[Rezension] Skulduggery Pleasant #10 – Auferstehung (Hörbuch, Fantasy)

© Hörcompany

Nachdem die Leser oder wie ich, Zuhörer der (Hör)Buchreihe um Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh dem Ende beiwohnen konnte und wir schmerzlich Abschied von den Protagonisten genommen hatten, war es für die Fans eine gute Nachricht das die Reihe doch nicht beendet wird und es einen weiteren Teil geben werde. Somit war es klar, ab damit in die Gehörgänge.

INHALT
Seit Darquise Roarhaven buchstäblich eingeäschert und ein Massaker an tausenden von Magiern angerichtet hat, ist Walküre nach ihrem tragischen Sieg über Darquise ins Exil gegangen. Als Skulduggery ihre Hilfe braucht um einen Fall an dem er aktuell arbeitet zu lösen, ist sie zunächst nicht bereit ihrem alten Freund und Mentor beiseite zu stehen. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an das, was ihr Alter Ego angerichtet hat und vor allem was sie tun musste um Darquise zu besiegen und die Welt zu rettet. Es heißt immer im Krieg gibt es Opfer, doch das Stephanie ihre kleine Schwester töten musste um Darquise besiegen zu können, wenngleich sie die Kleine sofort zurück ins Leben holte, war für Stephanie einfach zu viel. Zuerst in die USA geflüchtet, später sich selbst isolierend in England zurück und ihre Familie meidend, weil Stephanie sich der familiären Liebe, besonders ihrer Schwester, unwürdig fühlt verfällt Stephanie (Walküre) in Depressionen.

Skulduggery, der in gewohnt hartnäckiger Manier nicht locker lässt, schafft es schließlich Walküre mit einem Deal zu überreden ihm für mindestens 24 Stunden zu helfen. Will sie nach den 24 Stunden noch immer ihr altes Leben hinter sich lassen und sich verkriechen, so würde Skulduggery ihren Wunsch respektieren und sich von ihr fernhalten. Wenn sie jedoch weiter machen will, dann würde sie ihre alte Partnerschaft wieder aufleben lassen und sie hätte eine Gelegenheit dafür zu sorgen das ihre Familie und die Familien vieler anderer in Sicherheit sein würden.

Aus ihrer Festung der Einsamkeit „befreit“ muss Stephanie erkennen, dass das Leben weitergegangen ist. Die Stadt ist wieder aufgebaut, das Sanktuarium neu errichtet und nun unter Leitung von China, einer alten, wenn auch nicht ganz vertrauenswürdigen Freundin von Walküre.

Walküre erfährt das Skulduggery seinen alten Posten aufgegeben hat und stattdessen einen „Sonderposten“ bekleidet, der ihm mehr Freiheit aber auch weniger Kompetenz bei seinen Aufgaben verleiht. Sie erfährt das ein „Undercover“-Ermittler, den Skulduggery eingesetzt hat, verschwunden ist als er eine Gruppe die sich das „Gegensanktuarium“ bekannt ist, infiltriert hat um deren düsteren Pläne aufzudecken.

Doch ohne tatkräftige Unterstützung von weiteren Personen kommen die beiden nicht weiter und so werben sie die eine um andere Person an um ihnen zu helfen. Nichts ahnend das Skulduggery und Walküre sich bald erneut gegeneinander richten werden …

MEDIADATEN

…Autor: Derek Landy
…Sprecher: Rainer Strecker
…Verlag: Hörcompany
…Format: Audio CDs
…Spieldauer: 607 Minuten
…Erschienen: 2017
…ISBN: 978-3-945709-58-0
…Preis: 16,99 EUR

MEINE MEINUNG
Ich habe mich sehr gefreut als ich die Kunde vernahm, das es einen weiteren Teil von Skulduggery und Walküre geben würde und freute mich darauf eine weitere Episode ihrer Abenteuer beiwohnen zu können. Zumal die Hörbücher der Hörcompany immer für Qualität stehen und Reiner Strecker mit Abstand einer meiner „Lieblingsvorleser“ ist, der es immer wieder schafft jedem Charakter seine eigene Persönlichkeit zu verleihen.

Ich muss aber auch sagen das ich diesen Teil etwas Schwerfälliger als die Vorangegangenen Teile empfand. Nicht wegen der schwermütigen Atmosphäre die sich durch das ganze Buch zieht. Diese ist mehr als verständlich, wenn man bedenkt, was Walküre tun musste. Es wirkt teilweise so als wenn es Derek Landy schwergefallen ist, einen weiteren Teil zu schreiben.

Der Humor, welcher die Reihe und insbesondere den Charakter von Skulduggery so auszeichnete, war zwar noch immer vorhanden, jedoch nicht so brilliant und präsent wie in den Vorgängern. Nichts desto trotz kommt Landy mit netten Ideen um die Ecke. So zum Beispiel einen Helden der seit seiner Geburt einer Bestimmung folgt (Anleihe an Harry Potter), dann aber letztlich nicht viel in der Story zu tun hat, weil dessen Bruder der von seiner tollpatschigen Art eher an „Neville Longbotton“ erinnert, die Lage retten muss. – Antiheld mal anders.

Alles in allem fühlte ich mich wieder schnell ins Setting und die Geschehnisse gezogen, so dass die Spielzeit viel zu schnell um war. Eindeutig ein Genuss.

MEINE WERTUNG
4 von 5 Sigillen

von: Quack-O-Naut

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