[Blogaktion] Follow Friday #37 – Unbeliebte Themen in Büchern

Na was haben wir heute wohl? Genau, Freitag. Somit ist es nicht mehr lange bis zum Wochenende und erneut ist es an der Zeit, wieder am Follow Friday teilzunehmen.

Die Frage und Regeln finden Ihr bei Fiktive Welten.

Somit auf zur 37.Ausgabe.

Frage: Mit welchen Themen kannst du in einem Buch wenig bis gar nichts anfangen? Gibt es etwas, was du nicht lesen möchtest?

Grundsätzlich stehe ich jedem Thema erst einmal positiv und offen gegenüber, allerdings hat sich im laufe der Jahre gezeigt, das ich mit „Untoten“-Romanen nicht so wirklich warm werde. Also Zombies, Werewölfe und Vampire sind nicht so mein Ding. Dort gibt es zwar auch ein paar Ausnahmen, aber die kann ich an meinen beiden Händen abzählen, so z.B. „Die dunklen Fälle des Harry Dresden“ von Jim Butcher oder „Zombie Zone Germany“ (Anthologie) von Torsten Exter. Grundsätzlich finde ich diese Wesen aber nicht ansprechend, und das schon vor ihrer Glitzerfizierung, wobei diese den Rest fast auch noch gekillt hat.

Wobei auch bei Young-Adult bin ich öfters raus, meist schon von Alter her 🙂 Aber auch da gibts Ausnahmen.

Ehrlich gesagt, bin ich eher ein Leser, der nicht Themen sondern Autoren und Autorinnen ausschließt. Damit meine ich, wenn mich ein Schreiber mehrfach enttäuscht hat, bleiben neue Werke unbeachtet beim Buchdealer liegen. Wobei auch hier muss ich mittlerweile Einschränkungen machen. Seit ich beim Skoutz-Award in der Kategorie Science-Fiction den Juror machen darf, habe ich dort zwei Autoren, nach Jahren, für mich wiederentdeckt und bin froh drum.

Wie ihr also seh, ist es für mich schwierig etwas auszuschließen oder aber dieses nicht anzupacken. Bin halt ein Launekonsument. Ich mich halt Bock auf das Buch und die Thematik haben, dann klappt es einfach mit uns. Trotzdem wächst mein SuB nicht ins unermessliche, worüber ich sogar froh bin.

Damit ist mein Follow Friday auch schon wieder vobei.

Ich hoffe Ihr hattet Spaß und ich freue mich schon Eure Beiträge zu lesen.

 

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13 Responses to [Blogaktion] Follow Friday #37 – Unbeliebte Themen in Büchern

  1. Corly sagt:

    Huhu,

    Zombies gehen so. Mag ich aber nicht am liebsten.

    Vampire mag ich recht gern, ist mit der Zeit aber eher weniger geworden.

    Werwölfe sind nicht meine Lieblinge, aber meist haben sie doch was. Zumindest manche und es kommt darauf an wie sie dargestellt werden.

    Und ich mag es auch, wenn sie neu erfunden werden. Da hab ich gar nichts gegen. Gerade sowas mit Glitzer mag ich dann ganz gern.

    Ich bin auch nicht Young Adoult Alter, lese es aber trotzdem sehr viel. Fast ausschließlich. Beziehungsweise Young Adoult und New Adoult. Ich glaub das hat weniger mit dem Alter als viel mehr mit dem Geschmack zu tun. Wenn ich altersgerechte Literatur lesen sollte würde ich für mich wohl nicht viel finden.

    Das mit den Autoren kenn ich aber ähnlich. Auch wenn mich Autoren öfter enttäuschen greife ich meist nicht noch mal zu. Oft reicht auch schon einmal. Kommt drauf an wie mich die Bücher davor überzeugen konnten. Es gibt aber auch Autoren wo mich was enttäuschen kann, ich aber trotzdem weiterlese, einfach weil ich alles von diesen Autoren lese, solange es mich nicht vollkommen enttäuscht und ich nicht noch die Hoffnung habe, dass mich doch noch was begeistern kann. Zum Beispiel das nächste Werk. Solche Autorin sind beispielsweise Julie Kagawa oder Maggie Stiefvater.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2017/06/09/follow-friday-4-nicht-moegende-themen-in-buechern/

    LG Corly

    • wuerfelheld sagt:

      Ja das Genre, u.a. auch YA ist nicht das Kaufkriterium schlechthin, sondern einfach der „Spaß“ den mir das Cover und Klappentext und die ein oder andere Rezi vermitteln kann.

      Ja manche Autoren mag man, egal was sie zusammenschrauben, aber diese Anzahl ist sehr gering geworden, da ich meine Zeit nicht unbedingt mit Mumpitz abtun möchte, und in der Phantastik mittlerweile davon doch einiges unterwegs ist. Aber jeder Topf findet seinen Deckel.

      Und nee bei Glitzer bin ich sofort draussen, da hört es für mich endgültig aus. Aber wenn man sieht wie erfolgreich manche Werke sind, gibt es ja Fans davon und die sollen es auch aus meiner Sicht, gerne weiterkonsumieren.

      • Corly sagt:

        Okay. Ja, Autoren, wo ich alles von lesen würde sind bei mir auch selten, aber dennoch habe ich viele Autoren, wo mir Bücher immer wieder gefallen und wo ich dann auch immer wieder zu greife und dennoch nicht alles von lese.

        Es muss ja auch für jeden was dabei sein und jeder hat einen anderen Geschmack. Da ist es schon in Ordnung. Kann ja nicht jeder Glitzer mögen.

      • wuerfelheld sagt:

        Genau. Wie geschrieben „Jeder Topf hat seinen Deckel“.

      • Corly sagt:

        ja, das stimmt wohl.

