[Rezension] FEYWIND (Roman)

Verlag: Prometheus Verlag
Autor: Peter Hohmann
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 425
Erschienen: 2015
ISBN: 978-3944713106
Preis: 14,95 Euro

von: Quack-O-Naut

Nun, nachdem sich einige Rollenspiel-Verlage auch an Romanen, sowohl Reihen, Neuauflagen und Neues versuchen, steigt Prometheus mit FEYWIND, einem Fantasy-Roman, auch in diese Geschäft ein. Also Klappe auf und die Nase in die Seiten gedrückt.

Klappentext:
Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam – die Inquisition. Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel.

Zum Inhalt:
Feywind ist nicht nur der Name dieses Werkes, sondern auch der unseres magischen Protagonisten. Dieser besagte Feywind reist von der ihm ausbildenden Akademie in sein Heimatdorf, um dort seinen Vater zu besuchen, zurück.

Schneller als gedacht steckt Feywind allerdings bis über beide Ohren in Schwierigkeiten, schließlich ist die Inquisition derzeit auf dem Feldzug gegen alles Magische und die Anzahl der Scheiterhaufen wächst stetig. Aber die Schergen der Inquisition ist nur der Anfang, so wird Feywind Zeuge eines Überfalles, welches schlechte Kindheitserinnerungen mit sich bringt, und dann auf steckt er auch noch seine Nase, durch Neugier getrieben, in eine Sache die ihn nicht angeht und entführt einen Mitarbeiter des örtlichen Schmieds.

Dieser Mitarbeiter besticht nicht nur durch seine Stärke, sondern befindet sich in einem Bann, welchen Feywind gewillt ist zu brechen. Als er sich dieser Aufgabe stellt und auf das Ergebnis wartet begibt sich Feywind in Dorf. Und erneut Schwierigkeiten, Flucht und Ruck Zuck wird sein Gemäuer von der Inquisition belagert.

Aber ohne es zu wissen erhält Feywind Hilf von dem Arbeitssklaven. Es gelingt die Flucht und eine Reise beginnt. Auf dieser Reise stellt sich heraus, dass der Hühne der mit einem Bann belegt war, einer der Königtreusten Krieger ist und die Ereignisse im Reich nicht verhindern konnte und durch seine Aufwiegelung unter Bann geriet. Feywind und Mangdalan, so der Name des Hühne, werden von der Elfe Nalda, die Mangdalans Gefährtin ist begleitet.

Als die drei, mit sprichwörtlich letzter Kraft das Elfenreich erlangen und Unterschlupf erhalten, wird der Lauf der Dinge, der vor vielen Dekaden angestoßen wurde, beschleunigt.
Ohne es zu ahnen ist Feywind der Katalysator für das drohende Chaos und dem immer dichter werdenden epischen Netzes welches sich auftut das Reich mit Dunkelheit zu erfüllen.

Mehr wird nicht verraten, sonst arten es in ein Spoeler-Festival aus!

Mein Fazit:
Herzlich Willkommen in einer düsteren Welt der Fantasy, könnte man einfach und schnell zu diesem Werk sagen, allerdings würde man dann einiges verschweigen.
Wer Fantasy konsumiert ist hier genau richtig. Hohmann klöppelt eine düstere Welt zusammen, welch dabei auch immer schön mit den bekannten Klischees der Fantasy spielt, allerdings bricht er auch mit einigen Klischees ohne das dies gekünzelt oder merkwürdig wirkt. Es ist einfach toll zu lesen das auch mal ein elfischer Bogenschütze auch mal fehlbar ist, oder das ein Krieger nicht immer unverletzt aus einem Kampf geht.

Aber es gab nicht nur Sonnenschein im Reich. So sind mir zwei drei Szenen einfach ein wenig zu vorhersehbar, wie etwa die Wächter.

Das Werk wird, man mag es für Fantasy kaum glauben, abgeschlossen. Wobei man direkt anfügen kann, dass das Kopfkino ohne Probleme fünf und mehr Ansätze findet um die Geschichte weiterzuführen. Es bleibt zu hoffen das Peter Hohmann nachlegt!

Wie oben ja erwähnt ist dies der Roman-Einstieg vom Verlag. Daher mal ein wenig zur Aufmachung. Das Cover kommt schwach daher und sagt mir nach der Lektüre nicht wirklich zu. Die gewählte Papierqualität ist auf jeden Fall hervorragen und man kann nur raten diese beizubehalten. Allerdings hapert es am Buchrücken, da sollte nachgebessert werden. Runde Bücher sehen nicht toll aus! Das Lektorat ist ein Ding für sich, es gibt ein paar Fehler, meistens weggelassene Worte. Der Verlag ist hier auf dem Richtigen Weg.

Eine Fantasy-Welt von der ich mehr möchte! (vor allen mehr „Shnurk“)

Meine Wertung:
4,25 von 5 Statuen

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2 Responses to [Rezension] FEYWIND (Roman)

  1. portapatetcormagis sagt:

    Düstere Fantasy und abgeschlossener Roman? Der MUSS auf die diesjährige Leseliste 🙂

    • wuerfelheld sagt:

      Und dann hier ein wenig Feedback geben!
      Wir geschrieben, hoffe ich auf einen weiteren Teil, weil einiges an Stoff noch drin ist, welcher weitererzählt werden könnte!

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