[Interview] Mit Karl-Heinz Zapf zu Gast im Oger-Hort

Da sich beim Schnutenbach-Rollenspiel etwas getan hat, war es erneut an der Zeit sich Karl-Heinz Zapf zu schnappen und selbigen einige Fragen zu stellen. Was dabei rauskam, könnt Ihr nun folgend nachlesen.

IHdO-MHallo Karl-Heinz,
es ist schon wieder einige Zeit her und es hat sich in Schnutenbach einiges getan. Somit war es an der Zeit Dir erneut ein paar Fragen zu stellen. Auf die Vorstellung möchte ich aber nicht verzichten. Also wer ist Karl-Heinz Zapf?
Wer ist Karl-Heinz Zapf? Hm, so ne Art von Rollenspiel-Relikt, würde ich mal behaupten … Ein Tagträumer und Langschläfer, ein Weltenbauer und Conorganisator, Messe-Maniac und Fandom-Nerd (noch bevor es den Begriff „Nerd“ in dieser Form für uns eigentlich gab), leidenschaftlicher LARPer und immer wieder mal Plot-Gott. Eigentlich muss das allerdings jeder ganz aufs Neue für sich selbst herausfinden, wenn sie oder er mich kennen lernt. In jedem Fall bin ich aber ein langjähriger Fan von gutem Rollenspiel.

So richtig los ging es dabei für mich – wie für so viele hier in Deutschland – in grauer Vorzeit mit der ersten „DSA“-Box. Über die bin ich ganz unvermittelt in meiner damaligen Lieblings-Buchhandlung gestolpert, in der ich regelmäßig zu Besuch war. Was für ein unvergesslicher Anblick! Und direkt daneben lagen die ersten vier legendären Abenteuer. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich denke, ich habe angefangen zu sabbern …

Zwar hatte ich vorher schon prägende Erfahrungen mit Soloabenteuer-Büchern gehabt (z. B. „Forest of Doom“) und mir sogar „Schwerter & Dämonen“ zugelegt, Letzteres hat sich mir aber einfach nicht erschlossen. Ich weiß noch, dass ich das alles ziemlich cool fand, mir aber am Ende der Lektüre des Regelbuches dachte: Wie zum Donner soll das denn bitte ablaufen?

Gelesen und geschrieben hatte ich zuvor schon eine ganze Menge, auch einige (meist extrem schlecht kopierte) Fanzines herausgegeben und mich bei anderen Heftchen und Projekten eingebracht. Das war für mich echt eine großartige, spannende Zeit im Fandom. Und als dann der Funke mit DSA endlich übersprang, ging in meinem Freundeskreis so richtig die Post ab. Von da an wurde so ziemlich jede Woche mehrmals gespielt – ich hatte gerade meine erste eigene Wohnung bezogen – und bei mir war danach so gut wie jeden Tag (und jede Nacht) „full house“. Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir gerade an den Wochenenden oft einfach durchgezockt haben und ich sogar manchmal einfach ins Bett gegangen bin, während meine Gäste noch weiter gespielt haben … Bei DSA blieb es aber nicht lange, wir probierten nach und nach jedes Regelwerk und jedes Abenteuer aus, das wir in die Finger bekommen konnten. An diese „wilde Rollenspiel-Zeit“ denke ich immer noch sehr gerne zurück.

Es dauerte dann natürlich nicht mehr allzu lange, bis ich selbst damit anfing, Abenteuer zu schreiben. Und kurz danach drehte ich endgültig durch und begann damit, mein eigenes Rollenspielsystem zu Papier zu bringen (und ja – damals musste ich es im wahrsten Sinne des Wortes noch zu Papier bringen). Nächtelang schrieb ich mit der Hilfe von endlos dudelnder Musik aus meiner Stereoanlage, jeder Menge Kaffee und einer erstaunlich fortschrittlichen Schreibmaschine mit Zwei-Zeilen-Display in meiner kleinen Butze durch, bis es dann schließlich mit finanzieller Hilfe einiger Freunde im Eigenverlag erschien: „Mächte, Mythen, Moddermonster“. Und das war trotz des Titels eigentlich recht ernst gemeint. Ich war stolz wie Bolle auf dieses Erstlingswerk.

