[Rezension] Conan – Die Original-Erzählungen – Band 3

Verlag: Festa Verlag
Autor: Robert E. Howard
Format: broschiert. Festa-Leder-Look
Seitenzahl: 320
Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86552-393-8
Preis: 14,95 Euro

von: Moritz

Mein Conan-Marathon geht weiter! Der Halbmarathon ist geschafft!

Klappentext:
Der Amerikaner Robert E. Howard (1906 1936) schuf mit den meisterhaft erzählten Abenteuern um den wortkargen und schwertschwingenden Krieger aus Cimmerien den Inbegriff des Fantasy-Helden. Eine Figur, die bis heute Millionen Fans begeistert. Conan ist Legende.

Die Original-Abenteuer von Conan in 6 Bänden – vollständig, chronologisch und reich illustriert. Ein Muss für alle Fantasy-Fans!

Band 3 – Illustriert von Mark Schultz

– Der schwarze Kreis
– Salome die Hexe

– Exposé ohne Titel
– Was zuvor geschah
– Exposé ohne Titel
– Entwurf ohne Titel
– Exposé ohne Titel
– Hyborische Genesis, Teil II

Zum Inhalt:
Huzza! Endlich mal sportliche 128 Seiten für nur eine Conan-Story, damit kommt Howard sonst für 3 Stück hin. Und ich muss sagen, die Erzählung „Der schwarze Kreis“, die nahezu Roman-Format hat, macht wirklich Spaß! Die frischgebackene Königin Yasmina wird verraten und Conan rettet sie aus Versehen, indem er sie entführt. Nun sind die unterschiedlichsten Gruppierungen hinter den beiden her und bevor zur Attacke auf die bösen Magier des schwarzen Kreises geblasen werden kann, sickert so mancher Liter Blut in die Berge Hyboriens.

Die zweite Erzählung dieses Bandes, „Salome die Hexe“ erzählt die Geschichte einer guten Herrscherin und ihrer bösen Zwillingsschwester, die ihren Platz einnimmt. Conan ist ursprünglich Hauptmann der Leibgarde und wird nach dem Putsch in bester Jesus-Manier gekreuzigt. Ein räuberischer Nomadenstamm rettet ihn und – wie kann es anders sein – übernimmt er den Laden innerhalb kürzester Zeit und sammelt weitere Truppen um sich, um der echten Königin zu Hilfe zu eilen.

Die beiden Geschichten werden ergänzt durch drei Exposés und einen Entwurf sowie den zweiten Teil der hyborischen Entstehungsgeschichte. Gerade diese Genesis finde ich einfach super und man erhält einen ausgezeichneten Überblick über das Schaffen von Howard.

Ich habe es, glaube ich, bei den ersten beiden Bänden nicht geschrieben, aber das Lektorat hat hier exzellente Arbeit geleistet und ich glaube, ich habe bisher in allen drei Bänden keinen einzigen richtigen Fehler gefunden. Respekt! Da wird konzentriert gearbeitet. Und auch an die Illustrationen gewöhne ich mich nach und nach.

Mein Fazit:
Mit „Der schwarze Kreis“ haben wir es hier mit einem fast waschechten Roman zu tun! Und auch das kann Howard! Er ist nicht nur Sprinter, sondern auch Langstreckenläufer. Dazu eine zweite sehr gut lesbare Geschichte und ein paar Sekundärtexte, allen voran Teil 2 der Entstehungsgeschichte. Herz, was willst du mehr?

Meine Wertung:
4,5 von 5 (Fast-)Romane

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