  2. rina.p sagt:

    Glitzerfizierung – schön ausgedrückt – ich lese gerne Horror – aber diese „Glitzerfizierung“ hat mir den Spass an Vampiren und Co genommen. Es gibt kaum noch klassisches Gut.
    LG

    • wuerfelheld sagt:

      Bei Horror bin ich auch immer wieder mal am suchen. Finde da relativ selten etwas, aber wenn dann bin ich davon sehr angetan. Vllt hast Du da mal ein paar tolle Lesetipps für mich??

      • rina.p sagt:

        Also Vampire und Wertiere suche ich auch noch. Zombie hatte ich paar gute. Wobei das Grundschema da sich auch ähnelt. Madeleine Roux – Sie kommen. Ben Trip – Infektion ist zwar sehr Hollywood like und manchmal etwas langgezogen aber gerade das Ende sehr überraschend. Jonathan Davis – 900 Milen war mein erster und fand ich ganz gut. So wie etwa der Anfang von Walking Dead. Stefan Krell-Urlaub in der Apokalypse, da hat mir gut gefallen dass es so gar nicht Hollywood like war, der Kerl wollte nur. Überleben ohne groß ein Held zu sein. Kerem Gabriel – der Tod ist ein Versprechen auch deutscher Autor, die übertreiben nicht so. Das war es schon. Ich hab noch paar die ich noch Testen will. Zur Zeit ist der Zombie Sektor allerdings der unromantischte. Am ehesten findet man was bei Luzifer Verlag oder Atlantis 😊☺

  3. Ach ja, die Glitzervampire … was war ich damals happy, als die Kategorie „Vampir“ abgestaubt wurde, ständig neue Titel erschienen, bis es fast schon wieder zu viel des Guten wurde. Ich habe Glitzervampire gelesen, zwangsläufig, muss aber sagen, die kann ich einfach nicht ernst nehmen! Sie fallen eher in den Bereich Unterhaltung um des Abschaltens Willen. Mit echter Vampirkost hat das für mich persönlich jedoch recht wenig zu tun. Ich mag es da eher düster, ja im Grunde klassisch. Davon gibt es dann allerdings doch wieder nur recht wenig Bücher.

    Werwölfe sind eher semi-reizvoll aus meiner Sicht. Warum? Keine Ahnung! Es gibt da ja diese Auffassung, dass Vampire und Werwölfe nicht miteinander können – ich bin eben ein Vampirfan. ;o)

    Zombies sind auch so ein Thema für sich. „Die Zombies“ von Thomas Plischke fand ich seinerzeit richtig gut. Da hat es mich selbst überrascht, dass ich gegen seine Zombies nichts hatte, ganz im Gegenteil. Aber generell ist das auch so ein Völkchen, das nicht unbedingt sein muss. TWD schaue ich wiederum gern, aber wohl mehr wegen des psychologischen Hickhacks in Extremsituationen.

    YA lese ich manchmal, auch wieder wegen der reinen Unterhaltung.
    Lustigerweise stelle ich nach etlichen „Ablenkungsbüchern“, wenn denn mal wieder ein Titel mit Tiefgang kommt, oft fest, dass mir Letztere doch eigentlich sehr viel mehr liegen. Der Punkt ist nur, dafür habe ich dann gern den Kopf frei, um konzentriert ins Geschehen abtauchen zu können. Es ist irgendwie schade ums Buch, wenn ich nur halb dabei bin …

    So, und was die Autoren anbelangt, hängt es bei mir vom Schreibstil ab. Liegt mehr dieser so gar nicht, war es das für den Autor. Andersrum, schreibt ein Autor nach meinem Geschmack, verzeihe ich ihm auch mal ein schlechtes Buch und greife dennoch wieder zu seinen Werken.

    Ein tolles Wochenende,
    Patricia

  4. Danara sagt:

    Glitzerfizierung?! *prust* Na das rettet mir den Tag. ^^ Ich stehe ja auch nicht so auf Glitzervampire, da können sie noch so hübsch sein… Vampire müssen bösartig sein, ala Dracula. Fertisch. Und dann bitte von Van Helsing gekillt werden, in diversen Versionen. dafür gehe ich auch schon ins Musical.
    Werwölfe sind mein heimliches Steckenpferd. Elena Michaels ist eine Heldin meiner Jugend, ich liebe Kelley Armstrongs Bücher, auch wenn ich per se nicht gerne Horror oder Splatter lese.
    Bei TDW hätte ich nie für möglich gehalten, dass mich das Genre mal reizen würde, aber die Serie hat mich fest im Griff.
    Autoren ausschließen würde ich so nicht sagen, eher das umgekehrte ist der Fall. Hat mich ein Roman von einem bestimmten Autor überzeugt, verschlinge ich den Rest auch… ohne auf das Genre zu achten. Dabei können sich dann durchaus ganz neue Welten für mich eröfnen.

    Hier wäre mein Beitrag zum FollowFriday, nr. 37.
    http://www.danara-devries.de/followfriday-unbeliebte-themen-in-buechern

    • wuerfelheld sagt:

      Von Hellsing ist eins der Konsumgüter aus dem Genre wo mir sich nicht die Fussnägel aufrollen und ich es gerne in mein Kopfkino habe eindringen lassen.

      Wie ich ja schon schrieb, ich habe in letzter Zeit Autoren für mich wiederentdeckt. Ich hatte sie damals ausgeschlossen., weil das gebotene mir gar nicht gefiel, aber der aktuelle Stoff kann sich durchaus sehen/lesen lassen. Darüber bin ich sogar froh. Aber umgekehrt muss ich auch gestehen, dass die Anzahl an „nichts für mich“ auch stark gestiegen ist, aber so ist es halt.

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