[Rezension] Perry Rhodan #1 – Die Kartografen der Unendlichkeit – Teil 1 (Comic)

Verlag: Cross Cult
Autor: Kai Hirdt
Zeichner: Marco Castiello
Kolorist: Michael Atiyeh
Format: A5, vollfarbe
Seitenzahl: 32 Seiten plus Poster
Erschienen: 10.2015
ISBN: 4190214504992
Preis: 4,99 € Euro

von: Quack-O-Naut

Als mein Vater damals meinte, ich solle mir als Science-Fiction-Fan mal die Perry Rhodan Hefte kaufen und lesen, meinte ich nur: “Ach das ist doch Alt-Herren Zeug!“ – Das konnte mein Dad natürlich nicht auf sich sitzen lassen und einen Tag später drückte er mir den ersten Perry Rhodan Silberband als Audiobook in die Hand und meinte: „Erst hören, dann meckern!“
Böse Falle, seitdem bin ich absoluter Perry Rhodan Fan, habe alle Silberbände, PC-Spiele, den Soundtrack von Christopher Franke und vieles mehr. Als ich dann dieses Comic in die Hände bekam gab es nur noch eins, verkriechen und konsumieren

Die Aufmachung:
Das Hochglanzcover mit der sehr gut umgesetzten Zeichnung unserer Helden, die passende Typo und den gut positionierten Texten zeugt sofort von einer hohen Qualität mit der die neue Comic-Serie aufwartet. Blättert man dann einfach mal durch, bestätigt sich der erste Eindruck. Zeichner und Kolorist verstehen es die Texte in Szene zu setzen.

Der Verlag zum Comic:
Mehr als 1500 Jahre sind vergangen, seit Perry Rhodan als erster Mensch den Mond betreten hat und dort auf gestrandete Außerirdische traf. Seitdem hat die Menschheit die Milchstraße und viele umliegende Galaxien erkundet. Perry Rhodan und einige Weggefährten sind unsterblich geworden – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Geistwesen hat ihnen sogenannte Zellaktivatoren geschenkt, die ihre Körper nicht mehr altern lassen.

Im Jahr 3540 ist Perry Rhodan auf einer Mission mit ungewissem Ausgang. Er befehligt das Fernraumschiff SOL mit rund 10.000 Personen Besatzung. Unter ihnen sind viele der legendären Mutanten: Menschen und Außerirdische mit scheinbar übernatürlichen Fähigkeiten. Irgendwo im Universum gestrandet, suchen sie gemeinsam den Weg zurück zur heimatlichen Milchstraße.
Ohne eine Spur kann die Suche Jahrzehnte dauern. Doch die entscheidenden Hinweise liefern möglicherweise DIE KARTOGRAFEN DER UNENDLICHKEIT.

Das größte Science-Fiction-Universum der Welt ist nicht etwa Star Trek oder Star Wars, sondern die deutsche Sternensaga Perry Rhodan. Seit 1961 erscheint jede Woche ein Heftroman mit fortlaufender Handlung und dazu zahlreiche Taschenbücher – mittlerweile über 4.000 Titel. Für alle Fans und Neueinsteiger startet jetzt eine Perry Rhodan Comicserie. Stürzt euch ins Abenteuer!

Zum Inhalt:
Die Sol, das neuste und bestentwickelte Schiff, des Solaren Imperiums ist zwischen den Sternen verschollen. Ohne Anhaltspunkt wo sich das Schiff befindet versucht die Besatzung, unter ihnen der Großadministrator Perry Rhodan, der Haluter Icho Tolot und der Ilt Gucky, einen Weg zurück nach Hause zu finden, dabei entdecken sie eine gigantische Halbsphäre, welche von einem brutalen Aggressor angegriffen wird. Die Sol eilt der Besatzung der Halbsphäre zur Hilfe und kann dank ihrer überlegenen Technik den Kampf im Raum und die Sphäre unter Kontrolle bringen und die feindlichen Schiffe fürs erste in die Flucht schlagen. Im Inneren der Sphäre tobt jedoch ein brutaler Kampf ums Überleben. Perry macht sich mit seinen Freunden auf, der Besatzung im Inneren zur Hilfe zu eilen und muss feststellen, dass beide Seiten zum Äußersten bereit sind.

Mein Fazit:
Was soll ich sagen, genauso wünsche ich mir eine Perry Rhodan Comicserie. Die Zeichnungen sind der Hammer, man erkennt die Charaktere auf den ersten Blick ohne rumraten oder deren Namen lesen zu müssen, wenngleich ich mir Guckys Zahn immer etwas größer vorgestellt habe. Alles wirkt vertraut aber nicht altbacken, sondern frisch und modern. Man käme nie darauf dass dieser Comic auf einer Serie beruht die 1961 das erste Mal veröffentlicht wurde. Die Kolorierung trifft ins Schwarze, die Farbgebung ist absolut stimmig und ausgeglichen, an keiner Stelle hat man den Eindruck es würde nicht passen. Er wirkt einfach richtig. In Kombination mit den Texten, welche nicht zuletzt Guckys Humor und Wesenszüge hervorragend wiedergeben, wird das Ganze zu einem runden Gesamterlebnis. Als Goodie gibt es in der Mitte des Hefts noch ein großes Poster, was ich mir natürlich sofort an die Wand im Arbeitszimmer pinnen musste! – Was soll ich tun, ich bin halt ein Nerd. Jetzt heißt es Geduld zu haben und bis zum 22. Dezember auszuharren, denn dann erscheint der zweite Teil des Abenteuers. Und das wo ich so eine ungeduldige Seele bin.

So muß das – einfach klasse!

Meine Wertung:
5 von 5 Mausbieber

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3 Responses to [Rezension] Perry Rhodan #1 – Die Kartografen der Unendlichkeit – Teil 1 (Comic)

  1. […] mal eine interessante Rezi zum ersten Perry Rhodan Band. Viel […]

  2. greifenklaue sagt:

    Klingt richtig gut! Vielleicht wart ich noch n bißchen und hole mir dann die Serie. Die Bücher hab ich bis Silberband 42 gelesen …

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