[Malmsturm – Die Fundamente] Ein kleines Fazit

cover_blutrinneIch hatte letztlich „Malmsturm – Die Fundamente“ gelesen und ein wenig dazu geschrieben.

Kapitel 1 & 2
Kapitel 3
Kapitel 4 & 5
Kapitel 6 & 7
Kapitel 8 & 9

Ausserdem stand mir das Team HIER für ein Interview zur Verfpgung.

Nachdem nun ein wenig Zeit vergangen ist und ich das ein oder anderen habe sacken lassen bzw. nochmals nachblättern konnte, ist es an der Zeit ein kleines Fazit zu schreiben. Also ohne Umschweife nun dazu.

Fangen wir mit den Regeln an. „Malmsturm – Die Fundamente“ hat mit seiner FATE-basierung genau ins Schwarze getroffen. Ein schlankes, schnelles Regelsystem welches einen ermöglicht seine Vorstellungen in sein eigenes Gerüst zu packen und somit dafür sorgt, das man nicht nur bei der Charakterentwicklung und der Settingweiterentwicklung am Ball bleibt, sondern sich auch mit den Regeln auseinandersetzt und die Gruppe dort eine Entwicklung nimmt.

Die Charakter- und Gruppenentwicklung die einem am Anfang erwartet ist einfach zu verstehen und sollte niemanden vor große Schwierigkleiten stellen. So sollte jeder Spieler seinen gewünschten Chaarakter in eine entsprechende Form gegossen bekommen. Auch die Gruppendynamik und Ausgewogenheit klappt schnell mit ein paar Wortwechseln. Auch das Angebot der Verstrickungen funktioniert sehr gut und bietet viele Ansätze.

Der vorgefundene Hintergrund, sowohl die einzelenen Völker, Städte wie auch die kurzen Erklärungen dazu, sind ausreichend um ein Spiel zú starten. Dank der im Buch befindlichen Hintergrundlücken (weisse Flecken) bietet „Malmsturm – Die Fundamente“ auch genügend Möglichkeiten seine Spielgruppe  an den richtigen Fleck zu setzen und tollen Abenteuer erleben zu lassen. Allerdings muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich mir an der ein oder anderen Stelle doch mehr Hintergrund gewünscht hätte, bei dem Buchumfang, kommt dieser stellenweise zu kurz, da hätte ich lieber auf weniger Magie gesetzt.  Das ist aber reine Geschmackssache.

Etwas hadere ich auch mit der Kapitelfolge, ich hätte gerne das Setting am Anfang gesehen und darauf aufbauend eben den Rest, so dass man direkt von der Einzigartigkeit gefangengenommen wird und das Buch nicht mehr aus den Händen legen möchte.

Was mich auch erfreut hat, ist die Buchausstattung. Man bekommt echt einen hochwertigen Klopper in die Hand. Wenn man hier auf hohem Niveau mechern möchte findet man sicherlich etwas, für mich ist es das das Lesebändchen nach einmal Durchlesen bereits Fäden zieht. Ausserdem hätte ich gerne ein zweites Lesbändchen zur Verfügung gehabt.

Was die Innere Optik angeht, ja da hatte ich ja schon auf den schlechten Kontrast bei den Textkästen hingewiesen. Das ist, ausser beim Inhaltsverzeichnis, noch verzeihbar und man kann nur hoffen das an den entsprechenden Stellschrauben ein wenig nachjustiert wird. Die Schrifttypo ist gut leserlich. Die Grafiken bringen eine gute Sword & Sorcery Atmosphöre herrüber.

Alles in allem hat mich „Malmsturm – Die Fundamente“, bis auf Kleinigkeiten überzeugt!

Meine Wertung:
4,25 von 5 Malmstürmen

 

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