[Rezension] Rotes Gold – Die Schwertfeuer-Saga #1

Autor: Robert Corvus
Verlag: Piper Fantasy
Reihe: Die Schwertfeuer-Saga
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480
Erschienen: 2016
ISBN: 978-3492280631
Preis: 12,99 Euro

von: Würfelheld

Ich hatte auf der diesjährigen FeenCon eine Autorenlesung von Robert Corvus besucht und mich anschließend dazu entschieden mir „Rotes Gold“ zu Gemüte zu führen. Ich muss gestehen mein erstes Werk von ihm, aber vorweg, nicht mein letztes.

Klappentext:
Für Gold geben sie ihr Leben. Für den Kampf ihre Seele.

Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Doch Gold ist nur ein Teil ihrer Bezahlung. Ihr Stahl dürstet nach dem Blut der Gegner, und ihre gierigen Herren verbrennen Seelen im Dämonenfeuer.

Als der Anführer des Klingenrauschs fällt, droht die ruhmreiche Einheit zu zerfallen. Eivora, seine Tochter, bildet einen Rat aus den erfahrensten, kühnsten und gerissensten Offizieren und führt ihre Banner zum Sturm auf Ygôda. Niemand hat die Mauern dieser Stadt jemals überwunden. Wird Eivora die Söldner zu Glorie und Reichtum führen – oder ihrem Vater in die Flammen ungnädiger Dämonen folgen?

Inhalt:
Die legendäre Söldnerlegion Klingenrausch unter Führung von Kaster dem Flammenbringer, einem Baum von einem Mann, welcher mit Stolz seine Narben trägt, befindet sich auf Beutezug um ihre Taschen zu füllen und dem Leben zu frönen. Doch läuft diese Plünderung nicht so wie geplant, den Kaster wird Opfer eines Anschlages, welchen er trotz Macht, Geld und einem Heiler nicht überlebt.

Dieses unerwartete, aber von manchen Personen herbeigesehnte, Ereignis stellt nicht nur Kasters Tochter Eivora vor große Herausforderungen. Die ehr zierlich wirkende Eivora hat noch nicht von allen Söldnern den entsprechenden Respekt, den es zur Führung einer solchen Legion benötigt. Doch Eivora hat keine andere Wahl als die gesamte Legion hinter sich zu bringen, den schließlich muss sie die Hintermänner des Anschlages zur Strecke bringen.

Eivora stellt sich der Situation und den damit verbundenen Machtkämpfen. Als sie glaubt langsam wieder Ordnung ins Gefolge gebracht zu haben, erschüttert ein weiterer Anschlag. Erneut die Legion.

Um den neuen Machtkämpfen direkt den Nährboden zu entziehen, beschließt Eivora einen neuen Auftrag, der schwieriger den je sein solle, an Land zu ziehen. So kommt es, dass bei ihrem neuen Auftrag blaues Blut an Eivoras Seite steht. Unerwartet, aber hoffentlich hilfreich, denn es geht gegen eine bis dato uneinnehmbare Stadt.

Meine Meinung:
Eigentlich könnte man „Rotes Gold“ schnell mit knallhart, blutig und gnadenlos beschreiben, würde dem Werk dann aber nicht ganz gerecht. So hatte mich dieses Buch nach den ersten Seiten schon im Bann, denn ich habe selten ein Fantasy Buch in Händen gehalten, zumindest in den letzten zwei, drei Jahren, welches so gnadenlos und „gewaltig“ losgeht. Dieser gebotene Gewaltexzess ist aber keine reine Masche, sondern, je länger man den Protagonisten folgt, kann man die Handlungen, und somit die Härte dieser verstehen und nachvollziehen.

Das gebotene Setting lebt teils von seiner Schlichtheit und teils von der gebotenen Detailtiefe, sprich Robert Corvus trifft meistens genau die richtige Entscheidung inwieweit seine Worte etwas vorgeben müssen oder auch nicht, so dass das Kopfkino seine Arbeit hervorragend verrichten kann und man so keinen Vorkaueffekt hat.

Gut gefallen hat mir auch, das sich Robert Corvus auch nicht davor scheut Szenen zu beschreiben, die dem ein oder anderen zu wider währen. So erhält das Buch aus meiner Sicht aber mehr Ansatzpunkt an denen man sich als Leser reiben kann und auch erinnern wird.

Ich bin schon sehr auf den nächsten Teil gespannt, bin mir aber auch bewußt, das „Rotes Gold“ bei dem ein oder andern bzgl. mancher Szenen nicht auf Gegenliebe stossen wird.

Meine Wertung:
4 von 5 Würfel

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