[Rezension] Codex Alera #3: Die Verschwörer von Kalare

Autor: Jim Butcher
Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 639
Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-442-26412-4
Preis: 9,99 Euro

von: Moritz

Die wohl beste High Fantasy-Reihe, die bisher völlig unter meinem Radar dahingewieselt ist, aber jetzt habe ich sie am Schlawittchen!

Klappentext:
Tavi, der junge Spion in Diensten des Ersten Fürsten, schleicht sich in die Armee von Kalare ein, denn ein Bürgerkrieg scheint unausweichlich, und der Fürst von Kalare ist der mächtigste Gegenspieler des rechtmäßigen Herrschers von Alera. Durch Mut und viel Glück steigt Tavi schnell auf, bis er eine ganze Legion befehligt. Da landet eine gewaltige Streitmacht der wolfsähnlichen Canim an der Küste Aleras – und nur Tavi und jene Soldaten, die er eigentlich ausspähen soll, können sie jetzt noch aufhalten …

Zum Inhalt:
Wie gewohnt fällt unseren Helden das Happy End nicht in den Schoß. Auch die Erzählweise mit Hilfe mehrerer Erzählstränge ist bewährt und wird von Butcher gnadenlos durchgezogen.
Das große Metaplot-Ereignis ist die Rebellion des schon in Band 2 eingeführten Bösewichts, des Fürsten von Kalare, der gemeinsame Sache mit den fremdartigen Canim macht, um Kaiser Gaius vom Thron zu stürzen.

Ein Handlungsstrang teilt sich schnell in zwei, denn Isana, Amara und Bernard befinden sich mitten in der Attacke der Kalarer und müssen sich schnell trennen. Während Isana zurückbleibt, um den verletzten Faede zu heilen machen sich Amara und Bernard gemeinsam mit eher unerwarteten „Verbündeten“ auf, um direkt in der Höhle des Löwen Geiseln zu befreien, um es zwei neutralen Herrschern zu ermöglichen, dem Feind des Imperiums wirkungsvoll entgegentreten zu können.
Gerade der Subplot mit Isana und Faede dient vor allem dazu, alte Fäden aufzunehmen, weiterzuspinnen und teils zu einem sinnvollen Ende zu bringen – wir erfahren einiges über die Geschichte der beiden und den Hintergrund des jungen Tavi.

Apropos Tavi – der erhält den weitaus größten und spannendsten Handlungsstrang. Gemeinsam mit seinem Kumpel Max (später stoßen auch Ehren und Kitai dazu) wird er als Kursor einer Legion zugewiesen, die eigentlich eher politische Zwecke verfolgt und eigentlich nie in wirkliche Kämpfe verwickelt werden soll. Wie man es nicht anders erwartet hat, ist das natürlich nicht der Fall und so findet sich Tavi nicht nur inmitten einer gigantischen Verteidigungsschlacht gegen die Invasionsflotte der Canim, sondern gleich auch noch an der Spitze besagter Legion, die eigentlich nur aus unerfahrenen „Fischen“ und Spionen besteht. Natürlich macht er seine Sache als Notnagel mehr als gut und seine Ludus-Matches gegen Cane-Botschafter Varg zahlen sich mehr als aus.

Meine Meinung:
Ich hatte es nach Teil 2 befürchtet, aber ich muss jetzt die Höchstnote ziehen. Punkt. Hier stimmt wirklich alles. Die Handlung ist klasse, die Personen wachsen einem mehr und mehr ans Herz, die Balance zwischen Kämpfen, Intrigen und Romantik stimmt. Viel besser geht es im Rahmen einer Serie nicht – und jetzt her mit Teil 4!

Meine Wertung:
5 von 5 Würfel

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