreiche 7“


[Rezension] Leviathan Rising

3. April 2015

Autor: Jonathan Green
Verlag: Luzifer Verlag
Reihe: Pax Britannia, Band 2
Format: broschiert
Seitenzahl: 428
Erschienen: 2014
ISBN: 9-783835-030-4
Preis: 13,95 €

von: Moritz

Neues von Ulysses Quicksilver. Da bin ich dabei!

Klappentext:
In 80 Tagen um die Welt – mit Stil!
Dieses vollmundige Versprechen der Carcharodon Shipping Company soll mit der Jungfernfahrt des beeindruckenden Unterwasserkreuzfahrtschiffs Neptune auf die Probe gestellt werden.
Doch bereits wenige Tage nach dem Besuch der Unterwasserstadt Pacifica kommt es zur Katastrophe. Die Neptune wird Opfer einer Sabotage, welche das Schiff in die bodenlose Tiefe des Meeres sinken lässt. Gefangen auf dem Meeresgrund, haben die Probleme für die Überlebenden gerade erst begonnen. Denn hier unten lauert ein jahrzehntelanges Geheimnis auf sie.
Leviathan ist erwacht und erhebt sich hungrig aus der Tiefe.

Zum Inhalt:
Ulysses und einige bekannte Gesichter von Magna Britannia befinden sich also auf dem im Klappentext geschilderten Unterwasserkreuzfahrtschiff. Dieses wird sabotiert, sinkt und wird von einem riesigen Kraken angegriffen. Aber das ist nur ein Teil der Gefahr, in der die Überlebenden schweben, denn einer von ihnen scheint ein Mörder zu sein, der es auf sie abgesehen zu haben scheint. Sie entkommen der Neptune und retten sich in eine Unterwasserstation, wo sie einem 25 Jahre alten Geheimnis auf die Spur kommen. Nun dreht der Mörder der Gruppe so richtig auf und dezimiert die Anzahl der bisher noch Überlebenden empfindlich. Dieses Unterwassersetting gemischt mit der Bedrohung von außen und der „10 kleine Negerlein“-Bedrohung von innen funktioniert super! Das macht echt Spaß. Wenn jetzt noch die Figuren etwas spannender gezeichnet wären, würde ich mich locker wieder im Vier-Punkte-Bereich einfinden.
Auch habe ich als alter Krimi-Profi den Bösewicht nur allzu schnell enttarnt, das wäre noch etwas subtiler gegangen, um die Geschichte noch etwas spannender zu erhalten.
Den Abschluss bildet ein fieser kleiner Cliffhanger – eine Wendung, die, so hoffe ich doch sehr, nicht nur ein kurzfristiger Schockeffekt war, sondern in weiteren Bänden der Serie wieder aufgegriffen werden wird…

Neben der Hauptgeschichte gibt es noch eine kurze Bonus-Erzählung „Vanishing Point – Fluchtpunkt“. Hier ist Ulysses zu einer Seance bei einer Verflossenen eingeladen, die dazu führt, dass die Anwesenden eine Maschine im Keller überprüfen, die der Vater von Ulysses Ex-Freundin kurz vor seinem vermeintlichen Tod konstruiert hat. Halbwegs interessant sind noch die politischen Irrungen und Wirrungen, aber ansonsten bleibt die Geschichte eher blass – auch das Schicksal des Vaters hat mich sowas von kalt gelassen.

Mein Fazit:
Puh! Die Figuren bleiben total blass, die steampunkige Hintergrundwelt wird völlig aus den Augen verloren – bloß gut, dass die Handlung klasse ist und mitreißt. Die kurze zweite Geschichte des Bandes hätte ich persönlich nicht gebraucht, die reißt die Wertung nochmal um 0,5 Punkte in die lichtlose Tiefe des Marianengrabens.

Meine Wertung:
3 von 5 Oktopusse