Seitdem ist viel Zeit vergangen, aber trotz der üblichen Höhen und Tiefen, die das Leben nun mal so mit sich bringt, bin ich dem Hobby Rollenspiel irgendwie immer treu geblieben. Und ich denke, es hat mein Leben tatsächlich enorm bereichert.

„Im Hort des Oger-Magiers“ ist vor einiger Zeit erschienen. Worum geht es in diesem Band?
Oh, es geht um Oger und Kobolde, um Biestmenschen und Untote. Es geht um Zwerge und Riesen, um versteckte Dörfer im dunklen Waldesschatten, um nebelumwölkte Burgen auf steilen Berghängen und um vergessene, düstere Zwergenfestungen. Aber natürlich auch um sagenhafte Ungeheuer, unermessliche Schätze und Flüche aus längst vergangener Zeit. Und um wahre Liebe.

IMG_0051Als Erstes stößt man auf das Abenteuer „Die Expedition der Zwerge“. Dabei handelt es sich ja um etwas älteren Stoff, aber vielleicht erzählst Du uns dazu ein paar Worte.
„Etwas älterer Stoff“ heißt in diesem Fall, dass es sich dabei um das zweite Abenteuer überhaupt handelt, das ich für Schnutenbach geschrieben habe. Vor mittlerweile knapp 20 Jahren hatte ich die Dorfbeschreibung ja für unsere laufende Rollenspiel-Kampagne entwickelt und dann immer wieder neuen Stoff hinzu erfunden. Darunter auch dieses Abenteuer. Vergleicht man es mit dem alten Material, wird man allerdings schnell feststellen, dass sich vieles geändert hat. Nach wie vor geht es um eine alte Zwergenfestung in der sich neue und eher unliebsame Bewohner eingenistet haben. Ich habe die komplette Überarbeitung aber gleich dazu genutzt, den Text deutlich zu ergänzen und zu erweitern und vor allem möglichst viele Hintergrundinfos zu den Zwergen in der Welt von Schnutenbach einzufügen. So etwas in der Art ist auch noch mit der verborgenen Siedlung Runarion tief im Waisenwald für das Volk der Elfen geplant, aber zuvor ist erst der nächste Abenteuerband „Das Dorf der Verdammten“ dran.

In jedem Fall können die SpielerInnen ganz schön in Bedrängnis geraten, wenn sie einer belagerten Zwergenexpedition zur Hilfe eilen und sich dabei mit einer Kreatur anlegen, die ihnen noch lange zu schaffen machen dürfte … Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt.

Wenn die Spielgruppen das erste Abenteuer, wobei die Spielreihenfolge nicht festgelegt ist, hinter sich gebracht haben, kann man sich „Der Hort des Oger-Magiers“ annähern. Würdest Du uns bitte mehr zu diesem Abenteuer erzählen?
Dieses Abenteuer ist zuvor noch nie erschienen und wurde von mir für diesen Band endlich abschließend ausformuliert. Im Kern dreht es sich um einen Oger-Magier und seine wilde Horde (was für eine Überraschung!), der droht, seine Macht bis hin nach Schnutenbach auszuweiten. Das können die SpielerInnen natürlich nicht zulassen, zumal es im ungünstigsten Falle passieren kann, dass sich dieser grimmige Geselle womöglich mit dem Monstrum aus dem ersten Abenteuer zusammen tut. Und dann wäre wohl wirklich die Hölle los!

Es ist größtenteils ein richtig klassischer Dungeoncrawl. Habe ich eigentlich bereits erwähnt, dass ich diese old school-Abenteuer sehr gerne mag ..? Aber auch in diesem Fall können die SpielerInnen einiges über die Welt um Schnutenbach herum erfahren und außerdem sogar neue und wertvolle Freunde und Verbündete finden, wenn sie es geschickt anstellen. Mein Ziel mit jedem neuen Abenteuer ist ja auch, immer mehr von der Welt zu erzählen, die es um das kleine Dorf an der Schnute herum nun einmal gibt. Bis hin zu den großen Städten wie Haderfurt oder Damazhir. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden …

