[Film-Rezension] When the lights went out

Darsteller: Kate Ashfield, Steven Waddington, Craig Parkinson, u.a.
Regie: Pat Holdon
Format: DVD, Dolby, DTS, PAL, Widescreen
FSK: ab 16 Jahren
Studio: Ascot Elite Home Entertainment
Erschienen: 2012
Laufzeit: 83 Minuten
EAN: 7613059802605

von: Würfelheld

Ein wenig Horror kann nie schaden. So oder so ähnlich war mein Gedanke als ich diesen Film in den Player geschoben habe. Was mich dann erwartete, war Horror.

Die Story:
Der Film versetzt einen zurück nach England des Jahres 1974, genauer gesagt nach Yorkshire. Die Maynards beziehen dort nach langer Suche ihr neues Eigenheim. Die 13 jährige Tochter Sally merkt schnell, dass in den neuen vier Wänden etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Lampen schwingen ohne Luftzug scheinbar von selbst hin und her, Dinge liegen plötzlich an einem anderen Ort und insgesamt hat Sally das Gefühl als wollte etwas Übernatürliches, welches in dem Haus haust, mit ihr Kontakt aufnehmen. Als Sally ihren Eltern von den unheimlichen Vorkommnissen erzählt, glauben sie ihr kein Wort. Sie gehen davon aus das Sally sich das Ganze nur ausdenkt, da sie nicht gerade begeistert war in dieses Haus zu ziehen. Erst als Sallys Eltern ebenfalls Zeuge von unerklärlichen und vor allem unheimlichen Geschehnissen werden, glauben sie Sally. Doch ausziehen wollen sie nicht, zumal eine Wohnungsknappheit herrscht und sie beim besten Willen nicht so schnell etwas Neues finden werden. Während die Mutter das Ganze anfangs zu verdrängen versucht, wittert der Vater seine Chance noch ein paar Pfund neben bei zu machen, was schließlich zum Ehestreit führt. Unterstützung findet Sally in der etwas merkwürdigen Mitschülerin Lucy, die ihr glaubt. Die beiden werden schnell Freundinnen, bis die Entität Lucy im Bad erscheint und diese so sehr verstört, dass sie forciert von ihrer Mutter, keinen Kontakt mehr zu Sally will. Was niemand versteht ist, einmal verhält sich der Geist freundschaftlich gegenüber Sally, dann wieder werden die Maynards und ihre Gäste angegriffen. Nach langem Zögern holen die Maynards sich Hilfe. Bei einer Séance stellt sich heraus, dass es nicht ein, sondern zwei übernatürliche Entitäten im Haus der Maynards gibt. Einer der beiden Geister versucht die Maynards und insbesondere Sally zu beschützen und versucht alles um die Familie vor der zweiten Entität zu warnen, denn dieses Wesen führt nichts Gutes im Sinn. Sein besonderes und durch und durch bösartiges Interesse gilt Sally.

Das Setting:
Die Atmosphäre der 1970ziger fängt der Film hervorragend ein. Kleidung, Fahrzeuge und die für den heutigen Geschmack abscheulichen Tapeten dieser Zeitepoche findet man überall wieder.

Man erhält sofort ein nostalgisches Gefühl und findet sich sofort zurecht. Sprachlich findet man sich allerdings das ein ums andere Mal eher im Hier und Jetzt wieder, was nicht toll zusammenpasst.

Bild und Ton:
Was die tollen Bilder an Atmosphäre schaffen, macht der miese übersteuerte Ton wieder vollkommen zunichte. Der Ton baut auf die Devise „je lauter und kreischiger – umso besser“. Während einzig die Dialoge in guter Tonqualität verhageln einem die Soundeffekte die Stimmung endgültig.

Mein Fazit:
When the lights went out ist ein genretypischer B-Movie, wobei man den Film damit noch schmeichelt. Die Story ist altbekannt und man erwartet förmlich schon den nächsten „Schocker“, wobei diese so vorhersehbar sind, das es einen weder das Blut gefrieren noch den Mund offen stehen lässt. Dieses wird dann noch durch den schlechten Ton zur Vollendung gebracht, sodass man am Ende des Filmes bedient ist und diesen nie ein zweites Mal schauen wird. Ich für meinen Teil bin sehr enttäuscht.

Meine Wertung:

1,75 von 5 Schrecken

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