[Rezension] Codex Alera #5: Die Befreier von Canea

Autor: Jim Butcher
Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 603
Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-7341-6060-8
Preis: 9,99 Euro

von: Moritz

Nachdem mir die ersten Teile gut gefallen haben, war es klar das auch dieser Teil konsumiert werden musste.

Klappentext:
Die wolfsähnlichen Canim sind in Alera eingefallen. Doch sie sind selbst Vertriebene, seit die schreckliche Vord unaufhaltsam immer mehr von ihrer Heimat erobern. Tavi von Calderon, der neu ernannte Erbe des Throns von Alera, fasst einen verzweifelten Plan: Gemeinsam mit den Canim führt er sein Heer über das Meer, um die Vord zurückzudrängen und den Canim so eine Rückkehr nach Hause zu ermöglichen. Doch während Tavi und seine Soldaten jenseits des Meeres in einem unerbittlichen Krieg käömpfen, dringen die Vord bereits nach Alera vor …

Inhalt:
„Verbündet“ ist vielleicht das falsche Wort zwischen den Aleranern und den Canim oder zwischen Tavi und Varg, aber ein gemeinsamer Feind schweißt einfach zusammen und so spielt sich der Hauptteil der Geschichte auf Canea ab. Wie üblich gibt es zwischen 3 und 4 parallel geführte Erzählstränge, von denen wieder derjenige mit Tavi der wichtigste ist, dicht gefolgt von dem politischen in Alera Imperia – leider machen die Vord sich nämlich nicht nur über Canea her, sondern auch über Alera und seien wir mal ehrlich – der Abschluss der Handlung in der Hauptstadt lässt das Silvesterfeuerwerk der chinesischen Gemeinde in Düsseldorf wie eine Wunderkerze aussehen.

Ich bin ja mittlerweile ein Fan der ersten aleranischen Legion und freue mich immer, wenn die ins Gefecht geführt wird und das kommt auf dem westlichen Kontinent Canea wirklich oft genug vor. Ich will hier von der Handlung nicht allzu viel verraten, aber es sei hier mal offiziell angemerkt, dass der deutsche Titel „Die Befreier von Canea“ mehr als irreführend ist – der Originaltitel „Princeps Fury“ passt da schon deutlich besser.

Auch ist hier genau der richtige Ort, um mal die Übersetzung zu loben, denn die ist wirklich mehr als solide und liest sich absolut flüssig. Auch die schlimmsten „Ich lese nur im Original, weil Übersetzungen alle Kacke sind“-Snobs dürfen hier gerne mal die Nasen reinstecken.

Meine Meinung:
Immer noch eine wirklich starke Leistung von Butcher, die Serie behält ihre atemberaubende Geschwindigkeit bei. Vom Aufbau her könnte ich die Dinger zwar mittlerweile auch selber schreiben, aber Jim hat einfach die flottere Schreibe und deswegen stehe ich täglich vor rund 100 jungen Menschen und er verdient richtig viel Schotter mit seinen Romanen. Und jetzt her mit Band 6!

Meine Wertung:
4,5 von 5 Würfel

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