[Rezension] Conan – Die Original-Erzählungen – Band 4

Verlag: Festa Verlag
Autor: Robert E. Howard
Format: Taschenbuch, Festa-Leder-Look
Seitenzahl: 332
Erschienen: Juli 2015
ISBN: 978-3-86552-396-9
Preis: 14,95€

von: Moritz

Bei Band 3 stellte ich mir ja mit einer längeren Erzählung schon die Frage, ob Howard wohl auch Romane könnte – hier haben wir es jetzt mit einer laaaangen Erzählung
zu tun und auf den ersten Blick
würde ich sagen: Er kann!

Klappentext:
Der Amerikaner Robert E. Howard (1906–1936) schuf mit den meisterhaft erzählten Abenteuern um den wortkargen und schwertschwingenden Krieger aus Cimmerien den Inbegriff des Fantasy-Helden. Eine Figur, die bis heute Millionen Fans begeistert. Conan ist Legende.

Die Original-Abenteuer von Conan in 6 Bänden – vollständig, chronologisch und reich illustriert. Ein Muss für alle Fantasy-Fans!

Band 3 – Illustriert von Gary Gianni

Inhalt:
Die Original-Erzählungen:
Die Stunde des Drachen

Vermischte Schriften
Exposé ohne Titel (Die Stunde des Drachen)
Anmerkungen zu »Die Stunde des Drachen«

Zum Inhalt:
Okay – „Die Stunde des Drachen“ also – inklusive Exposé und Anmerkungen (die in diesem Fall nicht so spannend sind, wie die Anhänge der vorhergehenden 3 Teile). Die Erzählung ist knapp über 300 Seiten lang und erreicht locker Roman-Länge.
Conan ist wie schon zuvor gerade König von Aquilonien und wird von den fiesen Nemediern mit Hilfe des dem Tode entrissenen Magiers Xaltotun von seinem Thron vertrieben. Okay, ich muss zugeben, dass Howard einzelne Passagen seiner früheren kurzen Erzählungen gemopst hat, aber insgesamt ist der gesamte Roman mehr als lesenswert und in jedem Moment kraftvoller und mit mehr Eiern als die langatmigen Tolkien-Sachen. Die Gegner sind super – ich liebe den fiesen Xaltotun oder die 4 Khitaner, die sich auf Conans Fersen heften. Auch die Verbündeten sind klasse – allen voran die merkwürdige Hexe mit ihrem Wolf, die Asuraner, aber auch das Fangirl Zenobia, das ihn aus dem Kerker der Bösen befreit, ist mal wirklich unerwartet.

Vor allem aber glänzt Howard in diesem Roman mit vielen, vielen beeindruckenden Orten – das Schlachtfeld zu Beginn ist super, der Turm inklusive Kerker, wo Conan festgesetzt wird, die Reise durch das geplünderte und gebrandschatzte Aquilonien, schließlich die Reise über den Styx nach Stygien – alleine bei den Namen der Orte weiß man direkt, was einen dort erwartet.

Mein Fazit:
Howard, wie man ihn kennt und liebt. Conan als „reiner“ Barbar, der auch vom Königsthron nicht verdorben wird und ihn sich von den fiesen schwarzmagischen Verrätern zurückerobert. Eine schnell erzählte Story, die aber tatsächlich einen ausgewachsenen Roman trägt.

Meine Wertung:
4 von 5 komplette Romane

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