[Rezension] Monsterpark (Fantasy-Spielbuch)

© Truant Spiele

Bei „Monsterpark“ handelt es sich um keinen normalen Roman, sondern ein sogenanntes „Fantasy-Spielbuch“, eine Form des Rollenspiels, die erstmals in den 1980er Jahren aufkam und seither Generationen jüngerer und älterer Fans begeisterte. Das Ideale daran ist, dass man bis auf einen Bleistift und ein Stück Papier keine anderen Hilfsmittel braucht, um Spaß zu haben. Und Jens Schumacher versteht sein Handwerk, er weiß damit auch ganz junge Leser einzuführen und zu begeistern.

INHALT
König Xomoris von Arrantis langweilt sich. Die normale Menagerie in den Gärten seines Schlosses langweilt ihn, er vermisst den Nervenkitzel. Deshalb kommt er auf eine grandiose Idee – er schickt vier fähige und mächtige Zauberer aus, die den Grundstock für einen ganz besonderen Zoo sammeln sollen. Derjenige von ihnen, der am erfolgreichsten ist, wird eine großzügige Leibrente erhalten und zum Direktor des königlichen Zoos ernannt werden, so dass er für den Rest seines Lebens ausgesorgt hat.

Auch du, der Besitzer eines kleinen Magielädchens, der eher schlecht als recht über die Runden kommst, bist unter den Auserwählten und beschließt dein Bestes zu geben, um am Ende als Sieger da zu stehen. Doch natürlich müssen in der Natur viele Gefahren überwunden werden, die Tiere sind auch nicht einfach zu fangen und nicht zuletzt sind deine Konkurrenten darauf bedacht, ihre Rivalen auszuschalten.

MEDIADATEN

…Autor: Jens Schumacher
…Titelbild und Illustrationen: Oliver Schlemmer
…Verlag: Truant Spiele
…Format: broschiert
…Seiten: 256
…Erschienen: März 2017
…ISBN: 978-3934282803
…Preis:  9,95 EUR

MEINE MEINUNG
Die Spielmechanismen des Buches sind auf ein Mindestmaß reduziert und einfach gehalten, so dass man nicht lange nachdenken oder überlegen muss. Symbole auf den Seiten ersetzen den Würfel, ansonsten ist es ratsam, sich den Monsterplan auf ein Stück Papier zu übertragen, um die erste Buchseite nicht zu beschädigen. Ein Radierer ist neben dem Bleistift deshalb auch noch sinnvoll.

Aber mehr braucht der Leser nicht, um seinen Spaß zu haben und sich über die einzelnen Abschnitte durch das Buch zu bewegen, ab und zu mal einen kleinen Kampf auszufechten und ansonsten klug zu kombinieren.

Erfahrene Leser werden dabei natürlich keine Überraschungen erleben, denn die Sammlung bedient das pure Klischee, sei es nun in Gestalt der Rivalen oder aber der Gefahren draußen in der Natur und an geheimnisvollen Orten. Alles ist so gehalten, dass der Autor nicht erst lang und breit erklären muss, sondern sich auf das wesentliche am Abenteuer konzentriert.

Die Beschreibungen bleiben insgesamt sehr kindgerecht, so dass auch schon ältere Grundschulkinder, ihrem Spaß haben dürften, wenn sie ein Faible für Monster haben, auch die Illustrationen und das Cover sind auf diese Zielgruppe ausgerichtet.

„Monsterpark“ ist ein grundsolides „Fantasy-Spielbuch“ für alle jüngeren Fans, die ab und zu auch eigene Abenteuer erleben wollen, aber nicht gerade einen Computer oder ein Smartphone zur Hand nehmen möchten. Aber „MonsterPark“ kann auch beruhigt von älteren Spielern zur Hand genommen werden. Es ist halt ein netter Zeitvertreib.

MEINE WERTUNG
3,75 von 5 Parkmonster

von: Kris

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