[Rezension] Out of Inferno (Katastrophenfilm)

Studio: Edel Germany
Darsteller: Sean Lau, Louis Koo, Chen Si Cheng, u.a.
Sprache: Chinesisch, Deutsch
Format: Blu-Ray DTS 5.1
Anzahl Disks: 1
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: 103 Minuten
Erschienen: März 2016
EAN: 4029759108320
Preis: ca. 16 Euro

von: Würfelheld

Ich habe ja schon den ein oder anderen kuriosen Film, viele würden sagen Z-Movie oder SchleFaZ aufgetan und damit, von einigen Leuten, die Sehnerven malträtiert, aber das macht immer so einen Spaß. So bin ich letztlich auch auf „Out of Inferno“ gestoßen und kurze Zeit später landete dieser in meinem Player.

Klappentext:
Die Brüder Dajun (Sean Lau) und Qiang (Louis Koo) sind seit vier Jahren zerstritten. Ursprünglich arbeiteten beide bei der Feuerwehr. Doch dann stieg Qiang aus und gründete eine Brandschutz-Firma. Durch Zufall trifft er Dajuns schwangere Frau Sile (Sinje Lee) wieder, die im selben Gebäude, in dem er arbeitet, einen Arzttermin hat. Wegen einer defekten Klimaanlage und dem schwülsten Tag seit langem bricht in dem Hochhaus plötzlich ein Feuer aus, welches sich rasend schnell ausbreitet. Bis die Feuerwehr eintrifft, steht fast das gesamte Hochhaus in Flammen. Qiang und Sile sind in den oberen Etagen gefangen. Sie versuchen zu einer der Rettungsleitern der Feuerwehr zu gelangen. Das erweist sich aber als gefährlicher als zunächst angenommen. Dajun trifft derweil ebenfalls am Unglücksort ein und versucht seine Familie zu retten. Steht der familiäre Konflikt der Brüder dabei im Wege und verschärft die lebensbedrohliche Situation für alle Beteiligten?

– Spannungsgeladenes und bildgewaltiges Actiondrama –

Zum Inhalt:
Schwierig hier noch etwas zu schreiben, was vom Klappentext nicht schon abgedeckt wird, aber ich versuche es einfach mal.
Zu Beginn wird die Trennung zweier Brüder Dajun und Qiang gezeigt, wobei beiden die Möglichkeit offensteht, von der staatlichen Feuerwehr in ein Privates Unternehmen zu wechseln, um bei einem Projekt als Verantwortlicher für den Brandschutz einzusteigen. Dajun lehnt dankend ab, da er seine Zukunft bei der Feuerwehr sieht, die letztlich erhaltene Beförderung spielt dort sicherlich einen gewissen Aspekt.

Qiang nimmt das ihm unterbreitete Angebot an, was u.a. auch einen Familienstreit zwischen den Brüdern hervorbeschwört.

Nach einiger Zeit nimmt Dujan Frau einen Arzttermin, in dem von Qiang „bewachten“ Gebäude wahr, schließlich steht ihre Schwangerschaft unmittelbar bevor. Im Gebäude treffen sich die beiden Familienmitglieder und tauschen ein paar Worte aus, wobei man eine gewisse Abneigung spürt.

Der Besuch ist dann auch der Katastrophenauftakt, denn ein Feuer bricht in den untersten Etagen, wo sich die Sicherheits- und Klimatechnik befindet aus.

Nun nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Meine Meinung:
Puhu… ich weiß gar nicht wo ich zuerst anfangen soll.

Dieser Film besticht einzig und alleine durch seine Negativität. Selten habe ich einen Film gesehen, der selbst unter dem Aspekt B-Movie bzw. Z-Movie so ein Grauen fürs Sehzentrum ist.

Zuerst einmal, wer von den Schauspielern „Emotionen“, oder gar „Mimik“ erwartet, ist hier eindeutig falsch. Ein Gesichtsausdruck und das über mehr als hundert Minuten und das liegt nicht daran, das wir Europäer uns mit asiatischen Gesichtszügen schwer tun.

Ein Gebäude welches brennt, man aber eindeutig die CGI Spuren sieht. Und das Beste, ein Feuer welches keinen Rauch wirft. Merkwürdig, wenn man überlegt welche Stoffe alle in Brand geraten. Kein Rauch…

Das gilt dann auch bei der Freisetzung von „chemischen“ Mitteln. Zwei Personen liegen genau nebeneinander. Die eine stirbt, die andere überlebt. Sehr merkwürdig das „Kampfstoffe“ Zentimetergenau unterscheiden können, welcher Charakter noch für die Storyline gebraucht wird.

Kommen wir zur Storyline. Diese ist sowas von vorhersehbar und wenn man dann noch vorher den Klappentext konsumiert hat, lohnt sich der Film gar nicht mehr.

Nachdem Konsum stellt sich mir die Frage, warum Edel diesen Film eine Synchro verpasst und auf den deutschen Markt gebracht hat. Und wenn schon das Wort Synchro fällt, diese passt sich den allgemeinen Leistungen an.

Eindeutig muss ich hier leider sagen „Finger weg“, diese Lebenszeit erhaltet ihr nicht zurück.

Meine Wertung:
1 von 5 Katastrophen

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