[Rezension] The Divine Chronicles: Zerstörung (Roman, Horror, Vampire)

© Mantikore Verlag

„Zerstörung“ spinnt die Geschichte der „Divine Chronicles“ weiter und setzt dort an, wo der zweite Band „Täuschung“ aufhörte. Inzwischen ist Landon Hamilton klar, dass er als Discruis, als Kind eines Engels und eines Dämonen immer zwischen den beiden Lagern stehen wird und am Ende der Verlierer sein könnte, wenn er nicht seinen eigenen Weg geht. Und er ist nicht der Einzige der so denkt.

INHALT
Inzwischen ist allerdings passiert, was keine der beiden Seiten wollte. „Das Biest“ ist befreit und bestimmt nun das Geschehen. Landon selbst hat es entfesselt, für eine Weile in sich getragen und dann gegen es gekämpft, weil ihm keine andere Wahl mehr blieb, um seine Freunde zu retten. Aber auch er konnte es nicht wirklich besiegen.

Doch wirklich erholen kann er sich nicht, denn Engel wie auch Dämonen kommen immer wieder zurück zu ihm ist doch Sarah, die Gefährtin an seiner Seite, die Einzige, die das Biest wieder einfangen kann, weil ihre Kräfte speziell genug dafür sind.

Allerdings wird die junge Frau von Zukunftsvisionen geplagt und hadert damit, grausame Dinge getan und Menschen umgebracht zu haben. Landon will nicht, dass sie an diesem Zwiespalt zerbricht und will sie beschützen so gut er kann, allerdings könnte er dafür einen hohen Preis bezahlen – andererseits – ist es das nicht auch wert?

MEDIADATEN

…Autor: M. R. Forbes
…Übersetzung: Deborah Barnett
…Verlag: Mantikore Verlag
…Reihe: The Divine Chronicles #3
…Format: Paperback
…Seiten: 348
…Erschienen: Januar 2019
…ISBN: 978-3961880560
…Preis: 13,95 EUR (eBook: 9,99 EUR)

MEINE MEINUNG
Der Autor bleibt seiner Linie treu, Horror-Elemente mit „Urban Fantasy“ zu mischen und dabei auch die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht zu kurz kommen zu lassen. Diesmal gibt es kein langes Vorgeplänkel, der Leser wird gleich in die aktuelle Handlung geworfen, in der die Helden mehr oder weniger versuchen, das Biest aufzuhalten, dabei aber in bester Manier immer wieder in Fallen laufen, von sogenannten „Freunden“ behindert werden und am Ende auch nicht wirklich in ihren Bemühungen weiter kommen.

Die Geschichte ist wie immer sehr flott geschrieben, durch die Ich-Erzählung entsteht eine gewisse Nähe zu der Hauptfigur und ihren Gefühlen, aber dennoch wird man am Ende der Lektüre das Gefühl nicht los, einen Füllsel-Band gelesen zu haben. Immerhin wird das ganze auch noch mit Humor und Popkultur-Referenzen gespickt, so dass es auch Momente zum Schmunzeln gibt.

Es mag zwar einiges passieren – die Figuren müssen sich immer wieder ihren Gegnern stellen und kämpfen, aber die Action kann ebenso wenig wie das zwischenmenschliche Geplänkel darüber hinweg täuschen, dass die Figuren gerade diesmal mehr oder weniger ziellos durch die Gegend rennen, eher reagieren als selbst agieren und am Ende nur wenig mehr wissen. In der Hinsicht enttäuscht das Buch, bietet aber – wenn man nicht mehr als das sucht, solide Unterhaltung, die man gut nebenher lesen kann.

„Zerstörung“, der dritte Band von „The Divine Chronicles“ wird wie immer kurzweilig in Szene gesetzt, bringt die Handlng aber nicht wirklich voran, auch wenn man sich durch die nette Mischung aus Action, Drama und Humor nicht wirklich langweilen muss. Aber die Spannung bleibt insgesamt eher moderat.

MEINE WERTUNG
3 von 5 Dämonen

von: Kris

 

 

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