[Rezension] Birthright (Comic)

Verlag: Cross Cult
Autor: Joshua Williamson, Andrei Bressan, Adriano Lucas
Format: gebunden, vollfarbig
Seitenzahl: 128
Erschienen: Oktober 2015
ISBN: 978-3-86425-679-0
Preis: 20 Euro

von: Moritz

Bei Mischungen aus „unserer Welt“ und Fantasy bin ich ja immer recht skeptisch…

Klappentext:
Für die Rhodes-Familie war der Verlust ihres Sohns Mikey das Schlimmste, was ihnen je passieren konnte, aber das konnte sie nicht darauf vorbereiten, was passieren würde, als er zurückkehrte … Nur ein Jahr später erscheint ein erwachsener Hüne in Conan-Aufmachung und behauptet Mikey zu sein, der sein Leben damit zugebracht hat, in einer Welt namens Terrenos einen mächtigen Tyrannen bekämpft und schließlich niedergestreckt zu haben. Und nun ist er zurückgekehrt, um auch diese Welt vor einer drohenden Gefahr zu beschützen. Doch sind dies seine wahren Absichten?

Die neue Serie von Autor Joshua Williamson und Zeichner Andrei Bressan verwandelt Fantasy in Realität!

Zum Inhalt:
Beim Spielen mit seinem Dad verschwindet der kleine Mikey in einem Wald und die ersten Seiten des Comics zeigen in aller Brutalität was das für einen Einfluss auf die Familie hat, die nun komplett zerbricht. Wenig später greifen Polizisten in diesem Wald einen Landstreicher in seinen Zwanzigern auf, der behauptet der kleine Mikey zu sein. Von hier an vermischen sich Fantasie und Realität und immer wieder blendet die Erzählung in das Fantasy-Reich Terrenos über, wo Mikey scheinbar ein durch uralte Erzählungen bekannter Erwählter ist. Nun ist er als Held in unsere Realität zurückgekehrt, um seinen eigenen Aussagen nach die Welt zu retten vor einigen terrenischen Bösewichtern, die ihren Weg in diese Realität gefunden haben. Allerdings scheint auch noch eine andere Lesart seiner Ankunft in der Welt zu existieren und man ist sich immer unsicher was nun wahr uns was erlogen ist.

Dadurch, dass wir von der Fantasy-Welt nur durch Mikeys Erzählungen erfahren, findet dieser Blick immer durch seine Brille statt und ist höchst subjektiv eingefärbt. Ein guter Kniff, der mich etwas mit dieser Vermischung aus Fantasy und realer Welt versöhnt. So funktioniert das echt gut.

Meine Meinung:
Gut gezeichnet und gut erzählt. Da bleiben nur wenige Wünsche offen. Die große Stärke ist das Spielen mit der Frage um Schein und Realität sowie der kraftvolle und sehr bunte Farbstil. Ich hatte mit dieser Serie zuvor keinerlei Berührungspunkte, bin aber jetzt ziemlich scharf drauf zu erfahren, wie es mit Mikey und seinem „Auftrag“ weitergeht.(Herrje, die Cross Cult Homepage gibt an, dass der Nachfolgeband am 18.07.2016 erscheint. Da werde ich mich wohl noch etwas in Geduld üben müssen.

Meine Wertung:
4 von 5 verwirrte Landstreicher

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