[Rezi] Die Legenden der Elben – Verbannt (Legenden von Foresun 1)

Autor: Daniel Isberner

Reihe: Legenden von Foresum

Verlag: CreateSpace Independent Publishing

Format: Taschenbuch, 326 Seiten

Erschienen: Juni 2014

ISBN 13: 978-1497396241

von: Würfelheld

Aregas ein Kindselb welcher sehnsüchtig auf seine Mannesernennung, sprich seine Volljährigkeit wartet, muss sich immer wieder der Schikane einiger älterer Elben erwehren, so auch die seines Bruders. An seinem achtzehnten Geburtstag hat dann Helaä, Areges Gefährtin, in der Dorfschenke einen Tisch für sie reserviert, denn Areges soll diesen Abend nie vergessen.

Als das junge Pärchen in der Schenke eintrifft, erhalten sie einen Tisch in einen der hinteren Räume, welche vom üblichen Treiben separiert sind, sodass sie ganz ungestört sind. Als sich das Pärchen bequem gemacht hat, werden sie von Dorfältestensohn Jolin gestört. Dieser geht in seinem besoffenen Zustand auf Aregas los und beleidigt diesen aufs Übelste. Nach einigen Wortduellen platz Aregas der Kragen und der junge Elb attackiert den ungebetenen Gast. Ob durch den übermäßigen Alkoholkonsum oder durch Zufall, am Ende der Prügelei liegt Jolin, mit einer Kopfwunde, tot auf dem Boden.

Aregas beschließt seine Gefährtin zu schützen und schickt diese weg. Einige Zeit später stellt sich Aregas dann seinem Schicksal. Der Elb wird von Ältestenrat, welcher auch Jolins Eltern als Mitglieder zählt, des Dorfes verbannt. Mit ein paar Habseligkeiten findet sich Aregas etwas später in der Außenwelt, also der Welt außerhalb seines Stammes wieder.

Nachdem der Schock über die Verbannung ein wenig aus seine Glieder gefahren ist, begibt sich Aregas auf reisen.

Der Elb kann bei seiner nun folgenden Reise nicht glauben was er alles zu Gesicht bekommt und hinterfragt permanent das Handeln seiner Rasse und seines Stammes. Dabei gerät er immer weiter in ein Netz aus Legenden, Tradition und Lügen. Weiterhin muss Aregas sehr schnell und hart lernen, dass das Leben nicht nur aus Sonnenseiten besteht und das er immer mit letzter Konsequenz handeln muss. So entwickelt sich aus den Kindselb innerhalb weniger Wochen, einer der gefährlichsten Elben aller Zeiten. Aregas ist über diese Wandlung selbst sehr überrascht, aber solange er seinem Ziel, welches sich immer klarer darstellt, näher kommt, nutzt er diese Wandlung.

Mein Fazit:

Daniel Isberner startet mit diesen Band seine Steamfantasy-Reihe Legenden von Foresum. Man bekommt ein Buch an die Hand, welches einen keine Verschnaufpause gönnt, denn Aregas stürzt von einer Szene in die nächste. Die Handlungsorte, die Protagonisten und die gebotene Atmosphäre sind stimmig und sorgen für viel Lesespaß, auch wenn man auf etliche Klischees trifft, aber Isberner möchte das Rad ja nicht neu erfinden.

Der Plot verläuft größtenteils sehr gerade und man wird leider zu selten überrascht. Leider wird bei der ein oder andere Szene, aufgrund der schnellen Erzählweise, einiges an Potenzial verschenkt. Außerdem störte mich ab und an die Protagonistensprache, diese war mir zu unausgewogen bzw. unpassend..

Alles in allen, sollte man diesem SelfPublishing Roman mal anlesen, um sich selbst in die Welt der Legenden ziehen zu lassen.

Meine Wertung:

3,5 von 5 Drachenblüter

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