„Das Dorf im Waisenwald“ bringt eine neue Dorfbeschreibung in die Welt von „Schnutenbach“, nämlich „Stammhausen“. Ich bitte um eine Dorfrundfahrt/-beschreibung.
Da möchte ich tatsächlich nicht allzu viel vornweg nehmen, denn Stammhausen hat es ganz schön „in sich“. Wie bereits bei Schnutenbach war es mir sehr wichtig, die Dorfbewohner dieser kleinen Holzfällersiedlung im weglosen Waisenwald vor dem geistigen Auge der SpielerInnen so richtig zum Leben zu erwecken. Ich denke, das ist beim Schreiben von Abenteuern auch irgendwie so mein Steckenpferd. Und darum hat jeder hier auch seine ganz eigene, kleine Geschichte. Ich finde Stammhausen als Ausgangspunkt – gerade für Reisen ins Riesenjoch-Gebirge, in den Pfuhl oder natürlich den bedrohlichen Waisenwald – vielleicht sogar noch besser geeignet als Schnutenbach, da das Dorf kleiner und somit übersichtlicher ist. Außerdem geht es deutlich rauer zu, denn die hier lebenden Holzfäller und ihre Familien sind ständig den Gefahren des Waldes ausgesetzt, der sie ebenso am Leben hält wie er es zeitgleich auch bedroht. In jedem Fall ist Stammhausen einen Besuch wert, wenn es auch zunächst sicher schwer fällt, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen.

Außerdem war es mir wichtig, mit einem anderen Dorf die nähere Umgebung von Schnutenbach noch weiter auszuarbeiten – denn schließlich werden die AbenteurerInnen in jedem Fall umherreisen und nicht andauernd an einem Ort verweilen wollen. Hierfür gibt es natürlich auch diverse Anknüpfungspunkte zwischen den beiden Ansiedlungen, aber ebenso zwischen den Charakteren untereinander. Und um Stammhausen direkt ins laufende Spiel zu integrieren findet sich am Ende des aktuellen Bandes ja ein Abenteuer, das dieses Dorf als Ausgangspunkt hat und bei dem die SpielerInnen zwangsläufig mit den Einwohnern zu tun haben werden.

Ganz nebenbei erfahren die SpielerInnen bei „Das Dorf im Waisenwald“ außerdem sehr viel über den weit verbreiteten Glauben an Naturgeister, die manchmal sehr real unter den Menschen wandeln und nicht immer Gutes im Schilde führen …

zwischenbild_nachtwächterinWar es an der Zeit eine solch neue Lokation in die „Schnutenbach“-Spielwelt einzuführen?
Wie bereits erwähnt soll Schnutenbach nicht alleine für sich irgendwo in der Wildnis stehen. Es wurde ja schon in früheren Bänden u. a. die Burg der Familie von Geissler erwähnt, aber auch einige andere kleine Weiler und eben vor allem Stammhausen. Für mich gehört zu einer „realistischen“ Fantasy-Welt einfach mit dazu, dass die SpielerInnen von einem Ort zum anderen reisen und diese auch wirklich erforschen können. Dass es nicht nur schablonenartige Vorgaben mit einigen wenigen Eckdaten gibt. Natürlich setzt dies voraus, dass sich der jeweilige Spielleiter vorher gut mit dem Material auseinander setzt, aber ich denke mein Schreibstil ist ganz gut dazu geeignet, sich in diese Texte zu vertiefen, ohne dass die Lektüre langweilig wird. Auch diese sehr erzählerische und plastische Art und Weise, mit der ich meine Abenteuer verfasse, ist übrigens noch aus meinen frühesten Fandom-Zeiten als ungestümer Schreiberling übrig geblieben, während derer einige Freunde meinen Stil gerne mal als „schwülstig“ bezeichnet haben. Aber ganz so schlimm ist es mittlerweile hoffentlich nicht mehr. Mir selbst ist es nämlich beim Lesen einer Beschreibung immer wichtig, dass ich die Szenerie direkt vor meinem geistigen Auge zu sehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Stammhausen wird nicht die einzige Ortsbeschreibung bleiben, schon im kommenden Band sind mit der Stammburg der Familie von Geissler (der adligen Herrscher über den gesamten Landstrich, in dem auch Schnutenbach sich befindet) sowie den Ruinen des Klosters „Philias Zuflucht“ zwei weitere Orte geplant, die das Spiel bereichern und die Welt mitgestalten sollen. Und „Das Gasthaus am Galgenbaum“ samt seiner zwielichtigen Gästeschar ist ja bereits im Band „Der Zirkus des Schreckens“ ausgiebig beschrieben worden.

