[Rezi] Ausnahmezustand (Totes Land 1)

Autor: M.H. Steinmetz

Verlag: Mantikore-Verlag

Format: broschiert, 600 Seiten

Erschienen: Juni 2014

ISBN 13: 978-3939212563

ASIN: B00L81W2U6 (Alternativ als Kindle)

von: Würfelheld

Wir befinden uns direkt in einer Kriegsszene. Untote stürmen auf eine Spezialeinheit zu und sorgen bei selbiger für einige Verlust. Aber da kommt dann schon die erste Überraschung, die Szene ist gestellt, denn wir befinden uns auf einem Zombie-LARP in der Nähe von Berlin. Die Szene wird nicht umsonst so von einen der Veranstalter unterbrochen., denn dieser berichtet, das sie von der Realität eingeholt worden sind, denn eine Grippewelle die erst in Russland geherrscht hat und die für unzählige Tote verantwortlich ist, hat nun auch Europa erreicht und breitet sich nun auch in Deutschland aus. Als die Spieler die Nachricht erreicht fangen dieses darüber an zu diskutieren, wobei sich Markus und Sabine damit nicht aufhalten wollen und sich direkt auf den Weg zu ihren Lebenspartnern begeben wollen.

Als sie an der Hütte ankommen, die den LARPern als Treffpunkt dient, stoßen sie auf Daniel, einem der Verantwortlichen. Dieser berichtet Markus und Sabine von seinem letztlich unternommen Ausflug in das angrenzende Kaff. Dabei scheint er sich mit der Grippe infiziert zu haben, denn er leidet an Husten und spuckt bereits Blut. Daniel dreht irgendwann durch und attackiert die beiden anderen. Markus und Sabine können fliehen und schaffen es zu ihren Fahrzeugen, mit denen sie beschließen den Heimweg anzutreten.

Nach kurzer Fahrzeit werden Sie von einer Militär-Patrouille angehalten und in ein Auffanglager verbracht. Dort beginnt ihr Martyrium erst richtig, denn sie werden medizinischen Test unterzogen, erhalten eine Art Schnellaufklärung der aktuellen Lage und werden dann sich selbst überlassen. So beginnt das Martyrium, welche so viele Überraschungen parat hält, dass man damit mehrere Leben füllen könnte.

Mein Fazit:

Was der Mantikore-Verlag mit diesem Werk auf die Leserschaft loslässt ist im Gegensatz zu einigen Protagonisten nicht Hirnlos sondern klasse Lesestoff. M.H. Steinmetz schafft es schnell den Leser in seinen Bann zu ziehen und diesen an die apokalyptischen Orte seiner Geschichte zu versetzen. Dieses Werk holt einen ab und lässt einen erst einmal nicht mehr los. Dass die Protagonisten wie „Du“ und „Ich“ sind bzw. einem Hobby frönen welches wir kennen, verleiht Totes Land einen besonderen Anstrich. Auch dass man die Örtlichkeiten mehr oder weniger kennt bzw. sich diese um die Ecke befinden, macht dieses Deutsche-Zombie-Road-Movie noch interessanter.

Ich tue mich in der Regel schwer mit Zombies, Vampiren und solchen Unkraut, aber dieses Buch habe ich sehr schnell verschlungen und kann es jedem Fan nur ans Herz legen. Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass ich an einigen Stellen an den ein oder anderen Endzeit- bzw. Zombiefilm erinnert wurde. Auch die teils gewählte Sprache ist meiner Meinung nach nicht immer passend. Das macht der Lesefreude aber keinen großen Abbruch.

Meine Wertung:

4 von 5 German-Zombie-Road-Movies

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One Response to [Rezi] Ausnahmezustand (Totes Land 1)

  1. […] “Ausnahmezustand” wurde HIER ebenfalls […]

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