[Rezi] Schnutenbach – Der Zirkus des Schreckens

Autor: Karl-Heinz Zapf

Verlag: Mantikore Verlag

Format: Softcover, 120 Seiten

Erschienen: Dez. 2013

ISBN 13: 978-3939212430

 

Mit SchnutenbachDer Zirkus des Schreckens liegt nun der nächste Band zum universellen Regelsystem aus dem Mantikore Verlag vor. Dabei handelt es sich um eine Mischung von Abenteuer- und Quellenband. Da das erste Buch schon gefiel, wird es Zeit in die Manege zu treten und die Show beginnen zu lassen.

Zum Inhalt:

Das Vorwort beschreibt kurz die Entstehungsgeschichte dieses Buches. Den Anfang macht Die Mission des Magiers, welches ein Anfängerabenteuer ist. Die Spieler werden in Schnutenbach eingeführt und auch sofort in das Abenteuer gezogen. So erhalten Sie den Auftrag etwas wiederzubeschaffen,egal wie, notfalls auch mit Gewalt. Nachdem die Einführung in Schnutenbach und ins bevorstehende Abenteuer geklappt haben sollte, bekommt der Spielleiter alles an die Hand, was er für das erfolgreiche Leiten benötigt, sprich Ortsbeschreibungen, NSCs inklusive Bild, Pläne und Hintergrundmaterial. So können die Spieler die mehrtägige Reise und die damit verbundenen Überraschungen angehen.

Weiter geht es mit Das Grab des Gruftkönigs. Ein Abenteuer welches sich an fortgeschrittene Spieler wendet und welches auf die uralte Geschichte von Schnutenbach zurückgeht. Ohne das die Spieler es merken sollten, stecken sie wohl in dem größten Abenteuer ihres Lebens, aber nicht nur das, sie bekommen es mit Mächten zu tun die man als Normalsterblicher besser in Ruhe lässt. Aber hier wird eindeutig die Karte der Neugier ausgespielt. Man kann einfach nicht anders als zu schnüffeln und das hat nichts mit dem Plot zu tun.

Als nächstes folgt dann das namensgebende Abenteuer Der Zirkus des Schreckens. Ein Wanderzirkus mit all seinen unvorstellbaren Monstern, Kreaturen, Akrobaten und Gauklern fährt in Schnutenbach ein und sorgt von Anfang an nicht nur für Trubel und Glückseligkeit. Der Zirkus birgt einige Geheimnisse, denn er ist nicht umsonst eine Ansammlung von gewaltbereiten Halunken und Betrügern. Während einer Aufführung beginnt dann auch der Trubel und das Abenteuer für die Spieler nimmt seinen Lauf.

Mit Das Gasthaus zum Galgenbaum wird dieser Abenteuerband dann komplettiert. Dabei handelt es sich aber um die Einführung einer neuen Örtlichkeit. Diese umfasst die Historie, die Machenschaften der Besitzer, eine Beleuchtung der Gäste und die Besonderheiten selbiger. Wer den Gasthof für ein Gerücht hielt wird hier eines besseren belehrt. Hier wird soviel Material geliefert, das man den Gasthof gut in seine Kampagne einbauen oder aber mehrere Kampagnen um ihn stricken kann.

Mein Fazit:

Mit Schnutenbach: Der Zirkus des Schreckens findet ein liebevoll ausgearbeitetes Buch den Weg in die Spielleiterhände. Das aus dem Regelwerk bereits bekannte Design wird hier fortgesetzt. Man erhält sehr viele Details zu den in den Abenteuer vorkommenden Örtlich- und Persönlichkeiten, teils auch als Verweis auf das Regelwerk. Das Buch geizt ebenfalls nicht mit Illustrationen und Karten.

Die Abenteuer sind für den Spielleiter leicht vorzubereiten und bieten genügend Platz für eigene Ideen. Man merkt einfach, dass die im Vorwort erwähnte lange Zeit und viel Herzblut, tatsächlich in dieses Spielmaterial investiert wurde.

Beim Spielen der Abenteuer fiel auf, dass teils ein Schlagwortverzeichnis hilfreich gewesen wäre. Durchweg wurden die Abenteuer positiv und unterhaltsam aufgefasst. Natürlich kann ich hier nur für meine Spielrunde sprechen, aber es kann auf den unterschiedlichsten Niveaus und Herangehensweisen gespielt werden.

Es bleibt zu hoffen dass die nächsten Bände Dunkles Vermächtnis, welcher zur MantiCon 2014 und Im Hort des Oger-Magiers, Fruhjahr 2015, die Qualität halten können!

Meine Wertung:

4,75 von 5 Zirkuszelten

 

Eine Antwort zu [Rezi] Schnutenbach – Der Zirkus des Schreckens

  1. Schnutenbach: Der Zirkus des Schreckens – Der Name ist Programm

    Die universelle Dorf-Beschreibung „Schnutenbach: Böses kommt auf leisen Sohlen“ von Karl-Heinz Zapf gilt nach wie vor als mehr oder minder geheimer Kennertipp. Auch ich schreib damals, Schnutenbach sei nun mein neues Lieblingsdorf Ebenso überzeugen kon…

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