Mit „Spuk auf Burg Altenklamm“ findet man dann ein drittes Abenteuer in diesem Band. Worum dreht sich dieses Abenteuer?
Um die Liebe eines jungen Adligen zu seiner Erwählten, für die er bereit ist, alles auf eine Karte zu setzen und selbst dem Vermächtnis seines grausamen Vaters zu trotzen. Es handelt sich dabei zunächst um eine Art Detektiv-Abenteuer mit einem abschließenden, düsteren Finale. Wobei die SpielerInnen vermutlich die eine oder andere Überraschung erleben dürften. Dabei steht die Burg Altenklamm auf dem Nebelgrat im Mittelpunkt. Die abweisende Atmosphäre an diesem verlassenen, unheimlichen Ort hat es mir persönlich sehr angetan und wird hoffentlich auch den SpielerInnen den einen oder anderen wohligen Schauer über den Rücken jagen. Dieses abschließende Abenteuer steht in direktem Zusammenhang mit der Beschreibung des Dorfes Stammhausen und wird daher – sofern beides zusammen verwendet wird – für einige spannende Stunden sorgen.

Nachdem wir nun einen Gesamtüberblick über „Der Hort des Oger-Magiers“ erhalten haben, was macht für Dich das Besondere an diesem Band aus?
Zunächst mal finde ich persönlich den Band ziemlich rund, was den Inhalt angeht. Die Abenteuer sowie die Ortsbeschreibung sind miteinander verknüpft, können aber auch separat problemlos gespielt werden. Es wird viel neuer Hintergrund zur Welt von Schnutenbach vermittelt, der aber recht unaufdringlich während des Lesens verinnerlicht werden kann. Außerdem hat die Einteilung des Bandes in vier Teile wieder super geklappt, so dass so ziemlich jeder Spielleiter-Geschmack auf seine Kosten kommen sollte. Ich habe aus den Vorgänger-Büchern außerdem einiges gelernt, was ich hoffentlich diesmal noch besser machen konnte. Und ich bin froh, dass ich mit Stammhausen nun einen weiteren Ort geschaffen habe, den die SpielerInnen bei ihren wilden Eskapaden aufsuchen können. So wird die Welt von Schnutenbach immer vielfältiger und lebendiger.

Im letzten Interview hattest Du uns einen kleinen Einblick in zukünftige Projekte gegeben, u.a. war die Rede von einem Schnutenbach-Roman, gegeben. Wie steht es um dieses Projekt?
Da muss ich jetzt (zumindest teilweise) leider ein wenig zurück rudern. Den Roman habe ich zwar angefangen, jetzt aber aufgrund anderer Projekte zuerst einmal zurück gestellt. Aber auch wenn es noch ein wenig dauern kann, ich werde dieses Buch auf jeden Fall schreiben – denn ich habe richtig Lust auf die Charaktere, die darin vorkommen werden und auf die Abenteuer, die auf sie warten.

Es gibt aber eine Art Trostpflaster für alle Fans von Schnutenbach: Denn zwischenzeitlich hat ein Freund gemeinsam mit mir die Homepage zur Dorfbeschreibung fertiggestellt (die echt schon lange überfällig war)! Und das war auch nicht gerade wenig Arbeit. Auf http://www.schnutenbach.jimdo.com gibt es ab jetzt immer die neuesten Infos zum Dorf an der Schnute. Und nicht zuletzt auch Download-Content, darunter das exklusive Szenario „Das Biest im Waisenwald“, aber auch die Schnutenbach-Charakterkarten für die Verwendung im Rollenspiel. Als Nächstes steht dann die Ortsbeschreibung mit dem Titel „Die Tränen der Gorgone“ auf dem Programm. Vorbeischauen lohnt sich also.

Auch die inoffizielle Schnutenbach-Convention „DIES LUDI – Tage der Spiele“ hat eine überarbeitete Homepage erhalten: http://www.dies-ludi.jimdo.com. Vielleicht treffen wir uns ja mal auf dieser Veranstaltung? Ich würde mich freuen.

