[Rezension] Death Valley (Brettspiel)

© KOSMOS

Das Death Valley dürfte den meisten als das im Südwesten der USA liegende Tal des Todes bekannt sein. – Wenn der Groschen noch nicht gefallen ist, beim Death Valley handelt es sich um die Heimatregion des WWE Hall of Famer „The Undertaker“. Aber keine Sorge, bei dem hier, von Kevin Ellenburg vorliegenden Spiel handelt es sich nicht um ein Sportspiel, sondern um eine Reise durch die Wüste, welche erstaunlicherweise mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten kann.

DAS SPIELMATERIAL
In der 125x98x23 mm großen Pappschachtel sind 24 vollfarbige Spielkarten und eine Spielanleitung enthalten.

DAS SPIELPRINZIP
Zu Beginn werden die Karten gut gemischt und als Kartenstapel auf den Spieltisch gelegt. Die oberste Karte wird aufgedeckt. Nacheinander ziehen die Spielenden nun je eine Karte, oder nehmen die aufgedeckte Karte. Diese werden dann auf die entsprechende Reise-Reihe gelegt.  Alternativ kann später auch eine Karte in die Alben-Reihe wandern – so sichern sich die Spielenden Ihre Erinnerungen. Hier können im übrigen weitere Karten unterlegt werden, was aber dann zum Verlust der kartenspezifischen Eigenheiten führt. Weiterhin können Erinnerungskarten auch wieder in den Nachziehstapel wandern. Das geht dann bis zur letzten Ziehkarte so weiter.

Jedoch sollte man beim Kartenlegen die entsprechenden Symbole auf den Karten beachten, schließlich kann eine Karte so die Wertung verdoppeln, oder sorgt für das Scheitern der Reise, und so weiter. Allerdings sollte man nicht nur die Symbole im Auge haben, sondern das Erinnerungssammeln im Reise-Album nicht vergessen. Denn hier entscheidet sich der Reisesieg.

MEDIADATEN

…Entwickler: Kevin Ellenburg
…Verlag: KOSMOS
…Spieleranzahl:
1-2
…Spieldauer:
ca. 15 Minuten
…Alter:
8+
…EAN:
4002051741761
…Preis:
8,99 EUR

MEINE MEINUNG
Mit „Death Valley“ hat KOSMOS ein schönes Spiel in seine „Spiele für 2“-Reihe aufgenommen. Die Pappschachtel ist stabil und weist die passende Größe auf. Die Anleitung ist verständlich und bringt einem die Regeln, auf knapp einer Seite, schnell nahe. Die optionalen Regeln findet man auf einer Extraseite. Diese sind ebenfalls einfach gehalten. Die Karten haben die richtige Größe, jedoch hätte ich mir mattes Papier gewünscht, so wäre es einfach bei bestimmten Lichtreflexionen. Zudem sind die Symbole aus meiner Sicht etwas zu klein geraten.

Die Mitspielenden waren schnell in die Regeln instruiert und wir konnten direkt loslegen. Die Spielzeit lag bei uns in der Regel bei ca. 10-12 Minuten pro Runde. Für die paar zu spielenden Karten ist das schon echt viel. Das Spiel entwickelt sich dann doch relativ schnell zu einer kleinen taktischen Schlacht, denn man kann hier einiges aus den Regeln ziehen – war fein.

Wer was schnelles fürs Aufwärmen, oder weil man Wartezeit überbrücken muss sucht, ist mit „Death Valley“ sehr gut bedient. Für längere Spielabende würde ich eher zu größeren Spielen raten.

MEINE WERTUNG
3,75 von 5 Wüstenerkundigungen

von: Würfelheld

L I N K S

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