[Rezension] Das Objekt

Autor: John Sandford
Verlag: Piper Verlag
Format: Klappbroschur
Seitenzahl: 576
Erschienen: Mrz. 2016
ISBN: 978-3492703970
Preis: 16,99 Euro

von: Würfelheld

Der Piper Verlag lässt nun seiner letztjährigen Ankündigung Taten folgen und bringt nach und nach immer mehr Science Fiction Titel in die Buchhandlungen. Da ich letztlich schon mit dem Auftaktband zu „Dark Space“ ins Verlagsprogramm reingelesen habe, war es Zeit sich ein weiteres Buch zu schnappen und zu sehen was die Leute von Piper da so machen. Hinzu kommt, dass sich Sandford bei mir noch kein Name als SFF Autor gemacht hat, sondern ich ihn mehr oder minder durch andere Genres kenne. Also los…

Klappentext:
Das größte Science-Fiction-Epos seit dem internationalen Bestseller »Der Marsianer«: Es ist das Signal, auf das die Welt seit Beginn der Weltraumforschung wartet – in der Nähe des Saturns ist ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet worden. Ein amerikanisches Team bricht sofort zu dem fernen Planeten auf. Doch alles auf der Reise geht schief, und noch bevor sie den Saturn erreichen, erkennen die Astronauten, dass es nahezu unmöglich sein wird, zur Erde zurückzukehren. Und auch auf zwei weitere Dinge sind sie nicht vorbereitet: auf das, was sie in dem geheimnisvollen, kilometergroßen Objekt finden. Und auf ein skrupelloses, konkurrierendes Team, das ebenfalls als erstes am Ziel sein will. Bald geht es nicht mehr nur darum, die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Sondern ums blanke Überleben … »Das Objekt« ist ein unnachahmlich spannender und cooler Trip in die Tiefen des Universums.

Inhalt:
Wir befinden uns im Jahr 2066. Eigentlich sollte Sanders Heacock Darlington (Sandy), welcher als Hausmeister am CelTech arbeitet bei diesem Job keinerlei Aufregung erfahren, schließlich hatte er davon in seinem Leben, als Mitglied in einer Spezialeinheit, schon genug. Sein Leben kann er durch sein Einkommen nicht wirklich bestreiten, greift daher großzügig auf das väterliche Vermögen zu. Seine Zeit vertreibt sich Sandy mit dem aufreißen von Frauen, berufliche Regeln zu ignorieren und das Verarbeiten seiner Erlebnisse die er in der Spezialeinheit erlebt hat, zu verarbeiten.

Als Sandy dann bei der Sichtung von Teleskopaufnahmen beiwohnt, entdeckt er ungewöhnliches auf diesen Aufnahmen. Es handelt sich ein Objekt in der Nähe des Saturns. Keiner kann sich das erklären, aber es könnte Außerirdisch sein.

Nachdem hohe US Regierungskreise informiert sind, stellt die USA ein Expeditionsteam zusammen, welches das Objekt aufspüren soll. Dabei geht die USA sehr verschwiegen und geheimnisvoll zu Werke, dann man die Konkurrenz, besonders durch die Chinesen, fürchtet.

Es kommt wie es kommen muss, schnell geht bei den einzelnen Konkurrenten und deren Missionen verschiedene Dinge schief, des reicht vom Zwischenmenschlichen Vorfällen bis hin zu technischen Problemen der unterschiedlichsten Größe.

Meine Meinung:
Buch durch – Klappe zu. „Das Objekt“ hat es geschafft mich von „Gefällt mir“ zu „Gefällt mir gar nicht“ und zurück zu katapultieren.

Man trifft auf diverse Persönlichkeiten, wie etwa Sandy, die von vorne bis hinten, mit Klischees behaftet sind und in dem was sie tun, die Besten zu sein scheinen. Da spielt es keiner Rolle, welche Wissen sie haben oder auf was sie zurückgreifen können. Es scheint so das wenn etwas sein soll, dann ist es so, auch wenn es nicht so plausibel ist oder aber ein weitere Klischee aus der Hosentasche gezogen wird. Hier wäre Weniger locker doppelt so viel gewesen.

Die beschriebene Story greift aus meiner Sicht immer wieder auf bekannte Hollywood-Kost zurück und steckt diese in ein neues Gewand. Der Looser – Sandy, Zusammenkunft von Experten – Space Cowboys und vieles mehr.

Auch der herbeigezwungene Machtkampf der Supermächte USA und China greift auf uns bekannte Strukturen zurück.

Die Reise der Besatzungen und die dort entstehenden Probleme sind dann leider auch zu sehr vorhersehbar und ich habe eigentlich nur darauf gewartet wann dies passiert.

Damit leider nicht genug. Die Story leidet dann durch ihre wissenschaftliche Sprache, sprich Sandford schmeißt mit physikalischen und technischen Begrifflichkeiten um sich, das man teils erstmal Luft holen muss.

„Das Objekt“ hat es aus meiner Sicht leider nicht geschafft, dass ich das Buch nach Beendigung mit einem Lächeln beiseitegelegt habe. Dafür hapert es leider an zu vielen Stellen.

Meine Wertung:
2,75 von 5 Würfel

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