[Rezension] Destiny Quest Buch #1: Die Legion der Schatten (Spielbuch)

Autor: Michael J. Ward
Verlag: Mantikore Verlag
Format: broschiert
Seitenzahl: 740
Erschienen: 2015
ISBN: 978-3939212751
Preis: 19,95 Euro
Bonus: Downloads

von: Würfelheld

Der Mantikore-Verlag, welcher durch seine vielen Spielbuch-Veröffentlichungen bereits einen Namen hat, nimmt sich nun der im englischen Original 2012 erschienen Destiny Quest Reihe an. Das Spielbuch hat schon mal ordentlich was an Gewicht mit sich gebracht.

Klappentext:
Ohne Erinnerung an dein früheres Leben und mit kaum mehr als einem Schwert am Gürtel und einem Rucksack musst du dich, in einer dir unbekannten Welt voller Monster und Magie, deinem Schicksal stellen. Sei vorsichtig – denn DU der Leser dieses epischen Abenteuers – bist der Held in dieser Geschichte! DU entscheidest welchen Weg du wählst, DEINE Entscheidungen bestimmen darüber welchen Monstern du begegnest, welche Schätze du finden wirst und ob dein Abenteuer ein glückliches Ende nimmt!

Sei tapfer und weise und beginne DEIN Abenteuer – tritt ein in die Welt von Valeron und begegne der LEGION DER SCHATTEN!

Inhalt:
„Die Legion der Schatten“ erstreckt sich über mehr als 900 Einzelabschnitte die sich in drei großen Kapiteln wiederfinden.

Am Anfang findet der Leser eine Einzelübersichtskarte, welche ihm freistellen in welcher Reihenfolge er „Destiny Quest“ angehen möchte, den dieses Spielbuch besteht aus drei Einzelakten. Die Karte umfasst eine sehr detailliert Übersicht, welche dem Leser schon so das ein oder andere vorab verrät.

Im Folgenden möchte ich auf die einzelnen Akte kurz eingehen und beschreibe diese daher in der vorhandenen Reihenfolge.

Man übernimmt im ersten Akt die Rollen eines Charakters, welcher nach einem Raubüberfall, mit Gedächtnisverlust aufwacht und sich erst einmal orientieren muss. Bei dieser Zurechtfindung stößt der Held auf einem im Sterben liegenden Knappen, welcher ein Empfehlungsschreiben bei sich trägt, das ihn dazu berechtigt, eine Ausbildung zum Ritter bei Meister Avlan Dal zu absolvieren. Die Ausbildungsstätte befindet sich in einer ehr ländlichen Gegend, wo aus dem Helden wohl kein großer Ritter wird, schließlich gibt es hier bis auf Magie- und Aberglaubefürchtige Bauern und Dörflern so rein gar nichts. Allerdings, als dann ein Dürre zuschlägt, befindet man sich schneller in der „wirklichen“ Geschichte, als einem lieb ist, wobei man dann feststellt, dass man wohl als Brandmahlwirt diente und somit der Legion der Schatten zur Wiederauferstehung geholfen hat.

Damit ist man dann auch schon im 2.Akt, welcher sich hauptsächlich mit der Suche nach einer gewissen Person beschäftigt, da diese Hinweise besitzen soll, die bei der Bekämpfung der Legion der Schatten helfen können. Bei dieser Suche gilt es die eine oder andere Herausforderung zu bestreiten und hoffentlich zu bestehen.

Im 3.Akt ist der finale Konflikt mit der Legion der Schatten unausweichlich. Allerdings tritt der Held hier nicht alleine an, hat er doch durch seine vorherigen Quests den ein oder anderen Mitstreiter gefunden, welche sich der nahenden Gefahren bewusst sind und sich dieser stellen wollen.

Das Schicksal des Helden dient bei diesem Spielbuch als Cliffhanger und weist den Weg zum zweiten Band der Reihe.

Meine Meinung:
„Destiny Quest – Die Legion der Schatten“ ist wieder einmal ein echter Spielbuchbrocken aus dem Mantikore-Verlag welcher es echt faustdick, zwischen den Buchdeckeln hat. So findet man hier eine tolle Geschichte, welche sehr lebendig aber auch teilweise etwas zu Klischeehaft wirkt.

Die an den Held gestellten Quests schwanken von ihren Schwierigkeitsgraden her doch sehr. Teilweise hat der Held nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten, welche beide auf fast demselben Konflikt hinauslaufen, allerdings gelingt es Ward dies meist mit der Storyentwicklung zu entschulden. Wobei man sich da doch den einen oder anderen Gedanken mehr gewünscht hätte, anstatt mehr oder minder viele Einzelakte lang durchs Land zu reisen.

Die Story, die sich hinter diesem Spielbuch versteckt, nimmt toll an Fahrt auf und schafft es dann auch das man nach einigen Seiten dem Held unbedingt weiter folgen möchte. Leider wird das Kopfkino nicht wirklich mit vielen Kulissen bedient, sprich die gebotene Hintergrundwelt ist nicht wirklich einzigartig bzw. es fehlen mir dort doch einige Beschreibungen.

Nichtsdestotrotz bietet dieses Spielbuch tolle Unterhaltung und ist ein guter Auftakt zu den noch ausstehenden Teilen aus dieser Serie, welche ich mir unbedingt reinziehen werde.

Der Mantikore-Verlag hat mit „Destiny Quest“ erneut sein Händchen für Spielbücher bewiesen.

Meine Wertung:
4 von 5 Würfel

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