[Rezension] Modus – Der Mörder in uns, Staffel #1 (TV Serie)

© Edel

Darsteller: Melinda Kinnaman, Henrik Norlèn, Marek Ovarek, u.a.
Regie: Lise Siwe, Mani Maserrat
Studio: Edel Motion
Medium: 2x Blu-Ray
Bildformat: HD 16:9
Laufzeit: 384 Minuten
Sprache: Deutsch, Schwedisch
Tonformat: DTS HD 5.1
FSK: 16 Jahre
Erschienen: Dez. 2016
EAN: 4029759113218
Preis: ca. 25 Euro

von: Würfelheld

In den letzten Jahren schwappen immer mehr TV-Serien und Bücher aus den skandinavischen Raum nach Deutschland. Am Anfang stand „Schwedenkrimi“ für gute Unterhaltung, allerdings muss man mittlerweile aufpassen denn die Anzahl der Treffer ist aus meiner Sicht, drastisch gesunken. Trotz allen greif ich immer wieder mal bei TV-Serien zu, alleine um den Hollywood-Standard zu entkommen.

KLAPPENTEXT
Während der Weihnachtszeit ereignet sich eine Reihe verstörender Todesfälle in Schweden. Als Stana, die autistische Tochter der ehemaligen FBI-Profilerin Inger Johanne Vik (Melinda Kinnaman), unfreiwillig zur Zeugin eines Mordes wird, gerät sie ins Visier des Serienmörders. Um ihre Tochter zu schützen, schließt Inger sich den Ermittlungen der Stockholmer Polizei an. Während Kommissar Ingvar Nyman (Henrik Norlén) den schockierenden Mord an der Bischöfin Elisabeth Lindgren in Uppsala untersucht, tauchen in Stockholm weitere Leichen auf. Trotz unterschiedlicher Todesursachen dauert es nicht lange, bis Inger Johanne ein Muster bemerkt: Die Morde haben eine Verbindung zu einem fundamentalistischen internationalen Netzwerk. Eine verzweifelte Jagd nach dem Mörder beginnt.

Modus – Der Mörder in uns, das neue skandinavische Thriller-Highlight nach einem Roman der norwegischen Erfolgsautorin Anne Holt, liefert eine packende Geschichte, die Fragen über Religion, Menschenrechte und die Natur der Liebe selbst aufwirft.

INHALT
Wir befinden uns zur Weihnachtszeit in Schweden, wo die elfjährige, autistische, Stina Zeugin eines Mordes wird. Geschockt von dem was sie soeben erlebt hat, irrt Stina panisch vom Tatort davon und gerät so fast in einem Verkehrsunfall. Dem entgeht sie nur knapp, weil der Mörder sie vor einem heranfahrenden Lkw wegzieht. Nach der Rettung entschließt sich dieser, Stina nicht zu töten, sondern lässt sie am Leben und verschwindet. Stina verschweigt die Vorfälle ihrer Mutter, einer angesehenen Ex-Profilerin und verschließt sich in ihrer eigenen Welt.

Als dann ein zweiter Mord passiert, welcher Gemeinsamkeiten mit dem ersten aufweist, wird Stinas Mutter „reaktiviert“ und beschließt, erneut mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Nach diesem Schritt erhöht der Täter seine Schlagzahl und hinterlässt eine Schneise des Grauens. Was die Behörden aber nicht ahnen, die Lösung ist so nah wie selten zuvor.

MEINE MEINUNG
Diese schwedisch-deutsch produzierte Miniserie, welche auf dem Roman „Gotteszahl“ von Ann Holt basiert, bringt einem in vier Spielfilmen die Geschehnisse um einen Serienmörder im weihnachtlichen Schweden näher.

Die Story an sich ist jetzt nicht wirklich etwas Neues und so schweifte ich beim Gucken immer wieder mal ab und verlor mich aus dem Handlungsstrang. Dies liegt aber nicht an den gewählten Kulissen oder der schauspielerischen Leistung, welche ich als gut und passend ansehe, sondern, wie gesagt am gebotenen Stoff, vllt. weil man bei Schwedenkrimis einfach schon mit sowas rechnet.

Die Verstrickungen die hier gewählt werden sind teils auch am Rande des erlaubten und somit noch nachvollziehbar. Aber hier greift man dann doch in die tiefe Klischeetasche und zieht eine Ex-Profilerin, deren Tochter usw. hervor. Naja ein bunter Mischmasch halt.

Die Blue-Rays an sich konnten mit leicht steuerbaren Menüs, guten Bild und Ton überzeugen.

Ob ich „MODUS – Der Mörder in uns“ empfehlen würde? Nicht uneingeschränkt, aber wer genügend Zeit und Popcorn hat und mal wieder Klischees braucht, ist hier genau richtig.

MEINE WERTUNG
3,25 von 5 Mörder

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