[Rezi] KOBRIN – Die schwarzen Türme

Autor: Caroline G. Brinkmann

Verlag: Papierverzierer Verlah

Cover: Timo Kümmel

Format: Klappbroschur, 432 Seiten

Erschienen: Mrz. 2014

ISBN 13: 978-3944544557

von: Würfelheld

Kobrin eine jugendliche Elfe, die bei Ihrer Tante aufwächst, da ihre Eltern beide durch einen Schicksalsschlag ihr Leben lassen mussten, verlebt ihren Alltag wie jede junge Elfe, wobei sie sich in einem gravierenden Punkt unterscheidet; Sie spürt noch nicht die Magie und es wird gemutmaßt das sie „blind“ ist. Diese Blindheit sorgt auch immer wieder für Ärger mit Nachbarkindern.

Eines Tages taucht die Schwester Ihrer Tante auf und bringt, die in der Familie als „wild“ bekanntes Zwillingspärchen, Lani und Luni mit.

Kobrin und das gemischte Zwillingspärchen verstehen sich relativ gut, die Zwillinge haben auch kein Problem damit das ihre Cousine blind ist. Als die drei an einem Tag einkaufen gehen sollen, landen sie bei einer alten Kräuterhexe und ihrem ebenso alten Laden. Lani und Luni werden von der jungen Tochter der Kräuterhexe ins Innere geführt und erhalten das Gewünschte. In der Zwischenzeit widmet die Kräuterhexe ihre Aufmerksamkeit Kobrin. Sie erzählt Kobrin etwas von Weißsagung, Bestimmung, dem Auserwählten und ihrer Kraft. Diese Kraft wird dann auch direkt demonstriert und Kobrin erschreckt, denn es ist so unerwartet.

Als sich der Schrecken gelegt hat, sortiert Kobrin ihre Gedanken und muss feststellen das ihr die Kräuterhexe ein Samtsäckchen mit ungewissen Inhalt überreicht hat. Die Hexe meinte, sie solle dieses Säckchen bewachen und dem Auserwählten überreichen, dieser wüsste mit der darin befindlichen Macht umzugehen und könnte diese richtig einsetzen.

Der Besuch bei der Kräuterhexe hält allerdings noch eine Überraschung für Kobrin parat. Sie kann auf einmal ihren Frosch Wessel verstehen und nach anfänglichem Argwohn führen die beiden eine rege Kommunikation. Als eines Abends Kobrin und die Zwillinge entdecken dass der Wald hinter der Mauer Rauch von sich gibt, geraten die Tanten in Panik und so bricht die gesamt Sippe auf zu Kobrins Großmutter, die in der Nähe der Fischseen wohnt.

Dort angelangt, macht Kobrin weitere magische Erfahrung. Was ihr dann in der Nacht helfen wird, helfen dabei vor den sich heranschleichenden Soldaten der Dunkelheit zu schützen und zu fliehen. Sie flieht und muss den Rest ihrer Sippe zurücklassen bzw. teils noch ansehen was mit diesen passiert.

Bei ihrer Flucht kann Kobrin auf die Hilfe eines Flugpferdes und Wessel zurückgreifen. Allerdings lassen sich die Soldaten nicht so schnell abschütteln und jagen die junge Elfe bis aufs letzte.

Nach einer langen Flucht mit vielen Tricks und Tücken trifft Kobrin auf eine Schlangenprinzessin namens Bluma. Leider bringt die Schlange ihr kein Glück, denn kurz darauf wird die Elfe von den Soldaten gestellt und gefangengenommen. In diesem Augenblick kommt Kobrin wohl die Idee ihres Lebens und sie spinnt sich eine Geschichte zurecht, eine Geschichte in der das Säckchen der Kräuterhexe und sie selbst im Mittelpunkt stehen und „als Hüterin“ beschrieben wird. Diese Lüge birgt allerdings viel Zündstoff und lässt die Elfe in den Augen der Soldaten in einem furchteinflössenden Licht erscheinen, womit Kobrin nie gerechnet hätte.

An dieser Stelle wird die Geschichte, rasant und Kobrins Bestimmung, wie es die Kräuterhexe genannt hat, füllt ihr Bewusstsein und ihr hier und jetzt.


Mein Fazit:

Dieses Buch ist ein wirklich kleines feines Stückchen Fantasy-Literatur. So macht es zuerst einmal mit seiner gelungenen Coveridee und seiner sehr guten Aufmachung auf sich aufmerksam und zum anderen ist die gebotene Story auch diese äußere Mühe wert, denn die Autorin webt hier eine Geschichte, die mit detaillierten Charakteren gefüllt ist und einen Handlungsbogen aufweist, der einem schwer macht das Buch aus der Hand zu legen.

Es wird geschickt mit Klischees gespielt und man trifft die richtige Wortwahl zu dem Beschriebenen. So schreckt die Autorin nicht davor zurück Charaktere zu ermorden und Blut spritzen zu lassen. Andererseits wird aber auch auf Themen wie Freundschaft und Familie eingegangen.

Um es einfach zu formulieren, das Buch holt einen an der richtigen Astelle ab und serviert eine tolle Story. Allerdings gibt es zwei drei kleine Textwackler und in einer Kampfszene eine kleine Ungenaugkeit, aber das stört nicht den Ablauf.

Ein gelungener Auftakt und ich für meinen Teil freue mich schon auf die Fortsetzung von Kobrins Abenteuer.

Meine Wertung:

4 von 5 Waldgeister

 

Der offizielle Buchtrailer:

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