[Rezension] Die Hallen des Meerkönigs (Fantasy-Spielbuch)

© K. Neumeyer

In den letzten Jahren erscheinen wieder vermehrt Fantasy-Spielbücher, Soloabenteuer, in denen die Lesenden nur mit Stift, Papier und vielleicht einem Würfel bewaffnet, eigene Wege durch eine Geschichte finden können. Neben Neuauflagen alter Abenteuer aus dem Ausland und von hier gibt es aber auch immer wieder Autoren, die frisch durchstarten, so wie im Fall von „Die Hallen des Meerkönigs“.

INHALT
Viele Legenden und Mythen ranken sich um die Insel, die nach und nach wieder sichtbar wird, nachdem sich die Nebelschleier lichten. Und da sich die meisten um unermessliche Schätze drehen, werden natürlich auch viele Abenteurer und Glücksritter aufmerksam.

Du gehörst zu ihnen. Ausgestattet mit genug Mitteln machst du dich von einer Hafenstadt aus auf den Weg und musst erkennen, dass schon die Reise zu diesem geheimnisvollen Eiland voller Gefahren und Hindernisse sind.

MEDIADATEN

…Autor: Kai Neumeyer
…Verlag: Nachtblume Publishing
Format: Taschenbuch
…Seiten: 211
Erschienen: November 2021
…ISBN: 979-8773765295
…Preis: 9,95 EUR (eBook: 2,99 EUR)

MEINE MEINUNG
Das Buch gehört zu denen, bei denen man gerade einmal einen Stift und vielleicht auch Papier braucht, um sich Notizen zu machen, sonst nicht einmal einen Würfel. Das Zufallselement ist bei dem Abenteuer ausgeschaltet, Vorankommen oder Scheitern ganz abhängig von den Entscheidungen der Lesenden. Dementsprechend viele Enden sind auch zu finden.

Der Autor will das Rad auch nicht neu erfinden, sondern in erster Linie kurzweilige Unterhaltung bieten, die auch junge Lesende ansprechen kann, denn die einzelnen Abschnitte sind nicht sehr lang und überschaubar, die Rätsel problemlos zu knacken.

Durch das Fehlen der Glücksvariante verläuft die Geschichte auch erstaunlich gewaltlos, weil es quasi keine Kämpfe gibt In brenzligen Situationen hilft meistens der Verstand, manchmal auch ein auf dem Weg gefundenes Artefakt weiter. Deshalb ist es schon nicht schlecht, auch scheinbar unbedeutende Wege zu gehen.

Illustriert ist der Band allerdings nicht, so dass alles der Vorstellung des Lesenden überlassen ist, sieht man einmal vom einfachen, aber passenden Titelbild ab.

Vielleicht ist „Die Hallen des Meerkönigs“ kein Meisterwerk, aber doch ein gutes Einsteiger-Solo-Abenteuer, durch das gerade junge Fans an das Genre herangeführt werden, da es kein Glückselement gibt und sie so durchaus aus ihren Fehlern schnell lernen können.

MEINE WERTUNG
3 von 5 Meermenschen

von: Würfelheld

2 Kommentare zu „[Rezension] Die Hallen des Meerkönigs (Fantasy-Spielbuch)“

    1. Warum weich? Das Spielbuch hatte für mich halt mehr Gute, als Schlechte Seiten. Aber wenn Du das anders siehst, ist das absolut ok., schließlich kann nicht jede/r meiner Meinung sein. Dann wäre es auch langweilig (oder habe ich dann die Weltherrschaft?).

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