[Rezension] Sirius B – Abenteuer in neuen Welten und fremden Galaxien. Grenzbegegnung in der Fremde (Heftroman)

Verlag: Homo Littera
Autor: Conny Reinhard
Format: Heftroman, Softcover
Seitenzahl: 60
Erschienen: Sep. 2015
ISBN: 978-3-902885-74-6
Preis: 4,96 Euro

von: Würfelheld

Heftromane dürften den meisten durch Perry Rhodan oder John Sinclair ein Begriff sein und hin und wieder kommen neue Serien, teils auch Einzelausgaben, hinzu. Letztlich bin ich dann im Netz über diesen Titel gestolpert und schwuppdiwupp lag das
kleine Teilchen hier und wurde konsumiert.

Klappentext:
Im Jahr 2337 besteht zwischen Menschen und Rigelanern ein enges Bündnis zum Wohle beider Spezies. Doch sie haben eine mächtige Gegnerin: Lolana Sakorl, berüchtigte Herrscherin von Kapral, mit der es immer wieder zu Konflikten kommt. Zum Schutz vor Angriffen patrouilliert der Raumkreuzer Limes III entlang der kapralanischen Grenze. An Bord verrichtet auch die junge Sicherheitsinspektorin Vivien Grasser ihren Dienst. Als die Crew auf ihrem Kontrollflug einen Spionagesatelliten entdeckt, eskaliert die Situation. Sakorl und ihr Raumschiff erscheinen im Weltraumsektor. Ein erbitterter Kampf um Leben und Tod entflammt, und Vivien gerät in die Fänge der attraktiven Kapralanerin, die ihre eigenen Pläne verfolgt…

Zum Inhalt:
Wir befinden uns in tiefster Galaxie, um genauer zu sein an der Grenze zwischen der SRV-Allianz und der Orion-Liga. Die Limes III, ein Aufklärungsschiff der Solarischen-Regilanischen-Vereinigung, befindet sich dort auf einer Standardmission, auf welcher sich seit Stunden nur Langeweile herrscht. Zu allem Überfluss ist es Heiligabend und so versucht Flanning, der Captain dieses Schiffes, die Stimmung ein wenig zu heben, indem er die Crew mit Weihnachtlicher Atmosphäre, in Form von Weihnachtsschmuck und Essen, zu verbessern.

Als die Crew in den Vorbereitungen zu versinken scheint, meldet eines der Aufklärungsgerätschaften, einen Fremdkörper in der SRV Zone.

Kurzerhand steuert die Limes III den Fund entgegen, um festzustellen, dass es sich dabei um einen Satelliten der Orion-Liga handelt. Damit aber nicht genug, denn es taucht wenig später ein Schiff dieser Liga auf und geht auf Konfrontationskurz mit der Limes III.
Während einer Visuellen Transmission der beiden Führungskräfte stellt sich heraus das auf dem Orionschiff die Oberste Direktorin anwesend ist.

Flanning lässt sich dann provozieren und es endet, wie es enden muss, es kommt zum Feuergefecht, welches die SRV-Crew verliert. Aber diese Niederlage wiegt schwer, weil die Limes III aufgrund eines anstehenden Hüllenbruches aufgegeben werden muss. Die Crewmitglieder entkommen alle dank ihrer Rettungstorpedos und befinden sich nun in den Weiten des Universums.

An dieser Stelle nicht mehr, kann ja nicht alles verraten.

Mein Fazit:
Zwischen den Deckeln verbirgt sich hier eine Story die mich am Ende doch geteilt zurückgelassen hat, das lag zum einen daran, dass man immer wieder über gute Ansätze, wie etwa die Protagonistinnen trifft, wobei dem entgegen dann storytechnisch vieles unausgereift wirkt.

Weiterhin merkt man dass Conny Reinhard ein Star Trek und auch SciFi Fan ist, denn man stößt auf einiges was einem sofort bekannt vorkommt. So etwa die Rettungstorpedos oder selbst die Limes III, wirkt so Deltaflyer-Like.

Der „Kalte Krieg“ zwischen den beiden Parteien, wirkt in etwa wie bei DS-9. Dieser Konflikt schwingt die ganze Zeit unterschwellig mit und wird auch in der ein oder anderen Szene genutzt, nur mit ist es zu „kuschelig“.

Mir persönlich gefallen einige Handlungen der Protagonisten nicht wirklich, auf der einen Seite wird Grasser als top-ausgebildete Soldatin dargestellt und auf RGL-17 verhält sie sich dermaßen unvorsichtig, das ihr jeder Ausbilder den Allerwertesten, auf Starship-Troopers-Manier, aufreißen würde. Unter diese Kategorie fallen auch die Beweggründe von Sakorl, wobei diese durch ihre Position, und ihrem ihr voreilenden Ruf, noch auf ein wenig Verständnis bei mir treffen.

Ab und an wurde mein Lesefluss damit gestört, dass die Verwendung von Thesauren an unpassenden Stellen verwendung fand. Auch manch Volksmundweisheit wurde umgetextet.

Dem entgegen steht die Detailtiefe und der gekonnte Umgang mit den erotischen Anteil/Szenen, welcher nicht zu unterschätzen ist.

Alles in allem schwankt „Sirius B – Abenteuer in neuen Welten und fremden Galaxien. Grenzbegegnung in der Fremde“ zwischen softer Science Fiction und Erotikwerk. Wer eine sanfte, erotische Weihnachtsgeschichte in SciFi Gewand sucht, der ist hier genau richtig.

Meine Wertung:
2,25 von 5 Grenzkonflikte

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