[Rezension] Klingenherz – Die Ritter von Danmor #1 (Roman, Fantasy)

© Dane Rahlmeyer

Dane Rahlmeyer wurde 1980 in Salzgitter geboren und begann mit vierzehn Jahren zu schreiben. 2001 erhielt er ein Stipendium und konnte seinen Traum erfüllen als freier Schriftsteller zu arbeiten. Seither verfasst er Romane, Hörspiele und Drehbücher, dreht gelegentlich sogar den ein oder anderen Kurzfilm. Dabei ist er vor allem den phantastischen Genres zugetan, wie sein Gesamtwerk beweist, so auch sein neuster Roman „Klingenherz – Die Ritter von Danmor“, welcher der Auftakt zu einer ganzen Reihe ist.

INHALT
Breoni lebt mit ihrer Familie am Rande des Endlosen Waldes. Das Leben ist einfach und hart, aber sie alle haben ein Auskommen. Das Mädchen wünscht sich jedoch mehr, träumt so zu werden wie die legendäre Ritterin Keslyn, die ebenfalls aus bäuerlichen Verhältnissen kam und es geschafft hat, in den Dienst der Königin zu treten.

So gibt es nach dem Tod ihres geliebten Großvaters kein Halten mehr. Breoni verlässt ihr Elternhaus mit der von ihm ererbten Klinge, um ihr Glück zu machen. Ehe sie sich versieht, trifft sie auf ihr großes Vorbild und die beiden schließen sich zusammen, um gemeinsam in den Wald einzudringen und sich dessen Gefahren zu stellen, denn eine sehr wichtige Persönlichkeit ist in tödlicher Gefahr.

MEDIADATEN

…Autor: Dane Rahlmeyer
…Verlag: Selbstverlag
..:Format: Taschenbuch
…Seiten: 296
…Erschienen: Juni 2021
…ISBN: 979-8505676530
…Preis: 11,99 EUR (eBook: 4,99 EUR, Hardcover: 16,99 EUR)

MEINE MEINUNG
Die Geschichte ist sicherlich schon tausend Mal erzählt worden, auch mit einem Mädchen in der Hauptrolle, aber immerhin schafft es Dane Rahlmeyer dem ganzen noch ein wenig Pfiff zu verleihen. Dafür sorgt nicht nur sein lebendiger Stil, sondern auch die Enthüllungen, die auf die Leser im Verlauf des Buches warten und das ganze etwas weniger klischeehaft machen.

Doch bis es so weit ist müssen sich die beiden Heldinnen nicht nur miteinander zusammenraufen, was nicht ganz einfach ist, sondern auch gegen verschiedene Monster, Fallen und die Heimtücke anderer Menschen bestehen.

Auch hier zitiert der Autor ganz gerne klassische Archetypen, die man aus dem Fantasy-Rollenspiel kennt, ähnlich gestrickt sind die Hauptfiguren. Aber Breoni und Keslyn erhalten genug Profil, um sie gerne zu haben und mit ihnen zu fiebern.

Alles in allem bietet die Geschichte entspannten Lesespaß, auch wenn man schon viele dieser Abenteuer gelesen hat. Denn die Klischees werden auch immer mal wieder ein wenig durchbrochen, die Atmosphäre und der Erzählfluss stimmen. Wer etwas für die Reise oder den Strand sucht, der liegt gerade richtig. Und als Einführung in das Genre ist das Buch auch recht gut geeignet.

„Klingenherz – Die Ritter von Danmor“ weiß ein klassisches Fantasy-Abenteuer so aufzubereiten, dass man als erfahrener Leser genau so viel Spaß haben kann wie als blutiger Einsteiger ins Genre, denn die lebhafte und atmosphärische Erzählweise schafft es immer wieder bekannte Klischees zu durchbrechen und so die Spannung aufrecht zu erhalten.

MEINE WERTUNG
4 von 5 Herzen

von: Kris

L I N K S

2 Kommentare zu „[Rezension] Klingenherz – Die Ritter von Danmor #1 (Roman, Fantasy)“

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