[Rezension] Armageddon Rock

Autor: G.R.R. Martin
Verlag: Golkonda Verlag
Erschienen: Dez. 2014
Format: Klappbroschur
Seitenzahl: 391
ISBN 13: 978-3-944720-35-7
Preis: 16,90 €

von: Würfelheld

G.R.R. Martin ist vielen wohl erst ein Begriff seitdem man überall auf „Game of Thrones“ stößt, welches in vielen Formen ja den Weg in die Nerdwohnungen und darüber hinaus geschafft hat. Bei „Armageddon Rock“, welches bereits 1983 zum ersten mal das Weltlicht erblickte und auch 1986 bei einem Verlag in Deutschland erschien, welcher Rollenspielern nicht fremd ist, handelt es sich nun um eine Neuauflage des Golkonda Verlages. Ich bin gespannt ob Diese rockt!

Klappentext:
In jener apokalyptischen Nacht des Jahres 1971 starb eine Band, eine Legende, eine ganze Generation. Sechzigtausend Zuschauer haben es live miterlebt: Der Sänger der Nazgûl bricht, von der Kugel eines Scharfschützen getroffen, auf offener Bühne tot zusammen. Der Sommer der Liebe ist vorbei. Zehn Jahre später geschieht das Unglaubliche: Die Nazgûl sind zurück! Ein neuer Messias hat sie wiederauferstehen lassen – doch ihre Musik hat sich in ein rasendes Requiem verwandelt und kündet von Wahnsinn und Tod … Viele Fans schätzen diesen Roman als George R. R. Martins bestes Buch. Vor Das Lied von Eis und Feuer hat der erfolgreichste Fantasy-Autor des 21. Jahrhunderts ein Werk verfasst, das ebenso zeitlos wie unvergesslich ist.

Zum Inhalt:
1971 wurde Nazgul Leadsänger Patrick Henry „Hobbit“ Hobbins während eines Megagigs erschossen. Damit beginnt das Schicksal, welches die Band dreizehn Jahre später wieder einholt, denn ihr Ex-Manager fällt am Hobbits Todestag einem Ritualmord zum Opfer. Mit diesem Ereignis beginnt für den Journalisten Blair eine wahre Hetzjagd und Odyssee. Als er den Mord genauer unter die Lupe nimmt, ahnt er nicht welche Bpchse der Pandora er damit geöffnet hat, denn nicht nur das ein Flash durch Raum und Zeit ihn fesselt, sondern auch ein Gefühlschaos welches den Unterschied zwischen Realität, Fiktion und Zeitgeschehen verschmelzen lässt. So nach und nach wird klar, dass der Rock von Apokalyptischen Kräften gegeißelt wird und dafür sorgen soll, dass das dunkle die Oberhand erhält.

Mein Fazit:
G.R.R. Martin lässt es hier zwischen den Buchdeckeln einfach rocken. Und wenn man nun auf die Datumsanzeige seines Smartphones guckt schreiben wir das Jahr 2015, also mehr als dreißig Jahre nach Erstveröffentlichung und was soll man mehr sagen als, die Story rockt immer noch. Gut für die eingefleischten Martin-Fantasy-Fans ist das Werk nichts, aber wer auf einen guten Plot, der seine Kraft aus biografisch angelegten Ereignissen und der US-Flower-Power-Zeit zieht, steht, ist hier genau richtig. Wortgewaltig, wie man es von Martin kennt, teils sogar bis ins letzte Detail gefeilt und poliert, das es einem echt Freude macht Seite um Seite zu lesen. Auch die deutsche Übersetzung stinkt da nicht ab, sondern trägt mit ihrer Umsetzung zu dem Lesevergnügen eindeutig bei. Das einzige was mir nicht ganz so gefiel, allerdings keinen Einfluss hat, ist das Cover, aber das ist reine Geschmackssache!
Auch mit diesen Band hat der Golkonda-Verlag wieder einmal ein super Händchen bewiesen! Somit werft die Haarwindmühle an …  „Rock or Die!“.

Meine Wertung:
4,75 von 5 Pommesgabeln

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