Weiterhin war die Rede von einem Spielbuch „Elfenwald“. Wie sieht es damit aus?
Dieses Soloabenteuer namens „Elfenwald: Schatten über Cas’Ashar“ ist schon relativ weit fortgeschritten, allerdings ist noch fraglich, in welchem Format es letzten Endes erscheinen soll. Und das hält gerade leider ein wenig auf, denn das gesamte Layout nachträglich auf ein anderes Format umzubauen nimmt enorm viel Zeit (und Nerven) in Anspruch. Ich denke aber, dass es mit etwas Glück Ende 2016/Anfang 2017 erscheinen könnte …

Auch hierzu gibt es eine andere tolle Neuigkeit: Ein Einsteiger-Soloabenteuer für Schnutenbach mit 200 Abschnitten, in dem der/die LeserIn mit dem Dorf und vielen der dort lebenden Personen spielerisch Bekanntschaft schließen kann, wurde erst vor Kurzem von mir angefangen. Es soll auf diesem Weg als Einstieg für noch unentschlossene RollenspielerInnen dienen, die dabei auch gleich feststellen können, ob sie mit meiner Schreibe und dem Hintergrund überhaupt was anfangen können. Es wird nach Fertigstellung entweder auf der Schnutenbach-Homepage und/oder als kostenloses Printprodukt veröffentlicht werden.

IMG_9970Da ich gerade schon auf den angekündigten Projekte rumreite, dazu noch eine Frage, wie steht es um „ZAPFenstreich!“ (und vielleicht beschreibst Du kurz um was es dabei geht)?
Dabei geht es um ein kostenloses Magazin, dessen Inhalt fast ausschließlich der Welt von Schnutenbach gewidmet sein soll. Über die Planungsphase der ersten Ausgabe ist es aber aufgrund anderer laufender Projekte noch nicht hinaus gekommen. Immerhin weiß ich schon, was ich gerne alles in dieser Ausgabe drin hätte – nämlich ausschließlich im Rollenspiel verwertbares Material, z. B. eine Beschreibung der Stadt Damazhir in Khrakovja. Die ist mittlerweile ja schon so oft erwähnt worden, dass ich dazu echt mal ein paar Infos sowie wichtige Persönlichkeiten zugänglich machen sollte.

Aber aufgepasst, denn auch meine „Zapfen-Streiche“ haben jetzt bereits eine eigene Homepage mit einigen interessanten Downloads (u. a. das Turnierspiel „Kampf der Giganten“, aber auch dem kompletten „Mächte, Mythen, Moddermonster“-Regelwerk): http://www.zapfenstreiche.jimdo.com.

Ich halte gerade „Das Auge des Abyssus“ in Händen. Würdest Du dazu bitte ein wenig sagen?
Dieses kurze Horror-Soloabenteuer ist letztes Jahr als kostenloses Give-away auf der „MantiCon“ an alle TeilnehmerInnen ausgegeben worden (zusammen mit vielen anderen tollen Sachen im prall gefüllten Welcome-Package). Es ist ein Solo, das ich vor vielen Jahren für mein Horror-Regelwerk „Schattenspiele“ geschrieben habe, das jedoch leider nie das Licht der Welt erblickt hat. Für diese gedruckte Ausgabe habe ich den Text noch einmal komplett überarbeitet und erweitert. Da es komplett ohne Spielregeln auskommt ist es eigentlich der optimale Einstieg, um diese Art der Spielbücher einfach mal kennen zu lernen. Klar, es ist mit seinen 77 Abschnitten kurz und knackig geraten, aber das war ja auch von Anfang an der Plan. Wer wagt es, sich den Mächten des Wahnsinns zu stellen? Einfach mal reinlesen (wenn man sich traut).

Vielen Dank für Deine Zeit, es war wie immer interessant. Die letzten Worte gehören Dir.
Kommt doch einfach mal auf einer Convention oder Messe vorbei, auf der ich bin, und lasst uns dort palavern oder vielleicht sogar gemeinsam was spielen. Rollenspiel ist ein so spannendes und kommunikatives Hobby und ich freue mich immer darüber, Feedback zu meinen Büchern zu bekommen. Vielleicht treffen wir uns ja in diesem Jahr sogar noch. Und jetzt … weiterspielen!

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