[Rezension] Die Welt der 1000 Abenteuer: Der Kerker des Schreckens (Fantasy-Spielbuch)

© Mantikore Verlag

Wieder entführt  Jens Schumacher den Leser in seiner Abenteuer-Spielbuch-Reihe „Die Welt der 1000 Abenteuer“ in eine spannende Geschichte, die dieser selbst erleben kann. „Die Kerker des Schreckens“ sind zwar unabhängig von den anderen Geschichten zu spielen, erlauben aber auch ein Wiedersehen mit bekannten Gestalten.

INHALT
Du erwachst mit einer dicken Beule am Kopf in einem schmutzigen dunklen Kerker. Deine Erinnerung ist geschwunden, so dass du dich fragst, was du eigentlich da unten machst und warum du in diesem Loch steckst. Nach und nach kommt die Erinnerung wieder und als dein Cousin Bolko vor dem inneren Augen auftaucht, ahnst du, dass du dich in ein mieses Abenteuer hast verwickeln lassen.

Doch zunächst einmal geht es darum, zu entkommen, wenn du nicht als Futter für irgendeine Monstrosität oder als Spielzeug für verrückte Wissenschaftler oder Magier enden willst. Deshalb wagst du alles und musst dich durch einen Kerker kämpfen, bei dem hinter jeder Tür der Tod lauern kann. Wie gefährlich das ist, wird dir klar, als dir dämmert, dass du dich ausgerechnet in den Wohnsitz des „Herrn des Bösen“ gewagt hast …

MEDIADATEN

…Autor: Jens Schumacher
…Verlag: Mantikore Verlag
…Format: Taschenbuch
…Seiten: 320
…Erschienen: Januar 2020
…ISBN: 978-3961881024
…Preis: 11,95 EUR

MEINE MEINUNG
Das Buch ist genau so wie die anderen der Reihe aufgebaut – zunächst folgt eine Einleitung, die dem Unkundigen erklärt, wie das Spiel abläuft und wie du dich durch die Seiten bewegst. Für alte Hasen dienen die Regeln natürlich auch als Erinnerungshilfe. Tabellen helfen dabei, Kämpfe und einen gewissen Glücksfaktor zu simulieren, so dass man nur einen Stift und ein Blatt Papier benötigt, um los zu legen. Denn gerade bei diesem Abenteuer ist es wichtig, Hinweise und Gegenstände zu sammeln.

Der Autor hat sich diesmal einen klassischen Dungeon ausgesucht und erinnert damit ein wenig an die allerersten Abenteuer dieser Art, die sich wie die ersten Rollenspiele auch in einen klar definierten Bereich bewegten und keine Ausbrüche erlaubten.

Zudem geht es überraschend hart in der Geschichte zu, um dem Leser klar zu machen, dass die absolute Höhle des Bösen kein Zuckerschlecken ist. Als besondere Variante werden dem Spieler dabei auch kurzfristige Begleiter zur Seite gestellt, die für eine Weile helfen können, dann aber auch demonstrieren, wie hart das Überleben in diesen Kerkern ist.

Immerhin ist es nicht ganz unmöglich durchzukommen, aber doch ein wenig schwieriger als sonst, hat sich Schuhmacher doch ein paar fiese Gemeinheiten, auch und vor allem für Monsterfans ausgedacht. Daher sollten die Spieler schon ein wenig gewohnt sein und einen gewissen Gruselfaktor vertragen können, denn die vielen toten Enden sind nicht immer leicht zu verdauen.

Alles in allem bietet „Der Kerker des Schreckens“ das neuste Spielbuch aus der „Die Welt der 1000 Abenteuer“-Reihe durchaus kurzweilige Unterhaltung, vor allem in Zeiten, in denen das Computerspiel langweilig wird oder man keinen oder nur schlechten Zugriff hat. Da kann auch der Gamer auf der Reise und im Urlaub sein Hobby genießen, ohne online zu sein – manchmal geht es eben auch analog.

MEINE WERTUNG
3,75 von 5 Schreckenskreaturen

von: Kris

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