[Rezension] Rumble in the Dungeon (Brettspiel)

Verlag: Heidelberger Spieleverlag (Flatlne Games)
Autor: Olivier Saffre, Ken Rush
Spieleranzahl: 3-6
Altersempfehlung: 8+
Spieldauer: 30 Minuten
EAN: 4015566033337
Preis:  16,95 Euro

von: Greifenklaue

Die Rüstung angelegt, die Hände an den Waffen und ab in Dungeon, ab ins Abenteuer.

Klappentext
„Neuer Dungeon – Neue Mitstreiter! Bist du der Schatzsuche mit diesen seltsamen Gestalten wirklich gewachsen? Oder passiert bald das Unausweichliche? Was sich über die Zeit hinweg angestaut hat, muss jetzt endlich raus – In „Rumble in the Dungeon“ ist es dein Ziel, deinen Mitstreitern den Schatz vor der Nase wegzuschnappen und ihren Prügeleien aus dem Weg zu gehen. Sei der Letzte im Dungeon oder der Erste, der diesen mit dem Schatz verlässt.“

Boxinhalt
12 Dungeontiles, 12 Token, 12 Papp-Pawns mit Platikfuss, 12 Plastikpinöpel, hölzerne Schatztruhe, Punktetafel und Regelheft.
Die Tiles, Token und Pawns waren jeweils problemlos auszulösen. Das Spielmaterial ist wertig, wobei die Holztruhe etwas klobig wirkt und die Dungeontiles zewar interessante Bilder in Comicgrafik bietet (ein Bärenfell oder eine Wassergrabenfalle), aber von der Form etwas interessanter gestaltet sein könnten. Die Pawns zeigen unterschiedliche, klassische Monster und Helden in Comicgrafiken (Gallertkubus, Untotenfürst oder Ork).

Das Spiel:
Aufbau und Spiel ist schnell erklärt. Alle 12 Dungeontiles werden beliebig angeordnet, Schatzkammer und Ausgang möglichst weit voneinander entfernt. Dann werden in jeden Raum eines der Figuren gestellt und jeder Spieler bekommt danach 2 Token zugeordnet. Diese beiden Figuren muss man nun möglichst lange überleben lassen. Reihum ist jeder einmal dran und kann entweder eine einzelne Figur bewegen oder befinden sich mehrere in einen Raum kann man sie kämpfen lassen und den (freigewählten) Unterlegenden herausnehmen. Ziel ist es, dass eine seiner Figuren bis zuletzt im Dungeon bleibt oder man gar mit der Schatztruhe bekommt. Derjenige bekommt 10 Punkte, der zuletzt Gestorbene 9 Punkte etc. – wobei nur die bessere Figur spielt. Diese werden fix auf der Tafel festgehalten, dann neu aufgebaut (mit neuen Zuordnungen) und insgesamt drei Runden gespielt.

Die Kunst liegt daran, nicht zuviel Aufmerksamkeit seinen Figuren zukommen zu lassen und immer schön die anderen möglichst fix zu entfernen. Im großen und ganzen ist aber Glück der wesentliche Faktor.

Auch wenn ich als Vielspieler es eher als Auftakt eines Spieleabends mit Dungeonthematik nutzen würde, waren die Gelegenheitsspieler, mit denen ich es auch ausprobiert habe, mal ganz froh, schnell in das Spiel reinzukommen und es problemlos zu verstehen und zu durchdringen. Insofern haben wir durchaus ein paar Runden hintereinander an dem Spiel gezockt und es wurde gar an eine selbstgebaute My little Pony-Variante nachgedacht …

Witziges Nebenbeifeature: Man kann „Rumble in the House“ dem Duneonrumble nachschalten, wenn man durch den Dungeon gefegt ist …

Mein Fazit:
Ein kurzes, schnelles Spiel mit hohem Glücksfaktor mit Dungeonthematik. Eher für Gelegenheitsspieler oder zum Auftakt eines Dungeoncrawlerabends.

Meine Wetrung:
3 von 5 Kellergewölben

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