[Rezension] Galaktische Mission

© Heyne

Autor: John Scalzi
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 496
Erschienen: Aug. 2016
ISBN: 978-3453317574
Preis: 9,90 Euro

von: Würfelheld

Mit „Galaktische Mission“ legt der 1969 in Kalifornien geborene Autor bereits den sechsten Band in den „Krieg der Klone“ Universum vor. Es geht also freudig weiter mit der Kolonialen Union und deren Drang.

Klappentext:
Die Menschen haben ferne Planeten und fremde Welten besiedelt – unter den misstrauischen Augen der Aliens und unter dem Schutz der Kolonialen Union. Wenn diese nun wie geplant aufgelöst wird, wären die menschlichen Kolonien den feindlich gesinnten Aliens hilflos ausgeliefert. Ausgerechnet in dieser prekären Lage taucht ein neuer Feind auf, der Menschen und Aliens gegeneinander ausspielt. Für Lieutenant Harry Wilson beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn sollte er nicht herausfinden, wer hinter dem intergalaktischen Intrigenspiel steckt, sind Menschen und Aliens gleichermaßen dem Untergang geweiht …

Inhalt:
Eigentlich sind die Verhältnisse in den Weiten des Alls klar abgesteckt. Auf der einen Seite findet sich die Kolonialen Union, welche auf ihre geklonten Soldaten und damit verbunden den Menschen als potenzielles Versuchskaninchen zurückgreift. Auf der anderen Seite findet man den Zusammenschluss etlicher Alien Völker, welcher unter Konklave firmiert. Seit Anbeginn hat sich an diesen Verhältnissen relativ wenig getan bzw. es gab nach Fortschritten auch immer wieder Rückschritte. Als besonders angespannt kann man das Verhältnis bezeichnen, seitdem die Koloniale Raumstation zerstört wurde.

Ruck-zuck ist auch hier wieder Dampf auf dem Kessel, denn ein hochrangiger Mitarbeiter des Außenministeriums der Kolonialen Union beschließt zu den Rebellen überzulaufen und nimmt dabei keine großes Rücksicht auf ihn begleitende oder im Weg stehenden Personen.

Die Rebellen machen sich so interessantes Wissen zu nutze und können ihre Pläne bzw. ihr Vorhaben, die beiden Konfliktparteien weiterhin gegeneinander auszuspielen, verfeinern und fortführen, ohne auf dem deren Schirm aufzutauchen.

Als einem der entführten Piloten schließlich die Flucht gelingt kommen die Taten der Rebellen zwar ans Licht, doch irgendwie scheint das niemanden mehr wirklich zu interessieren, da sich die Koloniale Union und Konklave soweit in die Machenschaften verstrickt haben, das ein Krieg unausweichlich erscheint.

Meine Meinung:
Wie man es von John Scalzi und aus den Vorgängerbänden aus dem Klonkrieger Zyklus gewohnt ist, bekommt man die Story aus der Sichtweise mehrerer Protagonisten um die Ohren gehauen. Allerdings findet sich hier in zwischen den Buchdeckeln nicht der gewohnte Zynismus und Sarkasmus wieder, sondern hier geht es mehr um eine Storyline. Auch die technische Detailverliebtheit aus den Vorgängerbänden lässt Scalzi ein wenig vermissen. Wer einen vollgepackten Actionschmöker erwartet wird hier nicht einhundert-prozentig bedient werden, denn dieser Band lebt eher von der Darstellung und Zuspitzung der politischen Ereignisse.

Ich für meinen Teil empfand die Fortführung des Klonkrieger-Zyklus als gut gemacht, allerdings aus den oben genannten Änderungen auch ein wenig Unerwartet und etwas unpassend. Wer die anderen Bände kennt, sollte sich diese aber trotzdem zu Gemüte führen, es ist dann halt doch ein Scalzi und somit gut konsumierbar.

Meine Wertung:
3,25 von 5 Klonkriegern

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